Masterarbeit, 2021
93 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rechtebilanzierung im Verhältnis zum Kontroll-Konzept nach IFRS. Die Arbeit analysiert die definitorischen Grundlagen des Rahmenkonzeptes von 2018, insbesondere die Konzepte von Recht und Kontrolle, und vergleicht diese mit verschiedenen theoretischen Ansätzen aus dem deutschen Zivil- und Handelsrecht sowie dem US-amerikanischen Common Law.
Das erste Kapitel befasst sich mit der Problemstellung und der Zielsetzung der Arbeit. Es stellt die Relevanz der Untersuchung der Rechtebilanzierung im Kontext des Kontroll-Konzeptes nach IFRS heraus.
Kapitel 2 analysiert die definitorischen Grundlagen des Rahmenkonzeptes von 2018. Es untersucht die Definitionen von Recht und Kontrolle sowie deren Zusammenführung zum rechtebasierten Kontroll-Konzept.
Kapitel 3 untersucht die theoretische Fundierung von Rechten und Kontrolle. Hierfür werden verschiedene Ansätze aus dem deutschen Zivil- und Handelsrecht sowie dem US-amerikanischen Common Law verglichen.
Kapitel 4 widmet sich der Darstellung und Würdigung des rechtebasierten Kontroll-Konzeptes und der Rechtebilanzierung anhand von Einzelstandards. Konkret werden IFRS 10 – Konzernabschlüsse, IFRS 15 – Umsatzerlöse aus Kundenverträgen und IFRS 16 – Nutzungsverhältnisse betrachtet.
Die Arbeit befasst sich mit folgenden zentralen Themen: Rechtebilanzierung, Kontroll-Konzept, IFRS, Rahmenkonzept, Recht, Kontrolle, wirtschaftliche Ressource, Eigentumsbegriff, Zivilrecht, Handelsrecht, Common Law, Verfügungsrechtstheorie, Konzernabschlüsse, Umsatzerlöse aus Kundenverträgen, Nutzungsverhältnisse.
Es ist ein Ansatz zur Bilanzierung, bei dem die Kontrolle über eine wirtschaftliche Ressource (ein Recht) entscheidend für den Bilanzansatz ist, anstatt nur die Risiken und Chancen zu betrachten.
Das neue Konzept nutzt qualitative Kriterien statt quantitativer Trennlinien, um Sachverhaltsgestaltungen zu erschweren, bei denen Risiken künstlich verteilt wurden.
In IFRS 16 wird das Nutzungsrecht (Right-of-Use) an einem Leasinggegenstand bilanziert, was die konsequente Umsetzung der Rechteorientierung im Vergleich zur alten Leasingbilanzierung zeigt.
Eine wirtschaftliche Ressource wird nun explizit als ein Recht definiert, das das Potenzial hat, wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen.
Durch die Nutzung qualitativer Merkmale entstehen erhebliche Auslegungsspielräume und Ermessensentscheidungen aufseiten der Bilanzierenden, was die Konsistenz gefährden kann.
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