Bachelorarbeit, 2007
86 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Vorgehensweise
2. Literaturüberblick
3. Regenerative Energien – Windenergie und Photovoltaik
3.1 Rückblick und aktuelle Situation
3.1.1. Deutschland
3.1.2. Weltweit
3.2. Wind- und Solarenergie in Abgrenzung zu anderen Öko-Branchen
3.3. Ausblick
3.3.1. Deutschland
3.3.2. Weltweit
4. Aktienkurskorrelationen
4.1. Überblick über die untersuchten Unternehmen
4.2. In Abhängigkeit der Branchenzugehörigkeit
4.3. In Abhängigkeit des Ölpreises
4.4. In Abhängigkeit von Leitindizes
5. Mehrdimensionales Regressionsmodell zur Aktienkursbestimmung
5.1. Einführung der verwendeten Variablen
5.1.1. Politische Entscheidungen
5.1.2. Ölpreis/Energiepreis
5.1.3. Umsatzveränderung im Vergleich zum Vorjahresquartal
5.1.4. Material in Prozent des Umsatzes
5.1.5. Eigenkapitalquote
5.1.6. Gewinnmarge
5.1.7. Übernahme Repower
5.2. Bestimmung eines Standardmodells
5.3. Signifikanztests
5.4. Ergebnisse
5.5. Verifizierung des Modells an konkreten Aktienkursen
6. Unternehmensbewertungen
6.1. CCA-Analyse
6.1.1. Nordex
6.1.2. Solarworld
6.2. DCF-Analyse
6.2.1. @Risk/Monte Carlo Simulation
6.2.2. Nordex
6.2.3. Solarworld
7. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Zukunftsperspektiven der Windenergie- und Photovoltaik-Branche in Deutschland sowie deren Auswirkungen auf die Bewertung ausgewählter Unternehmen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Einflussfaktoren auf die Aktienkurse dieser Branche wirken und wie aufstrebende Unternehmen in dieser Phase angemessen bewertet werden können.
1.1. Problemstellung
Die Branche der erneuerbaren Energien hat sich in Deutschland innerhalb der letzten Jahre zu einer der Hoffnungsträger der deutschen Wirtschaft entwickelt. Angesichts vieler derzeit existenter positiver Einflussfaktoren und der frühen Unterstützung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde die gesamte Branche in Deutschland vorangetrieben, so dass deutsche Unternehmen weltweit in führenden Wettbewerbspositionen zu finden sind. Über alle regenerativen Energieformen hinweg, vor allem aber im Bereich der Wind- und Photovoltaik hat sich in Deutschland nach und nach ein weltweit wettbewerbsfähiges Kompetenzzentrum hinsichtlich der Erforschung und Fertigung der energetischen Nutzung dieser Energieformen entwickelt.
2006 wurden bereits 11,8% des Gesamtstromverbrauchs durch Energie aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt; dieser Anteil soll und wird Schätzungen zufolge in den nächsten Jahren immer weiter vorangetrieben werden. Neben den Bemühungen, die deutsche Vorreiterrolle auch in den nächsten Jahren zu festigen, spielen immer mehr umweltpolitische Bedingungen eine Rolle, wenn es um Investitionen in die Stromerzeugung aus regenerativen Energien geht. Diskussionen um die Klimaerwärmung sowie die Bemühungen zu internationalen Treibhausvermeidungsstandards werden ebenso wie die global steigende Energienachfrage das Wachstum dieser Energieformen in Zukunft tendenziell beschleunigen.
