Diplomarbeit, 2008
144 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Thematische Einordnung
1.2 Aufbau und Organisation dieser Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Grundlagen der Planungs- und Kontrollrechnung
2.1.1 Planung
2.1.2 Anforderungen an ein Planungssystem
2.1.3 Hauptaufgaben einer Planung
2.1.4 Kontrolle
2.1.5 Koordination
2.1.6 Elementare Koordinationsinstrumente
2.1.6.1 Inhaltliche Koordination
2.1.6.2 Zeitliche Koordination
2.1.6.3 Koordination der Planungsreihenfolge
2.1.7 Komplexe Koordinationsinstrumente
2.1.7.1 Kennzahlen- und Zielsysteme
2.1.7.2 Budgetierung
2.1.7.3 Verrechnungspreise
2.1.7.4 Balanced Scorecard
2.1.8 Voraussetzungen des Planungs- und Kontrollsystems
2.2 Grundlagen DV-Systeme der PuK
2.2.1 Grundlegende Voraussetzungen
2.2.1.1 Kapazitätssteigerung
2.2.1.2 Mobilität
2.2.1.3 Zusammenarbeit
2.2.1.4 Integration
2.2.1.5 Offenheit
2.2.1.6 Verteilung und Globalisierung
2.2.2 Data Warehouse
2.2.3 On-Line Analytical Processing
2.2.4 Data Mining
2.2.5 Modell- und Methodenbank
2.2.6 Tabellenkalkulationsprogramm
2.2.7 Expertensystem
2.2.8 Bedeutung des Planungsprozesses
3 Motivation und Anforderung
3.1 Bezeichnung DV-Systeme der Planung und Kontrolle
3.2 Bestehende DV-Systeme in der Planung und Kontrolle
3.3 Anforderungen an DV-Systeme der Planung und Kontrolle
3.3.1 Anforderungen an interne Schicht
3.3.2 Anforderungen an die konzeptionelle Schicht
3.3.3 Anforderungen an die externe Schicht
3.3.4 Metamodell
3.3.5 Vision eines IT-gestützten Planungssystems
4 Konzept der integrierten Planung
4.1 Komplexitätsbewältigung in der Planung
4.2 Hierarchische Planung
4.2.1 Vertikale Planungsabstimmung
4.2.1.1 Top-down-Planung
4.2.1.2 Bottom-up-Planung
4.2.2 Horizontale Planungsabstimmung
4.2.2.1 In der strategischen Planung
4.2.2.2 In der taktischen Planung
4.2.2.3 In der operativen Planung
4.3 Zeitliche Planungsabstimmung
4.3.1 Strategische Jahresplanung
4.3.2 Rollierende Planung
4.3.3 Kombination aus Jahresplanung und operativer Planung
4.4 Planung mit BB-Ansatz
4.4.1 Teilplankonzept
4.4.2 Teilplankonzept und BB
4.5 Ergebnisplanung
5 Analyse des Datenmodells
5.1 SAP BW und BI
5.1.1 Kennzahlenmodell vs. Kontenmodell
5.2 Datenmodell
5.3 Teilplanintegration
5.3.1 Vorgehensmodell
5.3.2 Aggregationsebene
5.3.3 Transformation
5.3.4 Eigene Transformation
6 Entwurf der Teilplanintegration
6.1 Szenario
6.2 Web Dynpro fur ABAP
6.3 Sequenzdiagramm
6.4 Repository
7 Implementierung des Konzeptes
7.1 Business Warehouse
7.2 Web Dynpro
7.2.1 Statische Elemente
7.2.2 Dynamische Elemente
7.2.2.1 Definition der Bedingungen
7.2.2.2 Definition der Regeln
7.2.2.3 Speichern
7.3 SAP NetWeaver
8 Zusammenfassung und Ausblick
8.1 Zusammenfassung
8.2 Ausblick
A Glossar
A.1 Begrifflichkeiten
A.1.1 Planungsprozess
A.1.2 Controllingprozess
A.1.3 Teilpläne
A.1.4 Integrität
A.1.5 Interdependenzen
A.1.5.1 Sachliche Interdependenzen
A.1.5.2 Zeitliche Interdependenzen
A.1.6 Planungsstimulanz
B Glossar
B.1 Beispielcode
B.1.1 Methode Quellteilplan auswählen
B.1.2 Methode Modify
B.1.3 Methode Zielteilplan auswählen
B.1.4 Methode des Save Buttons
B.1.5 Funktionsbaustein Datenfortschreibung
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und prototypischen Erweiterung von IT-gestützten Planungssystemen, um eine integrierte Unternehmensplanung zu ermöglichen, welche die Lücke zwischen strategischer Planung und operativer Umsetzung schließt.
