Doktorarbeit / Dissertation, 2008
168 Seiten, Note: 2
Die Dissertation befasst sich mit dem Einfluss von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) auf depressive und zwanghafte Verhaltensweisen bei adoleszenter Anorexia nervosa. Die Arbeit zielt darauf ab, die Wirksamkeit von SSRI in der Behandlung dieser komorbiden Störungen bei Anorexia nervosa zu untersuchen.
Die Einleitung bietet eine umfassende Einführung in das Krankheitsbild der Anorexia nervosa, einschließlich Definition, Diagnose-Kriterien, Epidemiologie, Klinik, Ätiologie, Krankheitsverlauf und Therapie. Sie beleuchtet die Komorbidität von Depression und Zwangsstörungen bei Anorexia nervosa und untersucht die Rolle des serotonergen Systems bei diesen Erkrankungen. Die Einleitung führt in die Pharmakotherapie mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) ein, einschließlich ihrer Wirkmechanismen, Pharmakokinetik, Nebenwirkungen und Indikationen. Die eigene Studie wird vorgestellt und die Fragestellung sowie die Zielsetzung der Arbeit werden definiert.
Das Kapitel "Methodik" beschreibt die Rekrutierung der Studienteilnehmer, den Versuchsablauf, die Datenerhebung und die Datenanalyse. Es werden die verwendeten Fragebögen und Interviews detailliert vorgestellt, sowie die Kriterien für die Gruppeneinteilung. Die Datenanalysemethoden werden erläutert.
Das Kapitel "Ergebnisse" präsentiert die Ergebnisse der Studie, einschließlich der Ergebnisse für die gesamte Untersuchungsgruppe bei Beginn der Studie und des Vergleichs zwischen der SSRI- und der Non-SSRI-Gruppe. Die Ergebnisse werden in Bezug auf die Aufnahme, die zehnte stationäre Woche (Medikationsbeginn), den stationären Verlauf und die Entlassung sowie den poststationären Verlauf analysiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Anorexia nervosa, Depression, Zwangsstörung, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Pharmakotherapie, komorbide Störungen, serotonerges System, Krankheitsverlauf, Therapie, Studienmethodik, Datenanalyse, Ergebnisse, Diskussion, Schlussfolgerung.
SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) werden oft additiv eingesetzt, um häufige Begleiterkrankungen wie Depressionen und Zwangsstörungen zu behandeln, die den Heilungsverlauf erschweren.
Es wird angenommen, dass Störungen im serotonergen Neurotransmittersystem zur Pathogenese beitragen, da Serotonin Appetit, Stimmung und Impulskontrolle reguliert.
Studien deuten darauf hin, dass SSRI im untergewichtigen Zustand oft weniger effektiv sind. Die Arbeit untersucht ihre Wirkung speziell im klinischen und poststationären Verlauf.
Besonders häufig sind Depressionen und Zwangsstörungen, die oft eng mit dem Essverhalten und der Körperwahrnehmung verknüpft sind.
Es erfolgte ein Vergleich zwischen einer SSRI-Gruppe und einer Non-SSRI-Gruppe mittels Fragebögen (z.B. DIKJ, ANIS, Y-BOCS) zu verschiedenen Messzeitpunkten während und nach dem Klinikaufenthalt.
Neben der Gewichtsnormalisierung steht die psychische Stabilisierung und die Reduzierung des hohen Rückfallrisikos im Vordergrund.
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