Masterarbeit, 2021
85 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Praktische Relevanz
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Begriffsbestimmungen
2.1 Expatriation
2.1.1 Definitorische Schwierigkeiten
2.1.2 Expatriation – eine Definition
2.2 Expatriation in KMU und Konzernen
2.2.1 KMU – eine Definition
2.2.2 Konzern – eine Definition
2.2.3 Gründe für eine Unterscheidung in der Expatriation
2.3 Motive und Bedeutung der Expatriation
2.3.1 Motive aus Unternehmenssicht
2.3.2 Motive und Bereitschaft aus Mitarbeitersicht
2.3.2.1 Motive aus Mitarbeitersicht
2.3.2.2 Entsendungsbereitschaft aus Mitarbeitersicht
2.4 Idealtypischer Prozess der Expatriation
2.4.1 Auswahlphase
2.4.2 Vorbereitungsphase
2.4.3 Einsatzphase
2.4.4 Reintegrationsphase
3 Einflussfaktoren auf die zukünftige Expatriation
3.1 Die Generation Y in der Arbeitswelt
3.1.1 Charakteristika und Erwartungen der Generation Y
3.1.2 Entsendungsbereitschaft der Generation Y
3.2 Diversifizierung der Expatriation
3.3 Covid-19-Pandemie
4 Empirische Forschung
4.1 Fragestellung der Untersuchung
4.2 Forschungsdesign
4.2.1 Forschungsmethode
4.2.2 Erstellung Fragebogen
4.2.3 Auswahl Umfrageteilnehmer
4.2.4 Durchführung und Auswertung Forschung
4.3 Ergebnisse
4.3.1 Zusammensetzung der Stichprobe
4.3.2 Gegenüberstellung der Expatriation in KMU und Konzerne
4.3.3 Gegenüberstellung der Hauptmotive in KMU und Konzerne
4.3.4 Gegenüberstellung der zukünftigen Entsendungsbereitschaft
4.3.5 Gegenüberstellung der Anforderungen an die Expatriation
4.3.6 Meinungen zu Einflussfaktoren auf die zukünftige Expatriation
4.3.7 Wünsche der Arbeitnehmer in Bezug auf zukünftige Expatriationen
4.4 Diskussion der Ergebnisse
4.4.1 Unterschiede in der Expatriation in KMU und Konzernen
4.4.2 Die zukünftige Entsendungsbereitschaft
5 Handlungsempfehlungen
6 Fazit und Ausblick
6.1 Schlussfazit
6.2 Kritische Würdigung
6.3 Ausblick
Das übergeordnete Ziel der Masterarbeit ist die Schließung der Forschungslücke bezüglich der zukünftigen Bereitschaft von Mitarbeitern für Auslandseinsätze unter Berücksichtigung des Generationenwechsels, der Diversifizierung und der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, um Handlungsempfehlungen für KMU und Konzerne zur Sicherung der Entsendungsbereitschaft abzuleiten.
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
Die Globalisierung, eine zunehmend engere Vernetzung von Märkten und Personen, wird aus wirtschaftlicher Perspektive durch die Internationalisierung von Unternehmen verkörpert. Durch die Verengung der heimischen Märkte, den Eintritt ausländischer Konkurrenten oder den enormen Wettbewerbsdruck im Heimatmarkt, sind die Unternehmen gezwungen, ihren Großkunden an neue Produktionsstandorte im Ausland zu folgen (Schmidt & Minssen, 2006, S. 2).
Die Internationalisierung von Unternehmen durch die Gründung von internationalen Tochtergesellschaften, Joint Ventures und strategischen Partnerschaften führt dazu, dass immer mehr Arbeitnehmer einen Teil ihres Berufslebens im Ausland verbringen (Bonache, Brewster, & Suutari, 2001, S. 3) und dies auch möchten, da die zunehmende Internationalisierung von Unternehmen konsequenterweise auch mit einer erhöhten Beweglichkeit der Mobilität der Mitarbeiter einhergehen muss. Diese verschiedenen Dimensionen der Internationalisierung von Geschäftsaktivitäten erfordern nämlich nicht nur eine solide finanzielle und technische Ausstattung oder die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen von Unternehmen, sondern vielmehr basiert der Erfolg im Ausland maßgeblich auf der Mobilität der Unternehmensmitarbeiter und deren Fähigkeit, in internationalen Umfeldern zu arbeiten (Schmidt & Minssen, 2006, S. 2).
Aufgrund der zunehmenden Relevanz der Verwaltung und Entwicklung von Humanressourcen in einem grenzüberschreitenden Kontext, sind internationale Entsendungen zu einem wichtigen Instrument des Personalmanagements geworden (Scullion & Brewster, 2001, S. 347f.). Auslandsentsendungen bieten die Möglichkeit, spezifische Unternehmensziele im Ausland zu erreichen, wie beispielsweise der Transfer von Management und technischem Fachwissen in eine ausländische Tochtergesellschaft oder die Organisation eines konkreten Projekts, während gleichzeitig die internationale Ausrichtung eines Mitarbeiters entwickelt wird (Schmidt & Minssen, 2006, S. 2f.).
