Diplomarbeit, 2008
102 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Einführung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 GRUNDLAGEN DER MEZZANINE-FINANZIERUNG UND DEREN BEDEUTUNG FÜR DEN DEUTSCHEN MITTELSTAND
2.1 Definition und Schlüsselzahlen des deutschen Mittelstands
2.2 Aktuelle wirtschaftliche Lage
2.3 Problematik der Eigenkapitalausstattung
2.4 Strukturwandel der Kreditwirtschaft durch die Einführung von Basel II
2.5 Finanzierungsgewohnheiten im Mittelstand
2.6 Grundlagen der Mezzanine-Finanzierung
2.6.1 Begriffsdefinition von Mezzanine
2.6.2 Mezzanine im engeren und im weiteren Sinne
2.6.3 Debt- und Equity-Mezzanine
2.6.4 Public- und Private-Mezzanine
2.6.5 Vergütungsstrukturen
2.6.6 Charakterisierung des Mezzanine-Kapitals
2.7 Anerkennung als wirtschaftliches Eigenkapital und wesentliche Auswirkungen
2.8 Vor- und Nachteile der Mezzanine-Finanzierung für mittelständische Unternehmen
3 FINANZIERUNGSINSTRUMENTE
3.1 Darlehen
3.1.1 Nachrangdarlehen
3.1.2 Partiarische Darlehen
3.1.3 Verkäuferdarlehen
3.2 Stille Beteiligung
3.2.1 Typisch stille Beteiligung
3.2.2 Atypisch stille Beteiligung
3.3 Wandel- und Optionsanleihe
3.4 Genussschein
4 ANWENDUNGSGEBIETE
4.1 Buy-Out-Finanzierungen
4.2 Brückenfinanzierungen
4.3 Wachstumsfinanzierungen
4.4 Gesellschafterwechsel
4.5 Projektfinanzierung
5 BILANZIERUNG NACH HGB UND IAS/IFRS
5.1 Voraussetzungen für bilanzielles Eigenkapital
5.1.1 Eigenkapitalbegriff nach HGB
5.1.2 Eigenkapitalbegriff nach IAS/IFRS
5.2 Bilanzierung und Bewertung der Finanzierungsinstrumente im Vergleich
5.2.1 Nachrangdarlehen
5.2.2 Partiarische Darlehen
5.2.3 Verkäuferdarlehen
5.2.4 Stille Beteiligungen
5.2.5 Wandel- und Optionsanleihe
5.2.6 Genussscheine
5.3 Steuerliche Betrachtung der Finanzierungsinstrumente
6 TYPISCHE ANFORDERUNGEN FÜR MEZZANINE-FINANZIERUNG AN MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN
6.1 Unternehmens- und Transaktionsgröße
6.2 Geschäftsmodell und Wachstum
6.3 Businessplan und Management
6.4 Cash Flow und Liquidität
6.5 Planungs- und Controllingsystem
6.6 Rating
6.7 Akzeptanz der besonderen Vertragsbedingungen
6.8 Anforderungen bei der laufenden Betreuung
7 FAZIT UND AUSBLICK
Diese Diplomarbeit untersucht Mezzanine-Finanzierung als alternative Finanzierungsform für mittelständische Unternehmen in Deutschland, um deren Kapitalstruktur zu stärken und die Abhängigkeit von klassischen Bankkrediten zu reduzieren. Dabei wird analysiert, wie diese Instrumente nach HGB und IAS/IFRS bilanziert werden und welche Anforderungen an mittelständische Unternehmen gestellt werden.
