Examensarbeit, 2007
117 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 DEFINITION VON GESUNDHEIT
3 DEFINITION VON ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS
4 AKTUELLE DATEN UND ZAHLEN DER EPIDEMIOLOGIE
5 URSACHEN DER ADIPOSITAS
5.1 ALLGEMEINE URSACHEN DER ADIPOSITAS
5.2 GENETISCHE URSACHENFORSCHUNG
5.3 EINFLUSS PERINATALER FAKTOREN UND DAS 1.LEBENSJAHR
5.4 ROLLE DES „SOZIALEN WANDELS“ IN BEZUG AUF ADIPOSITAS
5.4.1 Diäten und ihre Folgen
5.4.2 Elterliches Vorbildverhalten
5.4.2.1 Vorbildverhalten der Eltern bezüglich Ernährung
5.4.2.2 Vorbildverhalten der Eltern bezüglich Bewegung
5.4.3 Körperliche Aktivität bzw. Inaktivität
5.4.4 Verhältnis körperlicher Aktivität und Energiezufuhr
5.4.5 Sozialer Status der Familie
5.4.6 Umfeld
5.4.7 Geschlecht
5.4.8 Alter
5.4.9 Herkunft der Schüler und Struktur der Gesellschaft
5.5 PSYCHISCHE URSACHEN
5.6 ZWISCHENFAZIT BEZÜGLICH DER URSACHEN
6 DIE FOLGEN DER ADIPOSITAS
6.1 KÖRPERLICHE FOLGEN
6.1.1 Bluthochdruck
6.1.2 konorare Herzerkrankungen (KHK), Herzinsuffizienz und Herzinfarkt
6.1.3 Schlaganfall
6.1.4 Typ-2-Diabetes
6.1.5 Fettstoffwechselstörungen
6.1.6 Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom
6.1.7 Hyperurikämie und Gicht
6.1.8 Gallenblasenerkrankungen
6.1.9 Krebserkrankungen
6.1.10 Orthopädische Erkrankungen
6.1.11 Veränderte Pubertätsentwicklung
6.1.12 Mortalität
6.1.13 metabolisches Syndrom
6.2 PSYCHOSOZIALE FOLGEN
6.2.1 Depressionen und Angststörungen
6.2.2 Soziale Abkapselung
6.2.3 Selbstwahrnehmung
6.2.3.1 Körperschemaverzerrungen und Körperbildstörung
6.2.3.2 Normative Unzufriedenheit
6.2.3.3 Selbstkonzept und Selbstwertgefühl
6.3 SOZIALE FOLGEN
6.4 ZWISCHENFAZIT BEZÜGLICH DER FOLGEN
7 HEUTIGE SITUATION DES SCHULSPORTS
7.1 ERGEBNISSE DER SPRINT-STUDIE BEZÜGLICH DER AKTUELLEN SITUATION DES SCHULSPORTS
7.1.1 Schülersicht
7.1.2 Lehrersicht
7.2 LEHRPLANANALYSE BEZÜGLICH ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS – NRW
7.2.1 Grundlegendes zum Lehrplan Sport in NRW – Gesamtschule
7.2.2 Lehrplananalyse bezüglich Übergewicht und Adipositas
7.2.3 Aufgaben und Ziele des NRW-Lehrplans Sport für die Gesamtschule
7.2.4 Fazit bezüglich des Lehrplans NRW
8 AUSWIRKUNGEN DER ADIPOSITAS AUF DEN SCHULSPORT
8.1 EINSCHRÄNKUNGEN UND ERWEITERUNGEN
9 ERKENNUNGS- UND VERHALTENSMAßNAHMEN FÜR DIE LEHRKRAFT IN DER SCHULE
9.1 WORAUF MAN ALS LEHRKRAFT ACHTEN SOLLTE
9.2 WIE MAN ALS LEHRKRAFT REAGIEREN SOLLTE
10 PRÄVENTIONS- UND INTERVENTIONSMAßNAHMEN GEGEN ADIPOSITAS
10.1 ERLÄUTERUNGEN ZU THERAPIEPROGRAMMEN FÜR ADIPÖSE UND ÜBERGEWICHTIGE KINDER UND JUGENDLICHE
10.1.1 Prävention und Intervention innerhalb der Schule
10.1.1.1 Kieler Adipositaspräventionsstudie (KOPS)
10.1.1.2 Ganztagsschule
10.1.2 Prävention und Intervention außerhalb der Schule
10.1.2.1 Intervention und Prävention innerhalb der Familie
10.1.2.2 Freiburger Intervention Trail for Obese Children
10.1.2.3 SlimKids2000
10.1.2.4 Das T.O.M. – Programm
10.1.2.5 Prävention und Intervention in Vereinen
10.2 ZWISCHENFAZIT BEZÜGLICH DER PRÄVENTION UND INTERVENTION VON ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS
11 AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Verbreitung von Adipositas und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen sowie deren vielfältige gesundheitliche und psychosoziale Auswirkungen. Ein zentrales Ziel ist es, Möglichkeiten der Prävention und Intervention aufzuzeigen, insbesondere unter Berücksichtigung der Rolle der Schule und der Lehrkräfte im Sportunterricht.
