Bachelorarbeit, 2020
40 Seiten, Note: 3,0
1. EINLEITUNG
2. DIE GESCHICHTE DES SONETTS - HISTORISCHER HINTERGRUND
2.1 Sonette von Petrarca
2.2 Sonette in England
2.3 William Shakespeares Sonette
3. ELISABETHANISCHES ENGLAND - ENDZEITSTIMMUNG
4. DAS BILD VOM TOD
4.1 Unsterblichkeit
4.2 Memento mori und Carpe Diem
4.3 Die Aufgabe von Naturmetaphern
5 ROMAN JAKOBSON
5.1 Kommunikationsmodell
5.2 Die Faktoren
5.3 Die Funktionen
6 ANALYSE AUSGEWÄHLTER SONETTE
6.1 Sonett 5
6.1.1 Inhaltliche Analyse
6.1.2 Konzeption des Alterungsprozesses
6.2 Sonett 18
6.2.1 Inhaltliche Analyse
6.2.2 Konzeption des Alterungsprozesses
6.3 Sonett 73
6.3.1 Inhaltliche Analyse
6.3.2 Konzeption des Alterungsprozesses
6.4 Sonett 55
6.4.1 Inhaltliche Analyse
6.4.2 Konzeption des Alterungsprozesses
6.5 Sonett 130
6.5.1 Inhaltliche Analyse
6.5.2 Konzeption des Alterungsprozesses
7 FAZIT
Diese Bachelorarbeit untersucht die Konzeption des Alterungsprozesses in fünf ausgewählten Sonetten von William Shakespeare, indem sie diese mittels des Kommunikationsmodells von Roman Jakobson analysiert. Ziel ist es aufzuzeigen, wie das lyrische Ich mit den Themen Vergänglichkeit, Tod und dem Wunsch nach Unsterblichkeit umgeht und diese stilistisch und inhaltlich umsetzt.
6.1 Sonett 5
Those hours that with gentle work did frame
The lovely gaze where every eye doth dwell
Will play the tyrants to the very same,
And that unfair which fairly doth excel.
For never-resting time leads summer on
To hideous winter, and confounds him there,
Sap checked with frost and lusty leaves quite gone,
Beauty o'er-snowed and bareness everywhere;
Then were not summer's distillation left,
A liquid prisoner pent in walls of glass,
Beauty's effect with beauty were bereft,
Nor it, nor no remembrance what it was.
But flowers distilled, though they with winter meet,
Leese but their show; their substance still lives sweet.
(Shakespeare in Duncan-Jones 121)
1. EINLEITUNG: Einführung in Shakespeares Werk, die Relevanz der Sonette und die Fokussierung der Arbeit auf die Konzeption des Alterungsprozesses.
2. DIE GESCHICHTE DES SONETTS - HISTORISCHER HINTERGRUND: Überblick über die Entwicklung des Sonetts von Petrarca bis zu Shakespeare und die Einordnung seiner Sonettdichtung.
3. ELISABETHANISCHES ENGLAND - ENDZEITSTIMMUNG: Darstellung der historischen Umstände im elisabethanischen England, die das Bewusstsein für Vergänglichkeit und Tod prägten.
4. DAS BILD VOM TOD: Analyse philosophischer und literarischer Konzepte des Todes, der Unsterblichkeit und der Nutzung von Naturmetaphern in der Lyrik.
5 ROMAN JAKOBSON: Erläuterung des linguistischen Kommunikationsmodells nach Roman Jakobson, inklusive der Faktoren und Funktionen für die literarische Analyse.
6 ANALYSE AUSGEWÄHLTER SONETTE: Detaillierte Untersuchung der fünf ausgewählten Sonette anhand des Jakobsonschen Modells sowie deren spezifische Konzeption des Alterungsprozesses.
7 FAZIT: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse über die unterschiedlichen Strategien der Unsterblichkeitserlangung innerhalb der untersuchten Sonette.
William Shakespeare, Sonette, Alterungsprozess, Roman Jakobson, Kommunikationsmodell, Vergänglichkeit, Tod, Endzeitstimmung, Memento mori, Carpe Diem, Unsterblichkeit, Lyrikanalyse, Strukturalismus, Elisabethanisches Zeitalter, Literaturwissenschaft.
Die Arbeit analysiert die Darstellung und Konzeption des Alterungsprozesses in ausgewählten Sonetten von William Shakespeare.
Zentrale Themen sind Vergänglichkeit, die Unausweichlichkeit des Todes, Strategien zur mentalen oder physischen Verewigung sowie die historische Endzeitstimmung im elisabethanischen England.
Das Ziel ist es, mithilfe des Kommunikationsmodells von Roman Jakobson aufzuzeigen, wie Shakespeare das Altern thematisiert und welche stilistischen Mittel er einsetzt, um diesem Prozess zu begegnen.
Die Arbeit nutzt das linguistische und literaturwissenschaftliche Kommunikationsmodell von Roman Jakobson zur strukturellen Analyse der Sonette.
Im Hauptteil werden fünf repräsentative Sonette (Nr. 5, 18, 55, 73 und 130) detailliert analysiert, wobei besonders die poetische, emotive und konative Funktion betrachtet werden.
Wichtige Begriffe sind Shakespeare, Alterungsprozess, Roman Jakobson, Memento mori, Carpe Diem, Vergänglichkeit und Unsterblichkeit.
Sonett 130 ist das einzige der untersuchten Werke, das eine "Dark Lady" adressiert und sich durch einen deutlich ironischen und sarkastischen Ton von den traditionellen, idealisierenden Liebesgedichten abhebt.
Naturmetaphern, insbesondere der Wechsel der Jahreszeiten, dienen als Symbole für den menschlichen Lebenszyklus, um die Unaufhaltsamkeit des Alterns und den anschließenden Tod zu veranschaulichen.
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