Bachelorarbeit, 2021
55 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Motivation und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Bachelorarbeit
2. Einführung in die Blockchain-Technologie
2.1 Historie und Grundlagen
2.1.1 Eigenschaften der Blockchain
2.1.2 Kryptografie
2.1.3 Konsens-Algorithmen
2.1.4 Funktionsweise der Blockchain
2.1.5 Kritische Betrachtung der Blockchain-Technologie
2.2 Smart Contracts
2.2.1 Definition
2.2.2 Funktionsweise der Smart Contracts
2.2.3 Oracles
2.2.4 Kritische Betrachtung der Smart Contracts
2.2.5 Smart Contracts vs. traditionelle Verträge
3. Smart Contracts in der Logistik
3.1 Kriterien für die Anwendung von blockchainbasierten Smart Contracts
3.1.1 Anwendbarkeit
3.1.2 Optimierung der Logistik
3.2 Problemstellungen
3.2.1 Implementierungshürden
3.2.2 Rechtliche Bestimmungen zur Nutzung von Smart Contracts
3.3 Lösungsansätze
3.3.1 Ethereum
3.3.2 IOTA
3.3.3 Solana
3.4 Praxisbeispiele
3.4.1 IBM und Maersk
3.4.2. Coca-Cola
4. Beurteilung von Smart Contracts in der Logistik
5. Fazit
Die Arbeit identifiziert und analysiert Anwendungsmöglichkeiten von Smart Contracts auf Basis der Blockchain-Technologie in der Logistik, um Prozessoptimierungen zu identifizieren, rechtliche sowie technische Hürden aufzuzeigen und praxisnahe Lösungsansätze zu evaluieren.
2.2.2 Funktionsweise der Smart Contracts
Der Prozessablauf der Smart Contracts lässt sich in den vier Phasen Vereinbarung, Auslösung, Ausführung und Abwicklung unterteilen. Diese Schritte werden im Folgenden anhand eines Warenkaufs beschrieben.
In der ersten Phase werden zunächst die vereinbarten Vertragsbedingungen, basierend auf Wenn-Dann-Logiken, beider Parteien definiert und im Programmcode des Smart Contracts festgeschrieben. Ist die Programmierung abgeschlossen, wird der SC von beiden Vertragsparteien mit einer digitalen Signatur versehen und anschließend mithilfe einer Transaktion in die Blockchain integriert. Für die Abbildung 4 werden folgende Vereinbarungen festgehalten:
1. Wenn der Lagerbestand den Wert X unterschreitet, dann wird der Lagerbestand des Lieferanten geprüft.
2. Wenn der Lagerbestand des Lieferanten ausreichend ist, dann wird die Liquidität des Käufers geprüft.
3. Wenn die Liquidität des Käufers akzeptabel ist, dann wird die optimale Bestellmenge bestellt und geliefert.
4. Wenn die Ware eingetroffen ist, dann wird eine Transaktion getätigt.
Die zweite Phase beginnt, sobald ein Trigger die Ausführung des Smart Contracts auslöst. Dies geschieht, wenn die Erfüllung der Wenn-Bedingung vollbracht ist. In diesem Beispiel handelt es sich bei dem Trigger um die Unterschreitung von Wert X des Lagerbestandes. Beide Vertragsparteien pflegen ihre Blockchain mit Daten und Informationen und fördern die transparente Einsicht aller Teilnehmer. Der SC überprüft somit automatisch die Lieferfähigkeit des Lieferanten und anschließend die Liquidität des Käufers, um sicherzugehen, dass die nötige Transaktion getätigt werden kann.
Sind diese Bedingungen erfüllt, findet die dritte Phase statt und es folgen automatisch die zuvor definierten Dann-Bedingungen. So wird der Lagerbestand des Käufers aufgestockt, indem der Smart Contract die benötigte Menge bestellt. Mit Hilfe eines RFID-Chips lassen sich die Daten des Lieferwegs durch Oracles, die Schnittstelle zwischen Außenwelt und SC, in die Blockchain einspeisen und ermöglichen eine genaue Nachverfolgung der Lieferkette von der Auslagerung beim Lieferanten bis hin zur Anlieferung beim Käufer.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Blockchain-Technologie für die Logistik im Zuge der Digitalisierung und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Einführung in die Blockchain-Technologie: Dieses Kapitel vermittelt die technologischen Grundlagen, Funktionsweisen sowie Vor- und Nachteile von Blockchain und Smart Contracts.
3. Smart Contracts in der Logistik: Hier werden spezifische Anwendungskriterien, Hürden und Lösungsansätze für Smart Contracts im logistischen Kontext sowie aktuelle Praxisbeispiele analysiert.
4. Beurteilung von Smart Contracts in der Logistik: Eine kritische Bewertung der Anwendungsmöglichkeiten, Potenziale und verbleibender Herausforderungen für die Logistikbranche.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Implementierung der Technologie.
Logistik, Blockchain, Smart Contracts, Supply-Chain-Management, Dezentralität, Transparenz, Unveränderbarkeit, Prozessoptimierung, Automatisierung, Ethereum, IOTA, Solana, Distributed-Ledger-Technologie, Implementierungshürden, Rechtssicherheit
Die Arbeit untersucht die Anwendungsmöglichkeiten und das Optimierungspotenzial von Smart Contracts in logistischen Prozessen auf Basis der Blockchain-Technologie.
Die Themenfelder umfassen die technologischen Grundlagen der Blockchain, die Anwendung in Bereichen wie SCM und Seefracht, rechtliche sowie technische Implementierungshürden und die Analyse moderner Blockchain-Plattformen.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten der Prozessoptimierung durch Smart Contracts aufzuzeigen und Strategien zur Überwindung von Hürden bei deren Implementierung in der Logistik zu evaluieren.
Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Technologieanalyse, um den aktuellen Stand der Forschung und praktische Lösungsansätze für die Logistikbranche aufzubereiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Analyse konkreter Anwendungsszenarien in der Logistik, die Identifizierung technischer und rechtlicher Probleme sowie die Vorstellung von Praxisbeispielen wie TradeLens.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Blockchain, Smart Contracts, Logistik, Prozessoptimierung, Dezentralität und Skalierbarkeit geprägt.
Oracles werden als essenzielle Schnittstellen zwischen der realen Welt und der Blockchain-Infrastruktur beschrieben, die Smart Contracts mit notwendigen externen Daten für deren automatisierte Ausführung versorgen.
Diese Plattformen werden als technologische Lösungsansätze betrachtet, wobei deren jeweilige Stärken und Schwächen hinsichtlich Skalierbarkeit, Energieverbrauch und Praxiserfahrung kritisch gegenübergestellt werden.
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