Bachelorarbeit, 2021
41 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Forschungsfrage
1.2 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Social Media Marketing
2.1 Definition und Bedeutung von Social Media Marketing
2.2 Instrumente und Kennzahlen von Social Media Marketing
2.3 Emotionen und deren Auswirkungen auf Social Media Posts
3 Empirische Untersuchung zu den Erfolgsfaktoren von Social Media Posts
3.1 Daten
3.2 Methodik
3.3 Ergebnisse
4 Diskussion
4.1 Implikationen für das Management
4.2 Implikationen für die Forschung
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Emotionen auf das Engagement von Social Media Posts. Ziel ist es, durch eine empirische Analyse von Facebook-Daten von Musikkünstlern wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie emotionale Inhalte und spezifische Post-Eigenschaften die Nutzerinteraktion beeinflussen.
1.1 Problemstellung und Forschungsfrage
„I was talking to students a couple of days ago about the question, “How do you make something go viral?” And it really struck me that this is not a question for me, this is a question for God” – ein Zitat von Sara Critchfield, Redaktionsleiterin von Upworthy (Banerjee/Urminsky 2021)
Marken investierten allein im Jahr 2019 mehr als 89 Milliarden US-Dollar in Social Media Marketing (Colicev 2021). Diese Zahlen werden laut Prognose, trotz der erwarteten Auswirkungen der Covid-19 Krise, bis 2025 auf jährlich knapp 240 Milliarden US-Dollar steigen (Statista Inc. 2021). Ausgaben dieser Art rechtfertigen Firmen oft, indem sie deren Auswirkungen auf die Einstellung zur Marke, den Umsatz und den Börsenwert aufzeigen. Den Effekt von Followers (Nutzer, die einer Marke auf Social Media folgen) auf Social Media Plattformen schätzen jedoch viele Marken oft falsch ein. So wird das Liken oder Folgen einer Marke oft mit einer positiven Einstellung oder einem Kaufverhalten impliziert. In verschiedenen Studien von John et al. (2017), Kristofferson et al. (2014) und Valsesia et al. (2020) wird hingegen erklärt, dass nicht ein Like oder das Folgen direkt einen Einfluss auf die Einstellung oder das Verhalten nimmt, sondern das Engagement der Social Media Nutzer (Colicev 2021).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die steigende Bedeutung von Social Media Marketing ein, erläutert die Herausforderungen bei der Content-Gestaltung und definiert die zentrale Forschungsfrage zum Einfluss von Emotionen auf das Engagement.
2 Social Media Marketing: Hier werden theoretische Grundlagen des Social Media Marketings, wichtige Kennzahlen sowie die Rolle von Emotionen in der Kommunikation beleuchtet.
3 Empirische Untersuchung zu den Erfolgsfaktoren von Social Media Posts: Dieser Teil beschreibt den Datensatz von über 480.000 Posts, die methodische Vorgehensweise mittels Regressionsanalyse und präsentiert die erzielten Ergebnisse zur Wirkung einzelner Emotionen.
4 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier in Bezug auf Management-Implikationen und wissenschaftliche Forschung reflektiert und kritisch hinterfragt.
5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und hebt hervor, dass Emotionen komplexer als nur bipolar zu bewerten sind und Links nicht zwingend das Engagement fördern.
Social Media Marketing, Engagement, Emotionen, Plutchik, Facebook, Human Brands, Regressionsanalyse, Sentiment-Analyse, Content-Gestaltung, Nutzerinteraktion, Marketing-Mix, Online-Marketing, Markenbekanntheit, Kundenloyalität, digitale Kommunikation.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Emotionen auf die Nutzerinteraktion (Engagement) bei Social Media Posts, speziell im Bereich Facebook.
Die Arbeit verknüpft Marketingtheorie mit Emotionspsychologie (nach Plutchik) und datengestützter empirischer Forschung im digitalen Bereich.
Das Ziel ist es, auf Basis einer Regressionsanalyse zu ermitteln, welche Emotionen das Engagement von Posts fördern oder hemmen und wie Unternehmen ihre Content-Strategie darauf ausrichten können.
Es wird eine quantitative empirische Analyse mittels einer logarithmierten Regressionsanalyse auf Basis eines großen Datensatzes von rund 500.000 Facebook-Posts durchgeführt.
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen des Social Media Marketings ab, erklärt das verwendete Modell der acht Basisemotionen und detailliert die statistische Auswertung der Daten.
Die Arbeit wird primär durch die Begriffe Social Media Marketing, Engagement, Emotionsdimensionen und Facebook charakterisiert.
Die Arbeit zeigt, dass eine rein bipolare Sichtweise (nur positiv/negativ) zu kurz greift, da jede Emotionsdimension sehr unterschiedliche Auswirkungen auf das Nutzerverhalten haben kann.
Überraschenderweise reduziert das Einfügen von Links das allgemeine Engagement, wobei YouTube-Links im Vergleich zu Spotify-Links noch eine relativ bessere Wirkung aufweisen.
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