Diplomarbeit, 2008
75 Seiten
1. MANAGEMENT SUMMARY
2. EINLEITUNG
2.1 Aufbau der Diplomarbeit
2.2 Methode der Diplomarbeit
2.3 Vorgehen in der Diplomarbeit
2.4 Unterschied von PAX- und NDS-Methode
3. DIE PAX DIPLOMPROJEKT-UMGEBUNG
3.1 Problemstellung „SIGEB“
3.2 Abgrenzung und Umfang „SIGEB“
3.2.1 Situationsbeschreibung und Auftrag
3.2.2 Daraus erkennbare Probleme und Risiken
3.3 Problemstellung „PAX PMS“
3.4 Abgrenzung und Umfang „PAX PMS“
3.4.1 Situationsbeschreibung und Auftrag
3.4.2 Daraus erkennbare Probleme und Risiken
4. DIE PM-PROZESSE EINES PROJEKTES
4.1 Initialisierung (Projektinitiative)
4.1.1 Von der Idee zum Antrag - vom Antrag zum Auftrag
4.1.2 Prüfung der Projektwürdigkeit / -fähigkeit
4.1.3 Projektauftrag und zu liefernde Ergebnisse
4.2 Projektplanung (Vorgehensplanung)
4.2.1 Planung
4.2.2 Risikoanalyse & -management
4.2.3 Projektstrukturplan (PSP)
4.2.4 Termin- und Meilensteinplan
4.2.5 Kosten- und Ressourcenplanung
4.2.6 Kommunikationsplan
4.3 Realisierung (Lösungserarbeitung / Projektphasen)
4.4 Controlling (Diagnose & Steuerung)
4.4.1 Projektcontrolling
4.4.2 Projektdokumentation
4.5 Projekt-Abschluss
4.5.1 Abschlussbericht
4.5.2 Reflexion während der Projektlaufzeit
4.5.3 Abschlussbesprechung
4.6 Nachprojektphase
5. SCHLUSSFOLGERUNG(EN)
5.1 Projektergebnis vs. ursprünglichem Auftrag / Planung
5.1.1 „SIGEB“
5.1.2 „PAX PMS“ (2007 / 2008)
6. LESSONS LEARNED (GESAMTBETRACHTUNG)
6.1 Projekt „PAX PMS“
6.2 Projekt „SIGEB“
6.3 NDS/PMP Referenzprojekt
6.4 Persönliche Erfahrungen
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, die in der Praxis gemachten Erfahrungen in zwei spezifischen Projekten mit der gängigen Theorie des Projektmanagements zu vergleichen und zu analysieren, wobei der Fokus auf einem ganzheitlichen Ansatz zwischen Projektstrategie, -struktur und -kultur liegt.
4.2.2 Risikoanalyse & -management
Jedes Projekt beinhaltet aufgrund seiner Komplexität zwangsläufig diverse Projektrisiken. Der Eintritt eines solchen Risikos kann Kosten erhöhen, Bearbeitungszeiten verlängern, die Zielerreichung gefährden oder sogar den Abbruch eines gesamten Projekts bewirken. Aus diesem Grund ist es notwendig, Projektrisiken schon im Vorfeld zu identifizieren, zu bewerten und in weiterer Folge geeignete Gegenmassnahmen zu beschliessen.
Grundsätzlich sind Projektrisiken nach zwei Kriterien zu durchleuchten:
• Eintrittswahrscheinlichkeit
• Schadensausmass bei Eintritt (= Bedeutung für den Projekterfolg)
Die Risikoanalyse wird auch als der "Teil einer Projektanalyse verstanden, der sich auf das Projektrisiko bezieht." Leider wird daher oft vernachlässigt, dass die Risikoanalyse so früh wie möglich, am besten noch vor Beginn des Projekts stattfinden sollte. Eine Risikoanalyse darf nicht erst durchgeführt werden, wenn das Projekt bereits in einer Krise steckt.
Es reicht natürlich auch nicht aus, Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Entscheidend ist daher, geeignete Gegenmassnahmen zu treffen.
