Masterarbeit, 2021
113 Seiten, Note: Sehr gut (1) mit 88,5%
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung und Motivation
1.1 Problemstellung und Hintergrund von #AlarmstufeRot
1.2 Forschungsziele und Leitfragen der Masterarbeit
1.3 Methode
1.4 Vorgehen und Struktur der Arbeit
2 Die Krise
2.1 Stadien und Verlauf einer Krise
2.2 Krisenursachen und -arten
2.2.1 Krisenursachen
2.2.2 Krisenarten
2.3 Krisenkommunikation
2.3.1 Modelle der Krisenkommunikation
2.3.1.1 Situational Crisis Communication Theory (SCCT)
2.3.1.2 Theorie des öffentlichen Vertrauens
2.3.1.3 Image Restauration Theory
2.3.2 Erfolgsfaktoren und Auswirkungen der Krisenkommunikation
2.3.2.1 Entdramatisieren einer Krise
2.3.2.2 Chancen von Krisen
2.3.2.3 Grenzen der Krisenkommunikation
2.3.2.4 Erfolgreiche Krisenkommunikation
3 Die crossmediale Kommunikation eines Bündnisses
3.1 Bedeutung von Verbands-/Bündniskommunikation
3.2 Crossmediale Kommunikation und ihre Stärken
3.3 Begriffserklärung von Aufmerksamkeitssteigerung
3.4 Crossmediale Kommunikation durch Agenda-Setting
4 Zwischenfazit des theoretischen Teils
5 Empirische Untersuchung
5.1 Methodenwahl und -begründung
5.2 Forschungsdesign der qualitativen Inhaltsanalyse
5.2.1 Forschungsablauf
5.2.2 Auswahl der Experten
5.2.3 Leitfaden und Testinterview
5.2.4 Durchführung Interview
5.2.5 Auswertung
5.3 Forschungsdesign der quantitativen Inhaltsanalyse
5.3.1 Forschungsablauf
5.3.2 Auswahl der TeilnehmerInnen
5.3.3 Testdurchlauf
5.3.4 Durchführung
5.3.5 Auswertung
5.4 Materialuntersuchung und Methodenauswertung
6 Empirische Ergebnisse
6.1 #AlarmstufeRot Auswertung
6.2 Qualitative Auswertung
6.3 Quantitative Auswertung
7 Conclusio
7.1 Beantwortung der Forschungsfrage
7.2 Fazit und Ausblick
Die Masterarbeit untersucht, wie durch crossmediale Krisenkommunikation die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und Politik für die Anliegen der deutschen Veranstaltungswirtschaft, exemplarisch dargestellt am Bündnis #AlarmstufeRot, gesteigert werden kann und welche Möglichkeiten sowie Grenzen sich hierbei ergeben.
2 Die Krise
Fast jeder kennt die Redewendung „Ich krieg die Krise…“. Eine Krise ist oftmals mit etwas Negativem behaftet, kennt man diese doch aus seinem privaten Leben. Man steckt in einer Krise und kommt nicht weiter, etwa bei einer Entlassung, bei einer privaten Trennung oder einer Überforderung der ganzen Aufgaben, die man abarbeiten muss. Man wird unfreiwillig sowie unerwartet aus dem gewohnten, gesicherten Alltag geworfen. Das mögliche Ergebnis: Frustration, Gefühlschaos, Wut, Depression oder auch Verzweiflung. Doch die wenigsten sagen, dass sie zwar in einer Krise stecken, diese aber positiv sehen. Die Momentaufnahme ist eher schlecht behaftet, und nicht zu selten entsteht der Eindruck, dass man das einfach nicht schaffen kann. Man muss nicht an Schicksal glauben, aber rückwirkend hat man schon oft gehört, dass eine Krise zwar eine Herausforderung dargestellt hat, aber man stärker und gesünder daraus hervorgegangen ist. Man sieht Dinge mit anderen Augen, man hat neue Kräfte und Ressourcen freigelegt und neue Perspektiven gestaltet. Man wächst an Krisen, man geht einen Schritt weiter, und man ist besser gewappnet für eine neue Krisensituation. Im Nachhinein kann eine Krise eine Chance sein, um zu reifen sowie zu wachsen.
1 Einleitung und Motivation: Das Kapitel führt in die Problematik der Veranstaltungswirtschaft während der Pandemie ein und definiert das Forschungsziel sowie die methodische Herangehensweise.
2 Die Krise: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen zu Krisenstadien, Ursachen und verschiedenen Modellen der Krisenkommunikation.
3 Die crossmediale Kommunikation eines Bündnisses: Hier werden die Grundlagen der Verbands- und Bündniskommunikation sowie die Strategien der crossmedialen Kommunikation und des Agenda-Settings dargelegt.
4 Zwischenfazit des theoretischen Teils: Das Kapitel fasst die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen und bereitet den Übergang zur empirischen Untersuchung vor.
5 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Masterarbeit, einschließlich der Auswahl der Experteninterviews und des Online-Fragebogens.
6 Empirische Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die gewonnenen Daten aus den Interviews und der quantitativen Umfrage zur Kampagne #AlarmstufeRot.
7 Conclusio: Die Abschlussbetrachtung beantwortet die Forschungsfrage und zieht ein Fazit zu den Möglichkeiten und Grenzen der untersuchten Krisenkommunikation.
Krisenkommunikation, Veranstaltungswirtschaft, #AlarmstufeRot, Crossmediale Kommunikation, Agenda-Setting, Öffentlichkeit, Politik, Aufmerksamkeitssteigerung, Bündniskommunikation, Single Case Study, Empirische Untersuchung, Krisenmanagement, Reputation, Vertrauen, Pandemie
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen crossmedialer Krisenkommunikation am Beispiel des Bündnisses #AlarmstufeRot während der COVID-19-Pandemie.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Krisenkommunikation, die Funktionsweise von Bündnissen, die Strategien crossmedialer Kommunikation sowie die Rolle des Agenda-Settings.
Das Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie durch gezielte Kommunikation Aufmerksamkeit in Politik und Öffentlichkeit generiert werden kann.
Die Autorin wählt eine Single Case Study als Metamethode, kombiniert mit Experteninterviews (qualitativ) und einer Online-Befragung (quantitativ).
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu Krisen und Kommunikation sowie einen umfassenden empirischen Teil zur Auswertung der Kampagne #AlarmstufeRot.
Wichtige Begriffe sind Krisenkommunikation, #AlarmstufeRot, Agenda-Setting, Reichweitengenerierung, Reputation und Stakeholder-Management.
Die Branche war durch die Pandemie besonders stark von Stillstand und Berufsverboten betroffen, was sie zu einem idealen Beispiel für existenzbedrohende Krisen macht.
Die Kampagne wird als Erfolg gewertet, da sie es geschafft hat, die fragmentierte Eventbranche zu einen, ihr ein Sprachrohr zu geben und politische Aufmerksamkeit zu erzeugen.
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