Masterarbeit, 2021
77 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Motivation und Forschungsfrage
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Mobility-as-a-Service (MaaS)
2.1 Definitionsansatz MaaS
2.2 Das Ökosystem MaaS
2.3 Entwicklungsstufenmodell von MaaS
2.4 Best-Practice-Ansatz Whim
3. Akzeptanz und MaaS
3.1 Akzeptanz im Kontext von MaaS
3.2 Verwandte Literatur zum Kontext MaaS-Akzeptanz
3.3 Akzeptanz-Framework als Grundlage der Methodik
4. Methodik
4.1 Qualitative Experteninterviews
4.2 Entwicklung des Interviewleitfadens
4.3 Qualitative Inhaltsanalyse
4.4 Datensample und Interviewrahmenbedingungen
5. Ergebnisse
5.1 Akzeptanzfaktoren der Transportmittelanbieter
5.2 Akzeptanzfaktoren der Endkunden
5.3 Akzeptanzfaktoren des MaaS-Providers
5.3.1 Akzeptanzfaktoren gegenüber dem Transportmittelanbieter
5.3.2 Akzeptanzfaktoren gegenüber dem Endkunden
5.4 Zusammenfassung und Visualisierung des Stakeholder-Akzeptanz-Frameworks
6. Diskussion
6.1 Fazit und Limitationen
6.2 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, ein Stakeholder-Akzeptanz-Framework zu entwickeln, um die Akzeptanzfaktoren der zentralen Akteure – Transportmittelanbieter, Endkunden und MaaS-Plattformbetreiber – innerhalb eines ganzheitlichen Mobilitäts-Ökosystems zu identifizieren und gegenüberzustellen.
MaaS-Provider
Der zentrale Akteur des MaaS-Ökosystems ist der MaaS-Provider. Essenziell hierbei ist zu definieren, wer als MaaS-Provider auftreten kann. Kamargianni und Matyas (2017) identifizierten während ihrer Forschungsarbeit zwei unterschiedliche Szenarien. Zum einen könnte ein öffentlicher Transportmittelanbieter als MaaS-Provider auftreten, zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit, dass eine unabhängige private Firma diese Rolle einnimmt (Kamargianni und Matyas 2017). Für die vorliegende Arbeit wird der Ansatz gewählt, dass eine private Firma die Rolle des MaaS-Providers einnimmt. Dies hat zum Hintergrund, dass die Objektivität der befragten Interviewpartner gewährleistet ist. Somit nimmt ein imaginäres, neues Unternehmen diese Rolle ein und nicht etwa konkurrierende Firmen wie die Deutsche Bahn, Flixbus oder die Lufthansa. Dadurch ist die weitestgehende Eliminierung des Konkurrenzdenkens zwischen den jeweiligen Unternehmen innerhalb der Expertengespräche sichergestellt.
Die Hauptaufgabe des MaaS-Providers liegt darin, ein Transportserviceangebot zu entwickeln und so zu verpacken, dass die Kundennachfrage befriedigt ist. Darüber hinaus stellt der MaaS-Provider die Plattform für den individualisierten Service bereit. Er ist dafür verantwortlich, verschiedene Transportoptionen zu bündeln, diese in das Angebot zu integrieren und dem Kunden über die digitale Plattform bzw. Schnittstelle zur Verfügung zu stellen (Narupiti 2019).
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert das Forschungsvorhaben durch die aufkommende Bedeutung von MaaS in der Mobilitätsbranche und formuliert die zentrale Forschungsfrage bezüglich der Akzeptanzfaktoren unterschiedlicher Stakeholder.
2. Mobility-as-a-Service (MaaS): Es werden grundlegende Definitionen des MaaS-Konzepts erarbeitet, das Ökosystem sowie ein Entwicklungsstufenmodell vorgestellt und das Best-Practice-Beispiel Whim analysiert.
3. Akzeptanz und MaaS: Dieser Abschnitt spezifiziert den Akzeptanzbegriff im Kontext von MaaS, wertet die relevante Fachliteratur aus und leitet das theoretische Stakeholder-Akzeptanz-Framework als Grundlage für die empirische Untersuchung ab.
4. Methodik: Hier wird der qualitative Forschungsansatz dargelegt, die Durchführung der Experteninterviews beschrieben sowie die inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse zur Auswertung der Daten definiert.
5. Ergebnisse: Die erhobenen Akzeptanzfaktoren der verschiedenen Stakeholder werden stakeholder-spezifisch aufbereitet, anhand von Expertenzitaten illustriert und in das entwickelte Stakeholder-Akzeptanz-Framework überführt.
6. Diskussion: Das abschließende Kapitel fasst die Kernergebnisse zusammen, diskutiert Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf potenzielle zukünftige Forschungsansätze sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten.
Mobility-as-a-Service, MaaS-Ökosystem, Akzeptanzfaktoren, Stakeholder-Akzeptanz-Framework, Experteninterviews, Intermodale Mobilität, Transportmittelanbieter, Endkunden, Plattformbetreiber, Datenaustausch, Kundenschnittstelle, Geschäftsmodell, Digitalisierung, Mobilitätsplattform, Qualitative Inhaltsanalyse
Die Arbeit untersucht die Akzeptanzfaktoren verschiedener Akteure (Stakeholder) innerhalb des MaaS-Ökosystems bei der Implementierung einer intermodalen Mobilitätsplattform.
Die Arbeit behandelt die Konzepte von Mobility-as-a-Service, die Akzeptanzforschung in der Mobilitätsbranche, das Management von Stakeholder-Interessen und die technische sowie organisatorische Integration von Verkehrsangeboten.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Stakeholder-Akzeptanz-Frameworks, um die Forschungsfrage zu beantworten: Was sind die Akzeptanzfaktoren von unterschiedlichen Stakeholdern innerhalb des Ökosystems MaaS bei der Implementierung einer ganzheitlichen und intermodalen Mobilitätsplattform?
Es wird eine qualitative Forschungsmethodik angewandt, die auf teilstrukturierten Experteninterviews basiert und mittels einer inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018) ausgewertet wurde.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen von MaaS, führt eine Literaturrecherche durch, entwickelt das Akzeptanz-Framework, beschreibt das methodische Vorgehen und präsentiert die Ergebnisse der Expertenbefragungen.
Zentrale Begriffe sind Mobility-as-a-Service, Akzeptanzfaktoren, Stakeholder-Akzeptanz-Framework, Ökosystem-Management und intermodale Mobilität.
Diese Schnittstelle ist hochkomplex, da hier oft gegenläufige Interessen (z.B. bei der Datenhoheit, den Provisionen oder der Kundenschnittstelle) aufeinandertreffen, die für den Erfolg des gesamten MaaS-Modells harmonisiert werden müssen.
Der Endkunde steht im Fokus des Konzepts; seine Akzeptanz hängt vor allem von der Anwendungsfreundlichkeit, dem Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Plattform und dem wahrgenommenen Mehrwert gegenüber existierenden Mobilitätsangeboten ab.
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