Bachelorarbeit, 2021
52 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
2 Brennstoffzellenantrieb als Alternative zu herkömmlichen Technologien
2.1 Historie des Brennstoffzellenantriebs
2.2 Funktionsweise Brennstoffzelle
2.2.1 Erzeugung Wasserstoff
2.3 Anwendungsbereiche Brennstoffzelle
2.3.1 Portable Anwendung
2.3.2 Stationäre Anwendung
2.3.3 Mobile Anwendung und funktionsweise Pkw
3 Das Wasserstoffauto
3.1 Chancen und Risiken für die Nutzung von H2-Antrieben in Pkws
3.1.1 Umwelt
3.1.2 Kosten
3.1.3 Komfort und Nutzen
3.1.4 Effizienz
3.1.5 Akzeptanz und persönliche Zukunftsprognose
4 Wie wird die Wasserstofftechnologie von Automobilkonzernen kommuniziert?
4.1 Toyota
4.1.1 Unternehmensreporting
4.1.2 Unternehmenswebsite
4.1.3 Social Media
4.1.4 Positionierung und Produkte
4.1.5 Bewertung
4.2 Mercedes Benz AG
4.2.1 Unternehmensreporting
4.2.2 Unternehmenswebsite
4.2.3 Social Media
4.2.4 Positionierung und Produkte
4.2.5 Bewertung
4.3 Hyundai
4.3.1 Unternehmensreporting
4.3.2 Unternehmenswebsite
4.3.3 Social Media
4.3.4 Positionierung und Produkte
4.3.5 Bewertung
4.4 BMW
4.4.1 Unternehmensreporting
4.4.2 Unternehmenswebsite
4.4.3 Social Media
4.4.4 Positionierung und Produkte
4.4.5 Bewertung
4.5 Volkswagen AG
4.5.1 Unternehmensreporting
4.5.2 Unternehmenswebsite
4.5.3 Social Media
4.5.4 Positionierung und Produkte
4.5.5 Bewertung
4.6 Auswertung der Marketingkommunikation
5 Zukunftsprognose
Die Arbeit untersucht das Potenzial von wasserstoffbetriebenen Pkw als Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren und analysiert, wie führende Automobilkonzerne diese Technologie in ihrer Marketingkommunikation positionieren, um die Diskrepanz zwischen technischem Potenzial und geringer Marktdurchdringung zu verstehen.
3.1.4 Effizienz
Die Effizienz von Antrieben wird über den jeweiligen Wirkungsgrad verglichen. Der Wirkungsgrad drückt aus, wie viel Prozent der zugeführten Energie tatsächlich zur Fortbewegung eines Fahrzeugs genutzt wird. Hierbei wird der gesamte Prozess, von Gewinnung der Energie, bis zur Energieverwendung betrachtet. Zu den Wirkungsgraden von Verbrennern lassen sich sehr unterschiedliche Angaben recherchieren. Beginnend beim Benziner mit einem Wirkungsgrad von ungefähr 20 Prozent, reichen diese bis zu circa 40 Prozent beim Dieselfahrzeug. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat folgende Angaben zum Wirkungsgrad der einzelnen Motoren getroffen:
Die Brennstoffzelle besitzt mit 27 Prozent einen höheren Wirkungsgrad als der Benziner und würde die Brennstoffzelle allein betrachtet werden, läge der Wirkungsgrad sogar bei über 80 Prozent. Da die Brennstoffzelle allerdings ein Energiewandler ist, ist es wichtig die komplette Abfolge von Prozessen zu berücksichtigen. Nach der Erzeugung des Wasserstoffs mit Hilfe von regenerativer Energie und erneuter Umwandlung des Wasserstoffs in Energie zum Antrieb des Elektromotors, bleiben lediglich besagte 27 Prozent übrig und damit ist der Brennstoffzellen – PKW hinsichtlich des Wirkungsgrades nur geringfügig besser als herkömmliche Verbrenner. Bei ähnlichem Wirkungsgrad, aber einer klimaneutralen Umweltbilanz, sollte das Brennstoffzellenfahrzeug dennoch die Zukunft bestimmen, gäbe es nicht das Full Electric Vehicle.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Wandel der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität und die zentrale Fragestellung, warum Brennstoffzellenfahrzeuge trotz Potenzials bisher eine untergeordnete Rolle im Produktportfolio der Hersteller spielen.
