Bachelorarbeit, 2021
89 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Abgrenzung des Themas
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Definition von Anreizstrukturen
2.1 Definition monetärer Anreize
2.2 Definition nicht monetärer Anreize
2.3 Wirkungsgefüge zwischen Maßnahmen und externen Einflüssen
3. Anreizstrukturen für die Elektromobilität
3.1 Prämien für den Kauf eines neuen Elektrofahrzeuges
3.2 Jährliche Entlastung bei den Kraftfahrzeugsteuern
3.3 Verringerte Besteuerung der Firmenwagen
3.4 Sonderabschreibung für den gewerblichen Bereich
3.5 Erleichterungen beim Kauf durch die Mehrwertsteuerbefreiung/-minderung
3.6 Das System der CO2-Flottengrenzwerte
3.7 Die Zukunftssicherung der Elektromobilität liegt in der Batterietechnologie
4. Privilegien für die Elektrofahrzeugnutzer
4.1 Durch Parkplatzvorteile Anreize für Elektrofahrzeuge schaffen
4.2 Ausnahme von Fahrverboten und Freigabe von Sonderspuren
5. Ausbau der Ladeinfrastruktur die Voraussetzung um Elektromobilität voranzutreiben
5.1 Die bisherige Förderung der Elektromobilität durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur
5.2 Aktuelle Aussichten vom Förderstand der Ladeinfrastruktur
5.3 Der Plan für den erfolgreichen Ausbau der Ladeinfrastruktur
5.4 Der aktuelle Stand der Ladesäulen in der Ladeinfrastruktur Deutschlands
5.5 Weitere geplante Anreize für die Ladevorrichtungen
6. Auswirkungen der Förderung der Elektromobilität auf dem deutschen Markt
6.1 Die Entwicklung der Elektrofahrzeuge von 2011 bis 2021
6.2 Wie effektiv sind die Maßnahmen aktuell
6.3 Deutschland im globalen Ranking um den Kampf des Leitanbieters für Elektromobilität
7. Die Problematik bei der Förderung der Elektromobilität
7.1 Die Mittelherkunft für die Ausgaben der Anreizinstrumente
7.1.1Wie die Finanzierung des Energie- und Klimafonds stattfindet
7.1.2 Die Verteilung der Einnahmen und Ausgaben
7.2 Der Mitnahmeeffekt, Zweifel an der Kaufprämie
7.3 Können die Klimaziele erreicht werden
7.4 Der Vorzieheffekte und die Wirkung auf die Industrie
7.5 Warnung vor Preisanpassung der Hersteller
7.6 Mögliche Rebound-Effekte durch die Förderung der Elektromobilität
7.6.1 Der regulatorische Rebound
7.6.2 Der finanzielle Rebound
7.6.3 Der mentale Rebound
7.6.4 Der funktionale Rebound
7.7 Die Belastung der Automobilindustrie durch Gewinneinbußen
7.8 Der Autohandel warnt vor unkalkulierbaren Fahrzeugrestwerten
7.9 Kann die Kaufprämie Elektrofahrzeuge teurer machen?
7.10 Wünsche der Verbraucher um die Elektromobilität zu fördern
8. Lösungsansätze
8.1 Untersuchung der Preiselastizität der Kraftstoffnachfrage
8.2 Steuermehrbelastung durch die Erhöhung der Energiesteuersätze
8.3 Mögliche Stellhebel um die Förderung voranzutreiben zum Klimaziel
8.4 Das Bonus-Malus-System: Eine andere Art Anreize zu schaffen
9. Die Notwendigkeit von intelligenten Anreizstrukturen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Untersuchung und kritischen Bewertung der aktuellen Anreizstrukturen zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit diese Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele beitragen und ob die Gestaltung der Anreizsysteme – insbesondere im Hinblick auf ihre ökonomische und soziale Effizienz – einer intelligenten Optimierung bedarf.
3.1 Prämien für den Kauf eines neuen Elektrofahrzeuges
Der höhere Preis bei der Beschaffung eines Elektroautos im Vergleich zum Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist einer der Gründe, weshalb sich potenzielle Käufer gegen die Anschaffung eines Elektroautos entscheiden. Mehrere Studien belegen dabei, dass der Kaufpreis vom Kauf abhält. Für eine Erhöhung der Nutzerakzeptanz und der schnellen Marktentwicklung ist dies ein Hemmnis. Durch eine Kaufprämie oder auch Kaufsubvention kann der vorhandene Mehrkostenaufwand für Elektroautos teilweise ausgeglichen werden. Hier ist es sogar möglich, dass ein Elektrofahrzeug preislich besser als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor aufgestellt werden kann. Das bestmögliche Ergebnis wäre wie in der Abbildung 1 gezeigt, dass die Elektrofahrzeuge günstiger sind als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, damit die Kaufentscheidung zugunsten der Elektromobilität geht und keine weiteren Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden.
