Diplomarbeit, 2008
121 Seiten, Note: 1,0
Vorwort
Einleitung
Kapitel 1: Entwicklung und Bedeutung von Nachhaltigkeit
1.1 Entstehung des Nachhaltigkeitsgedankens
1.2 Definitionen von Nachhaltigkeit
1.2.1 Frühe Definitionen
1.2.2 Moderne Definitionen
1.2.3 Postmoderne Definitionen
1.3 Nachhaltigkeitsmodelle
Kapitel 2: Nachhaltige Kommunikation und Evaluation
2.1 Definition: Das nachhaltige Unternehmen
2.2 Die Grundlage: Umwelt- und Sozialberichte
2.2.1 Umweltberichterstattung
2.2.2 Sozialberichterstattung
2.3 Anforderungen an Nachhaltigkeitsberichte
2.4 Inhalte, Aufbau und Gestaltung von Nachhaltigkeitsberichten
2.4.1 Aufbau eines Nachhaltigkeitsberichtes
2.4.2 Inhalte eines Nachhaltigkeitsberichtes
2.4.3 Gestaltung eines Nachhaltigkeitsberichtes
2.5 Zertifizierungen für Nachhaltigkeitsberichte
2.5.1 Social Accountability 8000 (SA 8000)
2.5.2 EG-Öko-Audit-System (EMAS)
2.5.3 ISO 14001
2.6 Evaluation von Nachhaltigkeit
2.7 Ansprüche, Interessen und Einfluss der Stakeholder
2.8 Evaluationsmodelle
Kapitel 3: Ressourcensituation an Hochschulen
3.1 Ressourcenverbrauch von Hochschulen
3.1.1 Wasser
3.1.2 Wärme
3.1.3 Elektrische Energie
3.1.4 Verkehr und Mobilität
3.1.5 Emissionen
3.1.6 Abfall
3.2 Möglichkeiten zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs am Beispiel von Geräten der elektronischen Datenverarbeitung
3.2.1 Entwicklung von Stromspartechniken
3.2.2 Darstellung des Stromverbrauchs bei Anwendung von Stromspartechniken
3.2.3 Zukünftige Entwicklung
3.2.4 Labels, Zertifikate und Auszeichnungen
3.2.5 Einsparungspotenzial von Stromspartechniken
3.2.6 Weitere Möglichkeiten zur Stromeinsparung
3.2.7 Leistungsaufnahme im Standby-Modus
3.2.8 Bildschirmschoner
3.2.9 Nebeneffekte von Energiespartechniken
3.2.10 Hindernisse und Schwierigkeiten
Kapitel 4: Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen
4.1 Grundlagen universitärer Nachhaltigkeitskonzepte
4.2 Nachhaltigkeitskonzepte und -berichte an Hochschulen in Deutschland
4.3 Good Practice
4.3.1 Universität Kassel
4.3.2 Universität Lüneburg
4.3.3 Universität Freiburg
4.3.4 Universität Ulm
Kapitel 5: Auf dem Weg zu einer „Nachhaltigen Hochschule Fulda“
5.1 Nachhaltigkeitsanstrengungen an der Hochschule Fulda
5.1.1 Soziale Verantwortung und Gesundheit für ihre Mitglieder
5.1.2 Integration von Nachhaltigkeitskonzepten in Lehre und Forschung
5.1.3 Betrieblicher Umweltschutz
5.1.4 Kultur und soziale Beziehungen
5.2 Geplante und bereits durchgeführte Aktionen und Projekte
5.3 Möglichkeiten für weitere Tätigkeitsfelder
Zusammenfassung
Nachwort
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, wie der Nachhaltigkeitsgedanke in den Hochschulalltag integriert werden kann, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie eine Konzeption für eine "Nachhaltige Hochschule Fulda" unter Berücksichtigung von Ressourcenverbrauch und bestehenden Good-Practice-Ansätzen gestaltet sein kann.
1.1 Entstehung des Nachhaltigkeitsgedankens
Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffes „Nachhaltigkeit“ entstammt nachweislich dem Prinzip des „forstwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsdenkens“.
Das Konzept der „Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft“ wurde erstmals im Rahmen der sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus der Not der Waldvernichtung entwickelnden Forstwirtschaft formuliert. Tatsächlich praktiziert wurde eine nachhaltige Forstwirtschaft regional jedoch bereits im 15. Jahrhundert.