Tatsächlich gibt es eine große Anzahl an Literatur und Studien, die analysieren, welche Rolle internationale Entsendungen in multinationalen, größeren Unternehmen spielen und wie diese Unternehmen, die Karrieren dieser Mitarbeiter auswählen und gestalten (Bonache, Brewster, & Suutari, 2001, S. 3). Ebenso hat das Expatriate Management selbst viel Relevanz in der Literatur gefunden. Die vorhandenen Arbeiten konzentrieren sich jedoch überwiegend auf multinationale Unternehmen und differenzieren kaum zwischen größeren und kleineren Firmen. KMU stellen in den meisten Branchen einen erheblichen Anteil aller Unternehmen dar und sie
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Globalisierung und die Bedeutung internationaler Entsendungen ein, beleuchtet die Forschungslücke zwischen KMU und Konzernen sowie den Einfluss aktueller Krisen wie der Covid-19-Pandemie auf die Mobilität.
2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis durch Definitionen von Expatriation, KMU und Konzernen sowie eine detaillierte Erläuterung des idealtypischen Expatriation-Prozesses.
3 Einflussfaktoren auf die zukünftige Expatriation: Hier werden die zentralen Faktoren für den Wandel der globalen Mobilität – insbesondere die Generation Y, die Diversifizierung der Entsendemodelle und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie – analysiert.
4 Empirische Forschung: Dieser Teil beschreibt das Forschungsdesign und die Methodik der Online-Umfrage, präsentiert die Ergebnisse zur Entsendungspraxis und diskutiert die Erkenntnisse hinsichtlich der Unterschiede zwischen KMU und Großunternehmen.
5 Handlungsempfehlungen: Basierend auf den empirischen Ergebnissen werden fünf strategische Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Steigerung der Entsendungsbereitschaft abgeleitet.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, würdigt die Arbeit kritisch und gibt einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.
Expatriation, Entsendungsbereitschaft, KMU, Konzerne, Generation Y, Auslandseinsatz, Internationales Personalmanagement, Covid-19-Pandemie, Personalauswahl, Mitarbeitermotivation, Globalisierung, Wissensmanagement, Repatriierung, Personalauswahlmethoden, Arbeitsmodelle.
Die Arbeit untersucht die Bereitschaft von Mitarbeitern zu zukünftigen internationalen Auslandseinsätzen und wie sich diese unter dem Einfluss globaler Veränderungen und aktueller Trends, wie der Covid-19-Pandemie und dem Generationswechsel zur Generation Y, entwickelt.
Die zentralen Themen umfassen die Differenzierung zwischen KMU und Großkonzernen im Expatriate-Management, die Bedürfnisse und Motive verschiedener Generationen sowie die Transformation von Entsendungsmodellen in Richtung Flexibilität und Digitalisierung.
Das Ziel ist es, die Forschungslücke bezüglich der zukünftigen Bereitschaft zur Expatriation zu schließen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten, um die Bereitschaft zur Entsendung trotz neuer Herausforderungen aufrechtzuerhalten oder zu steigern.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, die 221 verwertbare Datensätze lieferte. Diese Daten wurden deskriptiv statistisch ausgewertet und mittels Mittelwertvergleichen auf Unterschiede zwischen verschiedenen Teilnehmergruppen untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturanalyse zu Begriffen und Prozessen, eine Darstellung aktueller Einflussfaktoren wie die Generation Y und die Covid-19-Krise sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der empirischen Umfrageergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind Expatriation, Entsendungsbereitschaft, KMU, Konzerne, Generation Y, Auslandseinsatz, internationales Personalmanagement und Digitalisierung.
Ja, die Studie zeigt, dass sich Unternehmenstypen in ihren Motiven und Prozessen unterscheiden. Während Konzerne Expatriates häufiger für kurzfristige und entwicklungsorientierte Einsätze nutzen, entsenden KMU Personal häufiger für langfristige, technisch fokussierte Wissenstransfer-Projekte.
Die Generation Y zeigt sich anspruchsvoller und bevorzugt im Vergleich zu älteren Generationen flexible, kurzfristige und digitale Entsendungsmodelle, wobei immaterielle Faktoren wie Work-Life-Balance oft schwerer wiegen als rein finanzielle Anreize.
Die Pandemie fungiert als Katalysator für Veränderungen. Sie hat zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit virtuellen Entsendungsmodellen geführt und die Unsicherheit über die Zukunft traditioneller, langfristiger Auslandsentsendungen bei einem Großteil der Befragten erhöht.
Die Autorin empfiehlt, den Repatriierungsprozess zwingend schon vor der Entsendung zu planen, um einen "Karriererückschlag" zu vermeiden und die im Ausland erworbenen Kompetenzen der Mitarbeiter nachhaltig für das Unternehmen zu sichern.
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