Bachelorarbeit, 2021
88 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufgabenstellung und Abgrenzung
1.3 Struktur der Thesis
1.4 Methoden zur Erkenntnisgewinnung
2. Grundlagen
2.1 Automotive Systeme
2.1.1 Systemansatz
2.1.2 Traditioneller Verbrennungsmotor
2.1.3 Elektromotor
2.1.4 Hybride Ansätze
2.1.5 Steuerungseinheiten
2.1.6 Systemsoftware
2.1.7 Bussysteme
2.2 Betriebssystem als übergreifende Systemplattform
2.2.1 Heranführung
2.2.2 Definition
2.2.3 Grundsätzlicher Systemansatz
2.2.4 Hardwarevoraussetzungen
2.2.5 Standardisierung
2.3 Internationale Automobilbranche
2.3.1 Überblick
2.3.2 aktuelle Standardisierung
3. Chancen und Risiken einer übergreifenden Systemplattform
3.1 Methodik der Analyse
3.1.1 Randbedingungen
3.1.2 Vorgehensweise
3.2 Aktueller Entwicklungsstand
3.3 Einführung einer Systemplattform
3.4 Anforderungen einer starken Marktpositionierung
3.5 Chancen
3.5.1 weitere Chancen mit eigenem Betriebssystem
3.5.2 weitere Chancen mit fremdbezogenem Betriebssystem
3.6 Risiken
3.6.1 weitere Risiken mit eigenem Betriebssystem
3.6.1 weitere Risiken mit fremdbezogenem Betriebssystem
3.7 Abwägen von Chancen und Risiken
3.8 Bedeutung im internationalen Wettbewerb
4. Umsetzung am Beispiel Volkswagen
4.1 Umsetzung und Transformation
4.1.1 Hardware
4.1.2 Software
4.1.3 aktuelle Studienergebnisse
4.2 Marktpositionsprognose
5. Fazit und Reflexion
5.1 Resümee der Grundproblematik
5.2 Reflexion der Chancen
5.3 Reflexion der Risiken
5.4 Zusammenführung
5.5 Fazit und Entwicklungstrend
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Relevanz, Chancen und Risiken bei der Einführung eines eigenen, fahrzeugübergreifenden Betriebssystems für Automobilhersteller. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine solche Systemplattform die Wettbewerbsfähigkeit gesichert, die Komplexität reduziert und neue datenbasierte Geschäftsmodelle im Kontext der Digitalisierung und Elektromobilität erschlossen werden können.
Die Tragweite dieser Entscheidung
Die Tragweite dieser Entscheidung wurden den etablierten Autobauern aber offensichtlich erst im Laufe der Zeit klar, sie hatten zunächst genug damit zu tun, sich am Elektroantrieb der Teslas abzuarbeiten. Diesem Rückstand laufen sie jetzt alle hinterher: Daimler, BMW, Volkswagen. Und abgesehen von der Software geht es auch darum, die Elektronik der Autos umzukrempeln. In den Autos, die aktuell vor unseren Garagen stehen, sorgen zwischen 70 und 120 Steuergeräte dafür, dass die Elektrik tut, was man als Autofahrer gerne von ihr hätte. Und jedes dieser Steuergeräte spricht seine eigene "Programmier”-Sprache. In diesem Programmiersprachen-Babel das Auto per OTA-Update schlauer oder besser zu machen, ist schlicht unmöglich. Alleine schon deshalb, weil sich die digitale Infrastruktur von Baureihe zu Baureihe unterscheidet. Der wichtigster Schritt auf dem Weg zum einheitlichen Betriebssystem ist deshalb eine komplett neue Fahrzeugelektronik. Wenige zentrale Rechner, statt zig einzelner Steuergeräte. Ob dabei künftig einer, zwei oder drei Computer die Arbeit übernehmen, oder vielleicht sogar nur ein zentrales System, ist nicht wirklich relevant. Entscheidend ist lediglich, dass sie die gleiche Sprache sprechen. Vernetzt sind die Computer im Auto künftig übrigens nicht mehr per CAN-Bus-System, sondern über klassische Ethernet-Verbindungen. Die sind schneller, günstiger und auch noch leichter. Mit den aktuellen Ansätzen schaffe man weder die nötigen Datenraten, noch den geringen Energieverbrauch, noch die Zuverlässigkeit in einem bezahlbaren Rahmen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den Wandel der Automobilbranche zum Software-definierten Fahrzeug ein und benennt die Motivation für ein zentrales Betriebssystem.
2. Grundlagen: Hier werden technische Konzepte wie Antriebsarten, Steuergeräte, Bussysteme und die Definition von Betriebssystemen als Fundament erläutert.
3. Chancen und Risiken einer übergreifenden Systemplattform: Dieser Analyseteil beleuchtet die Vor- und Nachteile sowie die strategische Bedeutung einer eigenen Systemplattform im internationalen Wettbewerb.
4. Umsetzung am Beispiel Volkswagen: Das Kapitel veranschaulicht die praktische Transformation des VW-Konzerns hin zu einer zentralisierten E/E-Architektur und der Entwicklung des Betriebssystems VW.OS.
5. Fazit und Reflexion: Hier werden die theoretischen Erkenntnisse mit den Praxisbeispielen (VW, Tesla) zusammengeführt und kritisch reflektiert.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit eines eigenen Betriebssystems für das Überleben im Wettbewerb.
Betriebssystem, Automobilhersteller, E/E-Architektur, Software, Digitalisierung, Elektromobilität, Zentralrechner, Wettbewerbsfähigkeit, Variantenreduzierung, VW.OS, Tesla, Software-definiertes Fahrzeug, Systemplattform, Vernetzung, Innovation.
Die Thesis befasst sich mit der strategischen Notwendigkeit für Automobilhersteller, ein einheitliches, fahrzeugübergreifendes Betriebssystem zu entwickeln, um in einer zunehmend digitalisierten und elektrifizierten Branche wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeit fokussiert sich auf die technologische Architektur (E/E-Architektur), die Variantenreduzierung von Hardware und Software, die Rolle von Over-the-Air-Updates und die wirtschaftliche Bedeutung neuer, softwarebasierter Geschäftsmodelle.
Das Ziel ist die Darstellung und Abwägung der Chancen und Risiken bei der Entscheidung für eine eigene Betriebssystementwicklung versus einer Kooperation mit IT-Konzernen, unter besonderer Berücksichtigung der Marktpositionierung.
Die Arbeit basiert auf einer rein literarischen Analyse von Primär- und Sekundärquellen, darunter Fachzeitschriften, Interviews mit Industrievertretern und Unternehmensberichte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Antriebstechnik, IT-Strukturen), eine Analyse der Chancen und Risiken bei der Systemplattformeinführung sowie eine detaillierte Fallstudie zur Volkswagen AG.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Automobilbetriebssystem, E/E-Architektur, Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit und Software-Transformation definieren.
Tesla gilt als Pionier des software-definierten Autos, der bereits früh eine zentrale E/E-Architektur implementiert hat, an der sich die traditionellen Hersteller wie Volkswagen nun orientieren.
Volkswagen wird als Beispiel für einen traditionellen Hersteller angeführt, der die Transformation mit hohem finanziellen Aufwand und der Gründung spezialisierter Software-Einheiten (CARIAD) aktiv vorantreibt, um den Rückstand zum Wettbewerb aufzuholen.
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