In vielen Regionen Mitteleuropas, besonders solchen mit einer ausgeprägten Bergbau- und Montantradition, wurden die Kapazitäten der Wälder schon im späten Mittelalter überschritten und deren Begrenztheit deutlich. Erst aus diesem Kontext bildete sich regional die eigentliche Forstwirtschaft heraus und löste hier die bis dahin vorherrschende unkontrollierte Ausbeutung der Wälder ab. Der Gedanke einer nachhaltigen Forstwirtschaft kam erstmals in den von den jeweiligen Landesherren erlassenen Forstordnungen zum Ausdruck, deren älteste bekannte die Forstordnung des Bistums Speyer aus dem Jahr 1442 ist (HASEL 2002, S. 138).
Kapitel 1: Entwicklung und Bedeutung von Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Herkunft des Nachhaltigkeitsbegriffs aus der Forstwirtschaft sowie die Entwicklung globaler Konzepte und Modelle, wie das Drei-Säulen-Modell.
Kapitel 2: Nachhaltige Kommunikation und Evaluation: Hier werden Grundlagen der Berichterstattung sowie Methoden zur Bewertung nachhaltiger Entwicklung in Unternehmen und deren Übertragbarkeit auf Hochschulen diskutiert.
Kapitel 3: Ressourcensituation an Hochschulen: Dieses Kapitel analysiert den Ressourcenverbrauch an Hochschulen, fokussiert dabei insbesondere den Energiebedarf von EDV-Geräten und erläutert Möglichkeiten zur Stromeinsparung.
Kapitel 4: Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen: Es werden Grundlagen universitärer Nachhaltigkeitskonzepte sowie Best-Practice-Beispiele deutscher Universitäten (Kassel, Lüneburg, Freiburg, Ulm) vorgestellt.
Kapitel 5: Auf dem Weg zu einer „Nachhaltigen Hochschule Fulda“: Dieses Kapitel überträgt die gewonnenen Erkenntnisse auf die spezifische Situation der Hochschule Fulda und benennt konkrete Handlungsfelder.
Nachhaltigkeit, Hochschule Fulda, Ressourceneffizienz, Umweltmanagement, Energieeinsparung, Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Social Responsibility, Stakeholder, EDV-Energieverbrauch, COPERNICUS-Charta, Agenda 21, Umweltprüfung, Nachhaltigkeitskonzept, ökologische Bilanz, Wissensvermittlung
Die Arbeit untersucht, wie das Leitbild der Nachhaltigkeit in den Kontext von Hochschulen integriert werden kann, mit speziellem Fokus auf die praktische Umsetzung an der Hochschule Fulda.
Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, Methoden der Kommunikation und Evaluation, den Ressourcenverbrauch an Hochschulen sowie die Implementierung konkreter Nachhaltigkeitskonzepte.
Ziel ist es, einen Beitrag für eine Konzeption einer "Nachhaltigen Hochschule Fulda" zu leisten, indem bestehende Modelle analysiert und konkrete Handlungsfelder aufgezeigt werden.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse und vergleicht bestehende Nachhaltigkeitskonzepte sowie Good-Practice-Beispiele anderer deutscher Hochschulen.
Der Hauptteil befasst sich intensiv mit der Kommunikation und Evaluation von Nachhaltigkeit, der Analyse des Ressourcenverbrauchs (insbesondere EDV-Energiebedarf) und der Darstellung von Strategien zur Implementierung dieser Prinzipien an Hochschulen.
Schlüsselbegriffe sind Nachhaltigkeit an Hochschulen, Energieeffizienz, Umweltmanagement, Stakeholder-Einbindung und die praktische Konzeption einer nachhaltigen Hochschulentwicklung.
Als kleinste Hochschule Hessens bietet sie spezifische Herausforderungen; die Arbeit nutzt sie als Fallbeispiel, um zu zeigen, dass auch an kleineren Einrichtungen nachhaltige Projekte erfolgreich initiiert werden können.
Da Hochschulen große Mengen an elektronischen Geräten für Verwaltung und Forschung nutzen, stellt die EDV einen signifikanten und technisch optimierbaren Bereich des Ressourcenverbrauchs dar.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

