Forschungsarbeit, 2008
39 Seiten, Note: befriedigend
Zusammenfassung
Einleitung
Hauptteil
Fit/Fitness
Mögliche Formen der Datenerhebung
Auswahlkriterien für die Adressaten
Die Schwerpunkte der Fragen
Begleitschreiben
Hinweise zum Fragebogen
Auswerten der Daten
Resultate aus der Umfrage
Diskussion
Projektprozess, Projektstandard und Projektorganisation
Probleme und Schwierigkeiten in Projekten
Anzahl Projekte
Unterstützende Massnahmen für Projektmitarbeiter
Wer macht mit welchen Ausbildungen Projektmanagement?
Schlussfolgerung
Persönliche Erkenntnisse
Mögliche Folgen aus den Erkenntnissen
Wie weiter?
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Anwendung von Projektmanagement-Methoden innerhalb der Pflege in Spitälern der Deutschschweiz, um zu ermitteln, inwieweit diese für die Durchführung von Projekten geeignet („fit“) sind.
Die Schwerpunkte der Fragen
Welches Wissen über Projektmanagement muss vorhanden sein, damit ich sagen kann, die Pflege in diesem Spital ist fit für Projekte?
• Die Definition von Projekt muss bekannt sein. Wenn jemand die Eigenschaften, welche einem Projekt zugeschrieben werden kennt, kann die betreffende Person ein Projekt als solches identifizieren und entsprechend bearbeitet.
• Mögliche Sachverhalte/Probleme/Neuerungen usw, die den Einsatz eines Projekts erfordern, müssen bekannt sein. Die Leitung der gesamten Pflege muss erkennen, welche Aktivitäten nicht innerhalb der gewöhnlichen Betriebsgrenzen der Pflege durchgeführt werden können, um deren Umsetzung sicher zu stellen.
• Im Betrieb sollten eine Projektorganisation und projektspezifische Arbeitsinstrumente vorhanden sein, welche auch eingesetzt werden. Existieren diese Unterlagen nicht, so gehe ich davon aus, dass willkürlich gearbeitet wird und die Komplexität verkannt werden könnte, die eines der Charakteristika von Projekten ausmacht. Die verschiedenen Projektphasen werden nicht oder nur teilweise eingehalten, was ebenfalls zu Schwierigkeiten in der erfolgreichen Umsetzung führen könnte.
• Die Projektleiter müssen über eine minimale Weiterbildung in Projektmanagement verfügen, (eine spezifische Ausbildung ist nicht zwingend aber von Vorteil). Ohne Weiterbildung in Projektmanagement verfügt die betreffende Person nicht über genügend projektspezifisches Wissen, um ein Projekt bewusst durch die verschiedenen Phasen zu leiten und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die Bedeutung von Projektmanagement im Gesundheitswesen und die zentralen Ergebnisse der Umfrage.
Einleitung: Beschreibt das Umfeld des Schweizer Gesundheitswesens, den Wandel in Spitälern und die Relevanz der Forschungsfrage.
Hauptteil: Detaillierte Darstellung der Methodik, der Auswahlkriterien für die befragten Spitäler sowie die Aufbereitung der Umfrageergebnisse.
Diskussion: Analysiert die gewonnenen Daten kritisch, insbesondere in Bezug auf Projektprozesse, Probleme und unterstützende Maßnahmen.
Schlussfolgerung: Reflektiert die persönlichen Erkenntnisse der Autorin und diskutiert mögliche zukünftige Entwicklungen im Projektmanagement der Pflege.
Projektmanagement, Pflege, Spital, Gesundheitswesen, Projektorganisation, Projektprozess, Weiterbildung, Mitarbeiterzufriedenheit, Zeitmanagement, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Wissensmanagement, Fachkompetenz, Deutschschweiz, Umfrage.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie fit die Pflege in Schweizer Spitälern für die Durchführung von Projekten ist, angesichts eines zunehmenden Wettbewerbsdrucks im Gesundheitswesen.
Im Fokus stehen die Anwendung von Projektmanagement-Methoden, die Existenz von Projektorganisationen und -standards sowie die Qualifikationen der Projektleitenden in der Pflege.
Das Ziel ist es, den Ist-Zustand des Projektmanagements in der Pflege in der deutschsprachigen Schweiz aufzuzeigen und Herausforderungen für die Praxis zu identifizieren.
Die Autorin nutzt die Primärforschung in Form einer schriftlichen Fragebogenumfrage unter Pflegedienstleitungen verschiedener Spitäler.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von "Fitness" für Projekte, die Methodik der Datenerhebung, die detaillierte Präsentation der Umfrageergebnisse bei unterschiedlichen Spitalgrößen und eine anschließende Diskussion.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Projektmanagement, Pflege, Projektprozess, Qualitätsmanagement und Wissensmanagement charakterisiert.
Die Arbeit diskutiert, dass viele als "Projekte" bezeichnete Vorhaben in der Pflege eher als betriebliche Veränderungen (Changes) zu werten sind, was eine kritische Hinterfragung des tatsächlichen Projektanteils ermöglicht.
Die Studie zeigt, dass eine formale Zusatzausbildung im Management- oder Führungsbereich für Pflegende, die Projekte leiten, essenziell ist, da Projektmanagement-Module dort in der Regel Bestandteil der Curricula sind.
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