Hier beschloss am 2. Juli 2016 die Bundesregierung eine Kaufprämie für Elektroautos, den sogenannten Umweltbonus, an dem Bund sowie der Hersteller beteiligt sind. Diesbezüglich gewährte man beim Kauf bis zu 4.000 Euro für Elektrofahrzeuge und bis 3.000 Euro für Plug-in-Hybride, wobei die Bundesregierung und die Industrie die Finanzierung zur Hälfte übernommen hat. Die Förderung war hier angesetzt bis zur vollständigen Auszahlung der vorgesehenen Bundesmittel in Höhe von 600 Mio. Euro oder bis Ende 2019. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kümmert sich bei der Prämie um die Antragsbearbeitung für den Bund.
Ende 2019 trat dann die für die Verlängerung des Umweltbonus notwendige Novellierung der Richtlinie zur Förderung elektrisch betriebener Fahrzeuge beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kraft. Somit wurde der Umweltbonus bis Ende 2020 verlängert.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung der Elektromobilität für die deutsche Energiewende und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Notwendigkeit intelligenter Anreizstrukturen.
2. Definition von Anreizstrukturen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen von Anreizsystemen und differenziert zwischen monetären und nicht monetären Steuerungsmechanismen im ökonomischen Kontext.
3. Anreizstrukturen für die Elektromobilität: Hier werden die konkreten Fördermaßnahmen in Deutschland, wie Kaufprämien, steuerliche Vergünstigungen und das CO2-Flottengrenzwertsystem, detailliert beschrieben.
4. Privilegien für die Elektrofahrzeugnutzer: Dieser Abschnitt behandelt nicht monetäre Anreize wie Parkvorteile sowie Befreiungen von Fahrverboten, die zur Steigerung der Sichtbarkeit und Attraktivität beitragen sollen.
5. Ausbau der Ladeinfrastruktur die Voraussetzung um Elektromobilität voranzutreiben: Das Kapitel analysiert den aktuellen Stand und die Strategien zur Förderung der Ladeinfrastruktur als essenziellen Erfolgsfaktor für den Markthochlauf.
6. Auswirkungen der Förderung der Elektromobilität auf dem deutschen Markt: Es werden die Marktentwicklung sowie die Effektivität der bisherigen Maßnahmen anhand von Zulassungszahlen und Kostenvergleichen kritisch reflektiert.
7. Die Problematik bei der Förderung der Elektromobilität: Dieses Kapitel setzt sich intensiv mit Schattenseiten der aktuellen Förderung auseinander, darunter Mitnahmeeffekte, Rebound-Effekte und Belastungen für Automobilhersteller sowie Händler.
8. Lösungsansätze: Hier werden zukünftige Optimierungsmöglichkeiten diskutiert, insbesondere das Potenzial eines Bonus-Malus-Systems zur haushaltsneutralen und effizienteren Steuerung.
9. Die Notwendigkeit von intelligenten Anreizstrukturen: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Dringlichkeit, Förderprogramme durch intelligente Mechanismen zukunftssicher und sozial gerecht zu gestalten.
Elektromobilität, Anreizstrukturen, Kaufprämie, Ladeinfrastruktur, CO2-Flottengrenzwerte, Energiewende, Markthochlauf, Rebound-Effekte, Umweltbonus, Automobilindustrie, Klimaziele, Bonus-Malus-System, Elektrolieferfahrzeuge, Verkehrssektor, Innovationsprämie.
Die Arbeit untersucht die Effektivität und Notwendigkeit staatlicher Anreizstrukturen zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Ziele.
Zu den Schwerpunkten gehören monetäre und nicht monetäre Anreize, der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Auswirkungen auf den Automobilmarkt sowie die Problematik möglicher Rebound-Effekte.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie notwendig eine intelligente Gestaltung der Anreizstruktur ist und ob nach aktuellem Stand noch Handlungsbedarf besteht, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer konzeptionellen Analyse, bei der aktuelle Anreizsysteme und deren Wirkungsmechanismen anhand von Studien und statistischen Daten untersucht und kritisch bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Anreizstrukturen, die Rolle der Ladeinfrastruktur, eine Marktanalyse sowie eine tiefgehende Diskussion über Problematiken wie Mitnahmeeffekte und wirtschaftliche Herausforderungen für die Branche.
Zentrale Begriffe sind Elektromobilität, Anreizstrukturen, Umweltbonus, Ladeinfrastruktur, Markthochlauf und Rebound-Effekte.
Es besteht die Gefahr, dass die Prämie von Käufern genutzt wird, die ohnehin ein Elektrofahrzeug gekauft hätten, oder dass sie marktverzerrende Lenkungswirkungen entfaltet, ohne das eigentliche Nachhaltigkeitsziel nachhaltig zu unterstützen.
Die Batterietechnologie ist das Herzstück des Elektrofahrzeugs; ihre Förderung ist entscheidend für die Wertschöpfung in Deutschland und die langfristige Unabhängigkeit sowie Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Hierbei werden Anreize für effiziente Fahrzeuge durch einen Aufschlag (Malus) für ineffiziente Fahrzeuge finanziert, was zu einer haushaltsneutralen Förderung führen und den CO2-Ausstoß effektiver senken könnte.
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