Masterarbeit, 2021
153 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Forschungsfrage
1.2 Vorgehensweise
2 Forschungsstand
2.1 Bevölkerungsschutz
2.1.1 Geschichte
2.1.2 Rechtliche Grundlagen und Aufgaben
2.2 Feuerwehr
2.2.1 Geschichte
2.2.2 Rechtliche Grundlagen und Aufgaben
2.3 Medizinische Schutzartikel
2.3.1 Arten und Qualitätsanforderungen der medizinischen Schutzartikel
2.3.1.1 Medizinischer Schutzkittel
2.3.1.2 Mund- Nasen-Schutz
2.3.1.3 Partikelfiltrierende Halbmaske
2.3.1.4 Schutzhandschuhe
2.3.1.5 Desinfektionsmittel
2.4 Vorhaltung und Lagerung von medizinischen Schutzartikeln
2.4.1 Vorhaltung
2.4.2 Lager
2.4.3 Rechtliche Grundlage für die Lagerung medizinischer Produkte
2.5 Pandemie
2.5.1 Epidemie, Pandemie und Endemie
2.5.2 Pandemieplanung
3 Untersuchungsgebiet
3.1 Stadt Ludwigsburg
3.1.1 Geschichte
3.1.2 Soziodemographische Merkmale
3.1.2.1 Geografie und Fläche
3.1.2.2 Bevölkerung
3.1.2.3 Arbeitsmarkt und Wirtschaft
3.1.2.4 Bildung und Betreuung
3.2 Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz der Stadt Ludwigsburg
3.3 Coronavirus Disease 2019 – COVID-19
3.4 COVID-19-Pandemie
3.5 Engpass bei medizinischen Schutzartikeln
4 Methodik
4.1 Empirische Sozialforschung
4.2 Qualitativer Forschungsansatz
4.3 Experteninterview
4.4 Expertenwahl
4.5 Interviewleitfaden
4.6 Anmerkung zur Methodik
5 Auswertungsstrategie der Interviews
5.1 Qualitative Inhaltsanalyse
5.1.1 Inhaltsanalyse
5.1.2 Qualitativ
5.1.3 Analyseverfahren
5.2 Grounded Theory
5.2.1 Kodierung
5.2.1.1 Offenes Kodieren
5.2.1.2 Axiales Kodieren
5.2.1.3 Selektives Kodieren
5.2.2 Ergebnisdarstellung
6 Auswertung der Experteninterviews
6.1 Schutzartikel
6.2 Lager
6.3 Beschaffung und Vorhaltung
6.4 Pandemieplanung
6.5 Coronakrise
6.6 Verbesserungsvorschläge
7 Strategieentwicklung
7.1 Bedarfsermittlung
7.1.1 Grundbedarf
7.1.2 Sicherheitsbedarf
7.1.3 Reservebedarf
7.1.4 Gesamtbedarf
7.2 Bedarfsermittlung für das Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz Ludwigsburg
7.2.1 Jahresbedarfsermittlung
7.2.2 Monatsbedarfsermittlung
7.2.3 Anmerkung zur Bedarfsermittlung für das Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz Ludwigburg
7.3 Vorhalte- und Lagerungsstrategie
7.4 Bewertung der bestehenden Strategien
8 Fazit
8.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
8.2 Beantwortung der Forschungsfragen und Methodenkritik
8.3 Ergebnisinterpretation
8.4 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis einer empirischen Untersuchung mit Experteninterviews eine fundierte Vorhalte- und Lagerungsstrategie für medizinische Schutzartikel zu entwickeln. Dabei steht die Optimierung der logistischen Prozesse für das Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz Ludwigsburg unter besonderer Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der COVID-19-Pandemie im Vordergrund.
Vorhaltung und Lagerung von medizinischen Schutzartikeln
Im folgenden Abschnitt wird die Vorhaltung und Lagerung von medizinischen Schutzartikeln näher betrachtet. Hierbei werden einige begriffliche Abgrenzungen getroffen, die zum Verständnis der in dieser Arbeit benutzen Begriffe beitragen.