Die noch junge Branche ist jedoch auch Risiken ausgesetzt, die ihren prognostizierten Aufschwung ausbremsen könnte. Das größte Problem ist die derzeitig noch mangelnde Wettbewerbsfähigkeit mit den Strompreisen der aus herkömmlichen Energiequellen produzierten Energie und der daraus resultierenden Abhängigkeit von staatlicher Subventionierung. Des weiteren ist bis heute unklar, wie die – vor allem beim Einsatz von Photovoltaik-, aber auch von Windenergie unstetig anfallenden Energiemengen im Stromnetz reguliert und bei Bedarf auch in großen Mengen gespeichert werden können.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland vor, benennt die Problemstellung bezüglich Wettbewerbsfähigkeit und Subventionierung und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Literaturüberblick: Hier werden die wesentlichen wissenschaftlichen Quellen und Datengrundlagen für die vorliegende Arbeit zusammengefasst und deren Relevanz bewertet.
3. Regenerative Energien – Windenergie und Photovoltaik: Es erfolgt eine Analyse der nationalen und internationalen Situation der Wind- und Photovoltaikbranche sowie ein Ausblick auf deren zukünftige Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit.
4. Aktienkurskorrelationen: Dieses Kapitel untersucht mittels Korrelationsanalyse, inwieweit Aktienkurse von Wind- und Solarunternehmen durch Branchenzugehörigkeit, Ölpreis und Leitindizes beeinflusst werden.
5. Mehrdimensionales Regressionsmodell zur Aktienkursbestimmung: Hier wird eine multiple Regressionsanalyse durchgeführt, um den Einfluss verschiedener Variablen auf die Aktienkurse der untersuchten Unternehmen statistisch zu ermitteln.
6. Unternehmensbewertungen: In diesem Teil werden die Unternehmen Nordex und Solarworld exemplarisch mittels Comparable Company Analysis (CCA) und Discounted Cash Flow (DCF)-Analyse unter Einbeziehung von Monte-Carlo-Simulationen bewertet.
7. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der regenerativen Energien und deren Bewertung.
Erneuerbare Energien, Windenergie, Photovoltaik, Unternehmensbewertung, Aktienkurskorrelation, Regressionsanalyse, CCA, DCF, Monte-Carlo-Simulation, EEG, Subventionierung, Energiepreise, Marktkapitalisierung, Portfolio-Diversifikation, Zukunftsperspektiven.
Die Arbeit analysiert die wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven der Windenergie- und Photovoltaik-Branche in Deutschland und bewertet die Auswirkungen auf börsennotierte Unternehmen in diesen Sektoren.
Die zentralen Themen umfassen die Branchenentwicklung unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen (EEG), die Korrelation von Aktienkursen mit externen Faktoren wie Ölpreisen und Leitindizes sowie spezifische Methoden der Unternehmensbewertung.
Das Hauptziel ist zu untersuchen, wie Investoren von der Entwicklung erneuerbarer Energien profitieren können, welche Einflussfaktoren auf die Aktienkurse wirken und wie diese Unternehmen angemessen bewertet werden können.
Die Arbeit verwendet deskriptive Analysen zur Marktlage, Korrelationsmatrizen, eine multiple Regressionsanalyse zur Aktienkursbestimmung sowie Comparable Company Analysis (CCA) und DCF-Analysen kombiniert mit Monte-Carlo-Simulationen (@Risk).
Der Hauptteil gliedert sich in eine Branchenbetrachtung, eine Korrelationsanalyse, eine statistische Regressionsanalyse der Aktienkurse und eine detaillierte Unternehmensbewertung der Fallbeispiele Nordex und Solarworld.
Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Erneuerbare Energien, Aktienkursbewertung, Regressionsanalyse, DCF-Modellierung, EEG-Förderung und Unternehmenswert definiert.
Die Eigenkapitalquote wird als starker Einflussfaktor identifiziert, da sie die Finanzierungsstruktur und damit das Insolvenzrisiko der meist in der Expansionsphase befindlichen Unternehmen widerspiegelt.
Der Vergleich zeigt, dass die CCA als marktorientierte Methode eine grobe Einordnung ermöglicht, während die DCF-Analyse unter Anwendung von Risikoanalysen eine realistischere und differenziertere Bewertung der Unternehmenswerte unter Berücksichtigung unsicherer Zukunftsparameter liefert.
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