2 Brennstoffzellenantrieb als Alternative zu herkömmlichen Technologien: Dieses Kapitel beschreibt die historische Entwicklung der Brennstoffzelle, deren technische Funktionsweise sowie die verschiedenen heutigen Anwendungsbereiche in portablen, stationären und mobilen Szenarien.
3 Das Wasserstoffauto: Hier werden die spezifischen Chancen und Risiken von wasserstoffbetriebenen Pkw in den Bereichen Umwelt, Kosten, Nutzerkomfort und Effizienz detailliert analysiert und bewertet.
4 Wie wird die Wasserstofftechnologie von Automobilkonzernen kommuniziert?: In diesem Hauptteil erfolgt eine tiefgehende Untersuchung der Marketingaktivitäten von Toyota, Mercedes-Benz, Hyundai, BMW und Volkswagen anhand von Berichten, Webseiten und Social-Media-Kanälen, abgeschlossen durch eine vergleichende Auswertung.
5 Zukunftsprognose: Das Fazit korrigiert die anfängliche Prognose aufgrund der Analyseergebnisse und schätzt die zukünftige Bedeutung der Brennstoffzellentechnologie im Kontext globaler Wasserstoffstrategien ein.
Wasserstoff, Brennstoffzelle, Elektromobilität, FCEV, Automobilindustrie, Marketingkommunikation, Klimaneutralität, Infrastruktur, Wirkungsgrad, Zukunftsmodell, Toyota, Hyundai, Mercedes Benz, BMW, Volkswagen
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Wasserstoff als Antriebsenergie für Personenkraftwagen und vergleicht, wie große Automobilhersteller diese Technologie gegenüber dem Endkunden kommunizieren.
Neben der technischen Funktionsweise der Brennstoffzelle stehen die ökologische und ökonomische Bewertung von Wasserstoff-Antrieben sowie die Analyse von Marketingstrategien im Mittelpunkt.
Ziel ist es zu ergründen, warum Brennstoffzellenfahrzeuge trotz ihres Potenzials für emissionsfreies Fahren im Vergleich zu batterieelektrischen Autos nur eine geringe Aufmerksamkeit bei den meisten Herstellern erfahren.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine qualitative Untersuchung und vergleichende Bewertung der Marketingkanäle von fünf ausgewählten Automobilkonzernen anhand eines selbst erstellten Punktesystems.
Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Analyse der Chancen und Risiken des Wasserstoffautos sowie in eine detaillierte Auswertung der Unternehmenskommunikation der untersuchten Konzerne.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Wasserstoff, Brennstoffzelle, Elektromobilität, Marketingkommunikation, Nachhaltigkeit und Infrastruktur.
Beide Unternehmen investieren deutlich stärker in die Wasserstoff-Technologie, verfügen über eigene Serienmodelle (Mirai, Nexo) und kommunizieren ihre Vision einer "Wasserstoff-Society" aktiv und umfassend.
Volkswagen positioniert sich am deutlichsten gegen die Brennstoffzellentechnologie und fokussiert seine gesamte Marketingkommunikation auf batteriebetriebene Elektrofahrzeuge, was zu einer entsprechenden Bewertung im Vergleich führt.
Die hohen Anschaffungskosten der Fahrzeuge und die noch mangelhafte Abdeckung mit Wasserstofftankstellen stellen laut Arbeit die größten Markteintrittshürden dar, die den Massenmarkt derzeit behindern.
Nach der Analyse revidiert der Autor seine anfänglich negative Prognose, da er erkennt, dass ein Großteil der untersuchten Konzerne – trotz kurzfristiger Fokusverschiebung – die Technologie durch branchenübergreifende Kooperationen langfristig vorantreibt.
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