2.6.1 Begriffsdefinition von Mezzanine
Für die Finanzierungsalternative Mezzanine gibt es weder in der Ökonomie noch in der Rechtswissenschaft eine eindeutige Definition. Der Begriff „Mezzanine“ leitet sich aus dem italienischen Wort „Mezzanino“ ab, welches in der Architektur das Zwischengeschoss zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss bezeichnet. Im Hinblick auf das Finanzierungsinstrument kann Mezzanine-Kapital in ähnlicher Weise eingeordnet werden. Betrachtet man das Erdgeschoss als Fundament und somit als Eigenkapital eines Unternehmens und das darüber liegende Geschoss als Fremdkapital, so wird verdeutlicht, dass Mezzanine-Kapital eine Zwischenform von Eigen- und Fremdkapital darstellt.
1 EINLEITUNG: Einführung in die aktuelle Problematik der Mittelstandsfinanzierung und Darlegung des Aufbaus der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN DER MEZZANINE-FINANZIERUNG UND DEREN BEDEUTUNG FÜR DEN DEUTSCHEN MITTELSTAND: Analyse der Eigenkapitalproblematik und des Strukturwandels durch Basel II sowie Definition und Einordnung von Mezzanine-Kapital.
3 FINANZIERUNGSINSTRUMENTE: Detaillierte Darstellung klassischer Mezzanine-Instrumente wie Nachrangdarlehen, stille Beteiligungen, Wandelanleihen und Genussscheine.
4 ANWENDUNGSGEBIETE: Aufzeigen der Einsatzmöglichkeiten von Mezzanine-Kapital, unter anderem bei Buy-Outs, Wachstumsfinanzierungen und Unternehmensnachfolgen.
5 BILANZIERUNG NACH HGB UND IAS/IFRS: Untersuchung der bilanziellen Qualifizierung von Mezzanine-Kapital nach verschiedenen Rechnungslegungsstandards.
6 TYPISCHE ANFORDERUNGEN FÜR MEZZANINE-FINANZIERUNG AN MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN: Erläuterung der qualitativen und quantitativen Kriterien, die Unternehmen für Mezzanine-Geber attraktiv machen.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Bedeutung von Mezzanine-Kapital als Ergänzung zur klassischen Bankfinanzierung im deutschen Mittelstand.
Mezzanine-Finanzierung, Mittelstand, Eigenkapital, Fremdkapital, Basel II, HGB, IFRS, Bilanzierung, Nachrangdarlehen, stille Beteiligung, Wandelanleihe, Genussschein, Rating, Unternehmensnachfolge, Cash Flow.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Mezzanine-Finanzierung als alternative Finanzierungsform für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland angesichts erschwerter Kreditbedingungen.
Die Arbeit behandelt die Finanzierungssituation im Mittelstand, die Definition und Klassifizierung von Mezzanine-Instrumenten, deren Bilanzierung nach nationalen und internationalen Standards sowie die Anforderungen an Unternehmen bei der Kapitalaufnahme.
Das Ziel ist es, Mezzanine-Finanzierungsinstrumente vorzustellen und zu untersuchen, ob sie eine geeignete Alternative zur Stärkung der Eigenkapitalbasis für mittelständische Unternehmen darstellen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Auswertung von Wirtschaftsstatistiken, um die aktuelle Situation und die Anwendungsmöglichkeiten von Mezzanine-Kapital aufzuzeigen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Finanzierungsgrundlagen, die detaillierte Beschreibung der Instrumente (z.B. Nachrangdarlehen, stille Beteiligung), deren bilanzielle und steuerliche Behandlung sowie eine Analyse der Anforderungen an die Unternehmen.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Mezzanine-Kapital, Mittelstand, Eigenkapitalersatz, Basel II, Bilanzierungsstandards (HGB/IFRS) und Unternehmensfinanzierung.
Mezzanine-Kapital bietet die Möglichkeit, die Kapitalbasis zu stärken, ohne dass Gesellschafter Mitspracherechte abgeben müssen, was die Familienkontrolle über das Unternehmen bewahrt.
Während das HGB häufig eine Einordnung als Fremdkapital vorsieht, erfordern IFRS-Standards eine detaillierte Prüfung der vertraglichen Ausgestaltung, um festzustellen, ob ein Eigenkapitalinstrument vorliegt.
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