Wissenschaftliche Studie, 1987
21 Seiten, Note: "-"
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Telearbeit auf die soziale Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie analysiert die Herausforderungen, die sich durch die Individualisierung der Erwerbsarbeit und die Zunahme von Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen ergeben. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, ob ein garantiertes Mindesteinkommen eine geeignete sozialrechtliche Absicherung für alternative Arbeitsformen wie Telearbeit darstellen kann.
Das erste Kapitel beleuchtet die Individualisierung der Erwerbsarbeit und die damit verbundenen Herausforderungen für die soziale Sicherung. Es wird die Telearbeit als eine neue Form der Erwerbsarbeit vorgestellt und deren Bedeutung für die Arbeitswelt diskutiert. Die Problemstellung des Textes wird dargelegt, die sich aus den veränderten Arbeitsverhältnissen und den daraus resultierenden Einkommensproblematiken ergibt. Der Umfang der Telearbeit wird beleuchtet und die verschiedenen Arten und Strukturen der Telearbeit werden vorgestellt. Schließlich werden die betrieblichen Interessen und Arbeitswünsche im Kontext der Telearbeit betrachtet.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem System der sozialen Sicherung bei Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen. Es werden die Anspruchsvoraussetzungen in der Bundesrepublik Deutschland erläutert und der Rechtsstatus der Teilzeitbeschäftigten analysiert. Die neuen Herausforderungen, die sich durch die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung ergeben, werden diskutiert. Als sozialpolitische Alternative wird das garantierte Mindesteinkommen vorgestellt und dessen mögliche Auswirkungen auf das System der sozialen Sicherung beleuchtet.
Das dritte Kapitel untersucht die Eckpunkte eines garantierten Mindesteinkommens. Es werden die möglichen Wirkungen auf das Arbeitsangebot, die Verhandlungspositionen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie die arbeitsorganisatorischen Gestaltungsspielräume analysiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Telearbeit, Individualisierung der Erwerbsarbeit, soziale Sicherung, Teilzeitbeschäftigung, garantiertes Mindesteinkommen, Rechtsstatus, Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Verhandlungspositionen, sozialpolitische Alternative.
Telearbeit umfasst ortsunabhängiges Arbeiten, z. B. Computerheimarbeit oder Arbeit in Satellitenbüros, gestützt durch moderne Informationstechnik.
Bestehende Sozialstandards orientieren sich oft am „Normalarbeitsverhältnis“, was bei flexiblen, diskontinuierlichen Einkommensströmen zu Sicherungslücken führen kann.
Es könnte Lohnlücken schließen und fließende Übergänge zwischen Erwerbsarbeit und anderen Tätigkeiten ermöglichen, ohne die soziale Sicherheit zu gefährden.
Unternehmen schätzen Telearbeit oft wegen möglicher Kosteneinsparungen und Flexibilität, lehnen aber oft eine vollständige sozialrechtliche Gleichstellung ab, wenn diese die Attraktivität mindert.
Die Arbeit analysiert die Anspruchsvoraussetzungen und den rechtlichen Status, der oft die Basis für die soziale Absicherung von Telearbeitern bildet.
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