Masterarbeit, 2004
137 Seiten, Note: gut
1 Vorwort
2 Einleitung
3 Wissens- und Lerngesellschaft
3.1 Das „E“ erobert den Bildungsmarkt
3.2 Berufs(bild)erweiterung
3.3 E-Learning
3.4 Blended Learning
4 Der traditionelle Trainer
4.1 Personale Kompetenz
4.2 Prozesskompetenz
4.3 Psychosoziale Kompetenz
4.4 Methodenkompetenz
4.5 Fachkompetenz
5 Der E-Trainer
5.1 Die neuen Anforderungen
5.2 E-Personale Kompetenz
5.2.1 Entspannungstechniken bei der Bildschirmarbeit
5.2.2 Selbstdarstellung und Werbung
5.3 E-Prozesskompetenz
5.3.1 Didaktik beim Online-Seminar
5.3.2 Prüfung der Startvoraussetzungen vor Planungsbeginn
5.3.3 Qualitätssicherung und Evaluierung
5.4 E-Psychosoziale Kompetenz
5.4.1 Aktives E-Tutoring
5.4.2 Feedback
5.4.3 Kommunikationsregeln
5.4.4 Motivation
5.5 E-Methodenkompetenz
5.5.1 Synchrone und asynchone Kommunikaton
5.5.2 Learning Management Systeme (LMS)
5.5.3 Umsetzung eines Blended Learning Konzeptes auf der WebCT-Lernplattform
5.5.4 Distribution der Lerninhalte
5.5.5 Online-Prüfungen und Tests
5.6 E-Fachkompetenz
5.6.1 Technische Kompetenz
5.6.2 Fachausdrücke rund um E-Learning
5.6.3 Foliengestaltung
5.6.4 Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz
6 Die neue Art des Lernens
6.1 Die andere Lernkultur
6.2 Aspekte einer zeitgemäßen Erwachsenenpädagogik
6.3 Neue pädagogische Grundhaltung
6.4 Lernparadigmen
6.5 Neue Lehr- und Lernformen
6.6 Methodisch-didaktische Zusammenhänge
7 Trainerausbildungen
7.1 Der Einfluss wandelnder Rahmenbedingungen auf Training und Weiterbildung
7.2 Online-Befragung zum Thema Weiterqualifizierung im E-Learning Bereich
7.3 Marktübersicht der Trainer Ausbildungen in Österreich
7.4 Die Qualität
7.5 Auswahl der Aus- und Weiterbildung
8 Bildungskonzept für den Blended Learning Trainer
9 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel des Berufsbildes vom traditionellen Präsenztrainer hin zum E-Trainer bzw. Blended Learning Trainer. Ziel ist es, die notwendigen Zusatzqualifikationen und Kompetenzen aufzuzeigen, die für eine erfolgreiche Umsetzung moderner, technologiestützter Lernkonzepte in der Erwachsenenbildung erforderlich sind.
5.4.1 Aktives E-Tutoring
Eine Kernkompetenz des E-Trainers sollte das aktive E-Tutoring sein, dass das Ziel hat alle Elemente des Coaching-Prozesses so zu nutzen, dass selbständiges Lernen permanent gefördert wird (Abbildung 8):
E-Tutoring basiert darauf, dass der E-Tutor aus der Rolle des (Stoff)-Vermittlers in die des Coaches/Moderators wechselt und Interaktionen E-Tutor/Lernender sowie Lernender untereinander fördert. Selbstlernen, Gruppenlernen und Lernbegleitung stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Die Unterschiede zwischen aktivem und passivem E-Tutoring (Tabelle 3) lassen sich wie folgt beschreiben:
Ein Lernergebnis wird unter diesen Bedingungen in 3-5 Arbeitsschritten realisiert:
Phase 1: ein Lernender oder eine kleinere Lerngruppe erhalten eine konkrete, unmissverständliche Aufgabenstellung mit Hinweisen für einen möglichen Lösungsweg; eindeutige Formulierung der Aufgabe (mittels Beispiel!); unbedingt festlegen, wo das Arbeitsergebnis veröffentlicht werden soll (z.B. im Diskussionsforum, im Chatroom, E-Mail, im Dokumentenpool); Termin für die Veröffentlichung.
Phase 2: Die Aufgabenlösung wird durch die Lernenden präsentiert, eventuell können dabei noch offen gebliebene Fragen gestellt werden.
Wissens- und Lerngesellschaft: Dieses Kapitel erläutert den gesellschaftlichen Wandel und die Auswirkungen der neuen Medientechnologien auf den Bildungsmarkt.
Der traditionelle Trainer: Hier werden die Basiskompetenzen und Rollenbilder des klassischen Präsenztrainers definiert und abgegrenzt.
Der E-Trainer: Dieser Abschnitt fokussiert auf die erforderlichen Zusatzkompetenzen, technisches Know-how und didaktische Anforderungen im Online-Bereich.
Die neue Art des Lernens: Dieses Kapitel beleuchtet konstruktivistische Ansätze und die notwendigen Veränderungen in der pädagogischen Grundhaltung.
Trainerausbildungen: Hier erfolgt eine Analyse der aktuellen Ausbildungslandschaft für Trainer in Österreich.
Bildungskonzept für den Blended Learning Trainer: Dieser Teil entwirft ein Curriculum, das klassische Trainingsmethodik mit E-Learning-Kompetenzen verbindet.
Blended Learning, E-Learning, E-Trainer, Online-Training, Bildungsmanagement, Kompetenzentwicklung, Lernplattform, Didaktik, Medieneinsatz, Erwachsenenpädagogik, Motivationsmanagement, Qualitätssicherung, Virtuelles Klassenzimmer, Wissensgesellschaft, E-Tutor
Die Arbeit behandelt den notwendigen Wandel vom traditionellen Präsenztrainer hin zum kompetenten E-Trainer, der in der Lage ist, Blended Learning Konzepte professionell zu planen und umzusetzen.
Die zentralen Felder umfassen die Kompetenzfelder eines Trainers (personale, soziale, methodische und fachliche Kompetenz), didaktische Modelle für Online-Seminare, den Einsatz von Learning Management Systemen und aktuelle Ausbildungsangebote in Österreich.
Das Ziel ist es, ein Profil für den modernen „Blended Learning Trainer“ zu erstellen und ein integriertes Bildungskonzept vorzuschlagen, das sowohl traditionelle Trainingswerte als auch notwendige neue E-Kompetenzen vereint.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche im deutschsprachigen Raum sowie einer Analyse von österreichischen Ausbildungsstätten und einer Online-Befragung von Trainern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des klassischen Trainerprofils, die Erweiterung um spezifische E-Trainer-Kompetenzen (Prozess-, Psychosoziale und Methodenkompetenz) sowie die detaillierte Beschreibung der Anforderungen an einen Blended Learning Trainer.
Die Begriffe Blended Learning, E-Didaktik, Lernplattform, Kompetenzmanagement und Wissensgesellschaft bilden das inhaltliche Rückgrat der Master Thesis.
Das Modul zeigt praxisnah, wie theoretische Lerntheorien in einem Blended Learning Umfeld durch eine Kombination aus Präsenzphasen, Online-Selbsttests und Workshops effektiv vermittelt werden können.
Die Arbeit betont, dass Qualitätssicherung über die reine Erfolgs- oder Zufriedenheitskontrolle hinausgehen muss und den gesamten Qualifizierungsprozess – von der Planung bis zur Transfersicherung – unter Einbeziehung der Lernerpersönlichkeit umfassen sollte.
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