5.4.1 Diäten und ihre Folgen
Die Kinder werden heutzutage, wie bereits erwähnt, stark von Medien, Peer-Groups und anderen Einflüssen geprägt. Sie entwickeln somit eine verfälschte Vorbild-Vorstellung, so werden zum Beispiel für junge Mädchen die untergewichtigen Models in Hochglanzzeitschriften zum Maßstab für die eigene „Wunschfigur“. Das es sich laut Definition um ein meist starkes Untergewicht handelt, ist gerade den Kindern und Jugendlichen nicht bewusst. Folge ist, dass viele Kinder bereits in frühen Jahren Diäten gemacht haben oder ständig durchführen. „So gerät der Organismus durch die geringe und zudem unausgewogene Nahrungsaufnahme in den Zustand der Mangelernährung. […] Eine Folge der Mangelernährung kann darin liegen, dass sich der Grund- bzw. Ruheumsatz des Körpers verringert (Pirke et al., 1988). Mit dem Grund- bzw. Ruheumsatz ist der Energieverbrauch gemeint, den der Körper im Ruhezustand (z.B. im Liegen) verbraucht. Dieser Energieverbrauch macht ca. 70% des Gesamtenergieverbrauchs aus und beträgt bei Erwachsenen ca. 1 kcal pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht.“
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung erläutert den starken Anstieg von Adipositas im Kindesalter, die Ziele der Arbeit sowie die Bedeutung für Lehrkräfte.
2 DEFINITION VON GESUNDHEIT: Das Kapitel betrachtet Gesundheit als ein integratives Verständnis von physischem, psychischem und sozialem Wohlbefinden, das über die bloße Abwesenheit von Krankheit hinausgeht.
3 DEFINITION VON ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS: Hier werden die medizinischen Begriffe differenziert und Methoden zur Bestimmung, insbesondere der Body-Mass-Index und Perzentilen, erläutert.
4 AKTUELLE DATEN UND ZAHLEN DER EPIDEMIOLOGIE: Das Kapitel belegt anhand von Statistiken, dass Übergewicht eine globale Epidemie darstellt, von der auch Kinder und Jugendliche in Deutschland signifikant betroffen sind.
5 URSACHEN DER ADIPOSITAS: Eine detaillierte Diskussion der multifaktoriellen Ursachen, von genetischen Faktoren über den sozialen Wandel bis hin zu psychischen Einflüssen.
6 DIE FOLGEN DER ADIPOSITAS: Dieses Kapitel analysiert sowohl die vielfältigen körperlichen Folgeerkrankungen als auch die oft schwerwiegenden psychosozialen Konsequenzen.
7 HEUTIGE SITUATION DES SCHULSPORTS: Die Analyse untersucht den aktuellen Stellenwert des Sportunterrichts, die Sichtweise von Schülern und Lehrern sowie die Verankerung im Lehrplan.
8 AUSWIRKUNGEN DER ADIPOSITAS AUF DEN SCHULSPORT: Hier werden die praktischen Herausforderungen und notwendigen Anpassungen des Sportunterrichts für betroffene Kinder diskutiert.
9 ERKENNUNGS- UND VERHALTENSMAßNAHMEN FÜR DIE LEHRKRAFT IN DER SCHULE: Dieses Kapitel bietet Orientierungshilfen für Lehrer, wie sie Anzeichen erkennen und professionell auf betroffene Schüler reagieren können.
10 PRÄVENTIONS- UND INTERVENTIONSMAßNAHMEN GEGEN ADIPOSITAS: Eine Übersicht über verschiedene Ansätze wie schulische Programme (KOPS) und stationäre/ambulante Therapieangebote (FITOC, T.O.M.).
11 AUSBLICK: Das Fazit fordert ein verstärktes Engagement in der Prävention, eine bessere Ausbildung der Lehrkräfte und politische Initiativen zur Eindämmung der Adipositas.
Adipositas, Übergewicht, Kindesalter, Jugendalter, Schulsport, Prävention, Intervention, Gesundheitserziehung, Body-Mass-Index, Perzentile, psychosoziale Folgen, Ernährung, Bewegung, Lehrplan, Adipositas-Präventionsstudie
Die Arbeit beschäftigt sich mit der zunehmenden Häufigkeit von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen und beleuchtet deren Ursachen, gesundheitliche Folgen sowie Möglichkeiten zur Prävention im schulischen und außerschulischen Umfeld.
Die Schwerpunkte liegen auf der Epidemiologie, der Definition von Übergewicht, den psychischen und physischen Folgen sowie konkreten Maßnahmen wie Therapieprogrammen und der Rolle des Sportunterrichts.
Ziel ist es, Lehrkräften Hilfestellungen für den Umgang mit übergewichtigen Schülern zu geben und aufzuzeigen, wie Schule und Sportunterricht präventiv zur Gesundheit beitragen können.
Der Autor führt eine umfassende Literaturanalyse durch und vergleicht Lehrpläne (insbesondere NRW) mit aktuellen Studien zur Adipositas-Prävention und zur Situation des Schulsports.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Ursachen (genetisch, sozial, Verhalten), die körperlichen und psychosozialen Folgen sowie verschiedene Präventions- und Interventionsmodelle.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Adipositas, Schulsport, Prävention, BMI, Gesundheitsförderung und Interventionsprogramme charakterisieren.
Sie ist entscheidend, da beide Begriffe medizinisch und diagnostisch unterschiedliche Implikationen für die Notwendigkeit und Art der Gewichtsreduktion haben.
Aufgrund des großen zeitlichen Umfangs und der Kontrolle der Lebensführung bietet sie die Möglichkeit, Medienkonsum zu reduzieren, gesunde Ernährung zu etablieren und regelmäßige Bewegung zu fördern.
Da Lehrer die Kinder täglich sehen, können sie Fehlentwicklungen oder Anzeichen von Mobbing frühzeitig erkennen und durch eine sensible Gestaltung des Sportunterrichts einen Beitrag zur sozialen Integration leisten.
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