Als Vorhaltung oder Bevorratung werden Gegenstände bezeichnet, die beschafft werden, um Mangelzeiten zu überbrücken. Diese werden in bestimmter Menge eingelagert, um sicherzustellen, damit auch bei Engpässen, Nichtverfügbarkeit oder Unterbrechung des Nachschubs eine gewisse Zeit überbrückt werden kann (ARTMANN ET AL. 2012).
Der Begriff „Lager“ beschreibt das geplante Liegen von Materialien und Gegenständen. Nach Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und des Deutschen Instituts für Normung (DIN) versteht man unter „Lager“ einen Raum, eine Fläche oder einen Bereich in dem Gegenstände aufbewahrt werden und dort mit Menge und Typ dokumentiert und aufgezeichnet sind (GLEIßNER & FEMERLING 2008).
1 Einleitung: Beschreibt den Ausbruch der COVID-19-Pandemie, die resultierenden globalen Lieferengpässe bei Schutzausrüstung und das Ziel der Arbeit, eine Strategie für Ludwigsburg zu entwickeln.
2 Forschungsstand: Legt die theoretischen Grundlagen zu Bevölkerungsschutz, Feuerwehrwesen, medizinischen Schutzartikeln sowie zum Pandemie-Begriff dar.
3 Untersuchungsgebiet: Stellt die Stadt Ludwigsburg sowie deren Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz vor und erläutert die pandemische Gesamtlage.
4 Methodik: Erläutert den qualitativen Forschungsansatz mittels Experteninterviews und die Wahl des leitfadengestützten Vorgehens.
5 Auswertungsstrategie der Interviews: Beschreibt das methodische Vorgehen bei der Analyse der Interviewdaten unter Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse und der Grounded Theory.
6 Auswertung der Experteninterviews: Präsentiert die empirischen Ergebnisse zu den Kategorien Schutzartikel, Lagerung, Beschaffung und Pandemieplanung.
7 Strategieentwicklung: Entwickelt basierend auf den empirischen Daten ein konkretes Modell zur Bedarfsermittlung sowie eine Vorhalte- und Lagerungsstrategie.
8 Fazit: Führt die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und reflektiert die gewählte Methodik.
COVID-19-Pandemie, Bevölkerungsschutz, Feuerwehr, medizinische Schutzartikel, Vorhaltungsstrategie, Lagerungsmodell, Bedarfsermittlung, Lieferketten, Pandemieplanung, Katastrophenmanagement, Krisenvorsorge, PSA, Logistik, Ludwigsburg.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts zur Vorhaltung und Lagerung von medizinischen Schutzartikeln, um für künftige Pandemien oder Katastrophenlagen besser gerüstet zu sein.
Zentrale Themen sind die Bedarfsermittlung von Schutzausrüstung, die Optimierung von Lieferketten für Behörden sowie die effektive Organisation von Lagerstrukturen im kommunalen Bevölkerungsschutz.
Das Ziel ist die Erstellung einer Strategie für das Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz Ludwigsburg, um Versorgungsengpässe bei Schutzmitteln in Krisenzeiten zu verhindern.
Es wird eine empirische qualitative Sozialforschung durchgeführt, die auf Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Feuerwehren in Deutschland basiert.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Aufarbeitung des Bevölkerungsschutzes, die Auswertung der Experteninterviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse sowie die detaillierte Entwicklung der Vorhalte- und Lagerungsstrategie.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Pandemieplanung, logistische Vorhaltung, Katastrophenmanagement und kommunaler Bevölkerungsschutz.
Die Pandemie legte massive Schwachstellen in den Just-in-Time-Lieferketten der Behörden offen, die als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines robusteren und autarken Lagerkonzepts dienten.
Die Grounded Theory wird als Auswertungsmethode genutzt, um aus den gesammelten Experteninterviews systematisch Kategorien zu bilden und eine gegenstandsbegründete Strategie abzuleiten.
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