Magisterarbeit, 2007
79 Seiten, Note: 2,3
Die Magisterarbeit analysiert Heinrich Heines Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“ und untersucht die Funktion des Traums in diesem Werk. Die Arbeit befasst sich mit der Verwendung des Traums in der romantischen Literatur und analysiert die fünf Träume im „Wintermärchen“ unter dem Aspekt der Romantik und der Zeitkritik. Die Arbeit untersucht, wie Heine die Stilmittel der Romantik verwendet und wie er den Zusammenhang zwischen politischer und romantischer Dichtung in den Träumen des Reisenden herstellt.
Die Einleitung stellt Heinrich Heine als Revolutionär und Skeptiker vor und erläutert die Bedeutung des Traums in seinem Werk „Deutschland. Ein Wintermärchen“. Das Kapitel „Autor und Text“ beleuchtet Heines Leben und Werk sowie die Entstehung des „Wintermärchens“. Das Kapitel „Der Traum in der Romantik“ untersucht die Funktion des Traums in der romantischen Literatur und die Verwendung des Traums bei den romantischen Dichtern.
Das Kapitel „Die Träume des „Wintermärchens““ analysiert die fünf Träume im Werk. Die Kölnepisode (Caput IV-VII) behandelt den Traum des Reisenden in Köln, der sich mit dem Thema des Doppelgängers, der Religionskritik und dem Verhältnis von Gedanke und Tat auseinandersetzt. Die Barbarossa-Capita (Caput XIV-XVII) analysieren die Träume des Reisenden, die sich mit dem Barbarossa-Mythos und der politischen Restauration auseinandersetzen. Der Aufenthalt in Minden (Caput XVIII) behandelt den Traum des Reisenden, der sich mit der preußischen Staatsgewalt und mythologischen Verweisen auseinandersetzt. Der Hamburgaufenthalt (Caput XX-XXVI) analysiert den Traum des Reisenden, der sich mit der Begegnung mit Hammonia und der Verarbeitung der Zensur auseinandersetzt.
Das Kapitel „Die Träume des „Wintermärchens“ im Vergleich zu den Träumen der Romantik“ vergleicht die Träume im „Wintermärchen“ mit den Träumen der romantischen Literatur. Das Kapitel „Romantikbezüge des „Wintermärchens““ untersucht die Bedeutung der Romantik in Heines Werk.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Traum, die Romantik, Heinrich Heine, „Deutschland. Ein Wintermärchen“, Zeitkritik, Doppelgängermotiv, Religionskritik, politische Restauration, preußische Staatsgewalt, mythologische Verweise, Zensur und Hammonia.
Der Titel verweist auf eine Generalabrechnung mit den politischen Zuständen; der Zusatz "Wintermärchen" spielt ironisch auf die Motive der Romantik an.
Heine nutzt Träume, um Zeitkritik zu üben und den Zusammenhang zwischen politischer Dichtung und romantischen Stilmitteln wie dem Doppelgänger-Motiv herzustellen.
Der Traum in Köln (Caput IV-VII) behandelt das Doppelgänger-Motiv, Religionskritik und das Verhältnis zwischen revolutionärem Gedanken und politischer Tat.
Heine greift den volkspoetischen Barbarossa-Mythos auf, um die politische Restauration in Deutschland und die Sehnsucht nach einem "alten" Kaiserreich zu kritisieren.
Besonders im Hamburger Traum (Begegnung mit Hammonia) thematisiert Heine die Auswirkungen der Zensur auf die Literatur und seine eigene schriftstellerische Freiheit.
Er war revolutionär in seinem literarischen Kampf gegen reaktionäre Verhältnisse, aber skeptisch gegenüber der tatsächlichen Umsetzbarkeit politischer Veränderungen in Deutschland.
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