Examensarbeit, 2007
99 Seiten, Note: 3
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit dem Beitrag der Linguistik zur Grammatikvermittlung im Fremdsprachenunterricht. Ziel ist es, die verschiedenen fremdsprachendidaktischen, sprachwissenschaftlichen und spracherwerbstheoretischen Ansätze zum Thema Grammatikvermittlung zu untersuchen. Dabei werden die folgenden Fragestellungen beleuchtet:
Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit von Grammatikvermittlung im Fremdsprachenunterricht und untersucht, wie die Linguistik und ihre Teilbereiche einen sinnvollen Beitrag zur Grammatikvermittlung leisten können.
Die Einleitung führt in die Thematik der Grammatikvermittlung im Fremdsprachenunterricht ein und stellt die zentralen Fragestellungen der Arbeit vor. Sie beleuchtet den historischen Wandel der fremdsprachendidaktischen Ansätze und die aktuelle Diskussion um die Rolle der Grammatikvermittlung im Unterricht.
Das zweite Kapitel definiert die Linguistik und ihre Teilbereiche, wie Psycholinguistik und Soziolinguistik, und erläutert deren Relevanz für die Grammatikvermittlung.
Das dritte Kapitel bietet einen historischen Abriss der Grammatikvermittlung in der Fremdsprachendidaktik, beginnend mit der Grammatik-Übersetzungsmethode und den direkten Methoden bis hin zu den modernen Ansätzen, die sich auf die kognitive Wende und den kommunikativen Ansatz konzentrieren.
Das vierte Kapitel vergleicht Instruktion und natürliches Lernen im Kontext der Grammatikvermittlung. Es untersucht die Schwierigkeiten bei der Formulierung grammatischer Lernziele, die verschiedenen Formen der Instruktion und die Mechanismen des Spracherwerbs.
Das fünfte Kapitel analysiert die Darstellung von Grammatik in Lehr- und Lernwerken, insbesondere in linguistischen und didaktischen Grammatiken sowie in Fremdsprachenlehrbüchern.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Grammatikvermittlung, die Linguistik, die Fremdsprachendidaktik, der Spracherwerb, die Instruktion, das natürliche Lernen, die grammatischen Lernziele, die Wissensrepräsentation und -verarbeitung, die Lehr- und Lernwerke sowie die verschiedenen fremdsprachendidaktischen Ansätze.
Sie liefert theoretische Fundamente (z.B. Psycholinguistik, Soziolinguistik), um zu verstehen, wie Sprache erworben wird und welche Instruktionsmethoden am effektivsten sind.
Deduktiv bedeutet, Regeln vorzugeben und dann anzuwenden; induktiv bedeutet, dass Lernende Regeln selbst aus Beispielen ableiten.
Diese Hypothese besagt, dass grammatische Strukturen nur dann erfolgreich gelehrt werden können, wenn der Lernende entwicklungspsychologisch bereit ist, sie zu verarbeiten.
Die Linguistik unterscheidet zwischen deklarativem Wissen (Regeln kennen) und prozeduralem Wissen (Sprache automatisch anwenden können).
Historisch war sie zentral, wurde aber durch kommunikativ-pragmatische Ansätze verdrängt, die implizites Lernen und reale Kommunikation in den Vordergrund stellen.
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