Die häufigsten Risiko-Strategien sind:
• Vermeidung (z.B. durch Änderung der Projektziele und -inhalte)
• Verminderung (z.B. durch verstärkte Projektkommunikation)
• Übertragung (z.B. an den Auftraggeber)
• Akzeptanz (nur bei strategisch unbedeutenden Risiken)
Der Risikogehalt von Projekten steigt in der Regel mit deren Grösse und Komplexität. Der professionelle Umgang mit Projektrisiken kann deshalb oft erfolgsentscheidend sein.
1 MANAGEMENT SUMMARY: Bietet einen Überblick über den ganzheitlichen Ansatz der Arbeit und stellt die Kernbotschaft „Theorie ist nicht gleich Theorie und Praxis ist nicht gleich Praxis“ voran.
2 EINLEITUNG: Definiert den Aufbau, die methodische Vorgehensweise (beschreibend/analytisch) und das Ziel der Untersuchung anhand zweier konkreter Projekte bei der PAX.
3 DIE PAX DIPLOMPROJEKT-UMGEBUNG: Beschreibt die Ausgangslage der beiden Projekte „SIGEB“ und „PAX PMS“, inklusive der Problemstellungen, Risiken und der jeweiligen Zielsetzungen.
4 DIE PM-PROZESSE EINES PROJEKTES: Analysiert detailliert die Projektphasen von der Initialisierung über die Planung und Realisierung bis hin zum Controlling und Abschluss unter Einbezug theoretischer Modelle.
5 SCHLUSSFOLGERUNG(EN): Zieht ein Fazit zum Projektergebnis im Vergleich zum ursprünglichen Auftrag und bewertet, inwiefern die gesetzten Ziele in den Projekten erreicht wurden.
6 LESSONS LEARNED (GESAMTBETRACHTUNG): Reflektiert die methodischen Ansätze, eingesetzten Techniken sowie persönliche Erfahrungen des Autors und gibt Handlungsempfehlungen für zukünftige Projekte.
Projektmanagement, Projektlebenszyklus, Risikomanagement, Projektcontrolling, Ressourcenplanung, PAX, Prozessmanagement, SIGEB, Projektauftrag, Stakeholdermanagement, Matrix-Organisation, Wissensmanagement, Lessons Learned, Meilensteinplan, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit vergleicht die gängige Theorie des Projektmanagements mit den tatsächlich gemachten Praxiserfahrungen aus zwei Projekten innerhalb der PAX Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG.
Die Arbeit behandelt den gesamten Projektlebenszyklus, insbesondere Initialisierung, Planung, Controlling, Risikomanagement und Abschluss sowie die organisatorische Einbettung in ein KMU-Umfeld.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie theoretische Modelle in der Unternehmenspraxis unter Berücksichtigung von Flexibilität und Ressourcenbeschränkungen angewendet werden können, ohne an Wirksamkeit zu verlieren.
Der Autor wählt eine vorwiegend beschreibende, vergleichende und analytische Methode, wobei eigene berufliche Erfahrungen als Betriebsorganisator bei der PAX in die theoretischen Erkenntnisse einfließen.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung der PAX-Projektumgebung und eine strukturierte Untersuchung der PM-Prozesse, von der Projektinitiative bis hin zur Nachprojektphase.
Zu den Kernbegriffen zählen Projektmanagement, Projektlebenszyklus, Risikoanalyse, Projektcontrolling, PAX, Prozessmanagement und Lessons Learned.
Während bei „SIGEB“ ein empirisches Vorgehen zur punktuellen Schwachstellenbeseitigung gewählt wurde, zielte „PAX PMS“ auf ein konzeptionelles Vorgehen ab, da hier grundlegend neue Lösungsmodelle für das Unternehmen entwickelt werden mussten.
Der Autor führt dies auf die begrenzte Ressourcenverfügbarkeit in der Matrix-Organisation, kurzfristige Sonderaufträge durch die Geschäftsleitung und Abhängigkeiten zu anderen, höher priorisierten Projekten zurück.
Der Steckbrief wird als zentrales „All-in-one-Instrument“ verwendet, das Informationen zu Pendenzen, Risiken, Stakeholdern und Strukturplänen zusammenfasst und sich als äußerst effizient für die Praxis erwiesen hat.
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