Diplomarbeit, 2008
36 Seiten, Note: 1,7
Die Fachdiplomarbeit befasst sich mit den veränderten Anforderungen an das Controlling im liberalisierten Energiemarkt, insbesondere in Deutschland. Der Fokus liegt auf den Auswirkungen des Unbundlings auf die Aufgaben und Herausforderungen des Controllings in einem regionalen Erdgasversorger. Die Arbeit analysiert die Entwicklung der Energiewirtschaft vom Versorger zum Energiedienstleister und untersucht die Auswirkungen der Liberalisierung auf die Strukturen und Prozesse von Energieversorgungsunternehmen.
Die Einleitung führt in die Thematik der veränderten Anforderungen an das Controlling im liberalisierten Energiemarkt ein und erläutert die Relevanz der Arbeit. Sie stellt den Kontext der Arbeit dar und definiert den Fokus auf den deutschen Markt sowie die bewusste Abgrenzung zu den Branchenriesen durch die Konzentration auf einen regionalen Erdgasversorger.
Das Kapitel "Energiewirtschaft - vom Versorger zum Energiedienstleister" beleuchtet die Entwicklung der Energiewirtschaft von den monopolistischen Strukturen der Vergangenheit hin zu den liberalisierten Märkten der Gegenwart. Es analysiert die Auswirkungen des Energiewirtschaftsgesetzes von 2005 auf die Energieversorgungsunternehmen und beschreibt die gesetzlich und wettbewerbsbedingten Änderungen, die durch das Unbundling entstanden sind.
Das Kapitel "Controlling" beschäftigt sich mit der Rolle des Controllings in Unternehmen im Allgemeinen und im Energieversorgungsunternehmen im Besonderen. Es analysiert die Aufgaben und Herausforderungen des Controllings vor der Liberalisierung und beleuchtet die neuen Anforderungen, die durch die Liberalisierung und das Unbundling entstanden sind. Das Kapitel untersucht die spezifischen Controllingaufgaben in einem regionalen Gasversorger und betrachtet die absehbaren Änderungen und Entwicklungen im Bereich des Controllings.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Controlling in der Energiewirtschaft, die Liberalisierung des Energiemarktes, das Unbundling, die Anforderungen an das Controlling in einem regionalen Gasversorger, die Herausforderungen des Controllings unter Unbundling-Bedingungen und die Entwicklung der Energiewirtschaft vom Versorger zum Energiedienstleister.
Die Unternehmen wandeln sich von reinen monopolistischen Versorgern hin zu wettbewerbsorientierten Energiedienstleistern.
Unbundling bezeichnet die gesetzlich vorgeschriebene Entflechtung von Netzbetrieb und Energievertrieb, was völlig neue Anforderungen an die Transparenz und Trennung der Controlling-Prozesse stellt.
Es schuf die rechtliche Basis für den verstärkten Wettbewerb und die regulatorische Überwachung der Netzzugänge, was die internen Strukturen der Versorger massiv veränderte.
Neben dem Preiswettbewerb muss er sich mit Ressourcenverknappung, Klimawandel und strengen regulatorischen Vorgaben beim Unbundling auseinandersetzen.
In den monopolistischen Strukturen war das Controlling weniger auf Wettbewerb und Kosteneffizienz im freien Markt ausgerichtet, sondern eher auf die Verwaltung stabiler Versorgungsstrukturen.
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