2.1.1 Planung
Nach [HaHC01] ist Planung als das „Fällen von Führungsentscheidungen auf der Basis systematischer Entscheidungsvorbereitung“ definiert. Hierbei werden Ziele und zu treffende Maßnahmen verifiziert. Bei der Unternehmensplanung handelt es sich um eine systematische Zukunftsgestaltung, bei der ein sogenannter Plan aufgestellt wird. Zur Erreichung der Ziele werden Optimierungsfunktionen erstellt und versucht einzuhalten (Soll). Der Gegensatz von Planung ist die Improvisation, bei der intuitive Entscheidungen gefällt werden. Die Steuerung folgt aus der Planung, sie ist die Umsetzung der aus der Planung resultierenden Entscheidungsergebnisse.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz IT-gestützter Planungsprozesse ein und definiert das Ziel, eine integrierte Unternehmensplanung durch prototypische Erweiterung einer Planungssoftware zu erreichen.
2 Grundlagen: Hier werden die betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Planungs- und Kontrollrechnung sowie technologische Anforderungen und Systeme wie Data Warehouse und OLAP detailliert dargelegt.
3 Motivation und Anforderung: Kapitel 3 analysiert den aktuellen Stand bestehender Planungssysteme (insbesondere Excel) und definiert basierend darauf Anforderungen an eine zukünftige IT-Planungssoftware.
4 Konzept der integrierten Planung: Dieser Abschnitt untersucht Komplexitätsbewältigung in der Planung und stellt verschiedene hierarchische und horizontale Abstimmungsmechanismen sowie das Konzept der kaskadierten Balanced Scorecard vor.
5 Analyse des Datenmodells: Fokus auf SAP BW und BI, Analyse von Kennzahlen- vs. Kontenmodellen sowie Vorstellung eines Vorgehensmodells zur Integration von Teilplänen.
6 Entwurf der Teilplanintegration: Modellierung der Teilplanintegration unter Verwendung von UML, Darstellung von Szenarien und Web-Dynpro-Technologien zur Frontend-Entwicklung.
7 Implementierung des Konzeptes: Dokumentation der technischen prototypischen Implementierung im SAP-Umfeld mittels Web Dynpro for ABAP und ABAP-Coding.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion möglicher zukünftiger Forschungsansätze und Erweiterungen.
Unternehmensplanung, IT-Systeme, Data Warehouse, Business Intelligence, SAP BW, Teilplanintegration, Planungs- und Kontrollrechnung, Budgetierung, Balanced Scorecard, Web Dynpro, ABAP, Modellierung, Kennzahlenmodell, Datenmodell, Prozessintegration.
Es geht um die Analyse und prototypische Realisierung einer IT-gestützten integrierten Unternehmensplanung unter Verwendung von SAP-Standardsoftware.
Die zentralen Felder umfassen die betriebswirtschaftliche Planungsmethodik (PuK, BSC, Budgetierung) und die technische Umsetzung mittels SAP BW, OLAP-Modellen und Web-Technologien.
Das Ziel ist es, ein Konzept und einen Prototyp für eine integrierte Teilplanintegration zu entwickeln, um Inkonsistenzen bei der Unternehmensplanung zu minimieren.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zu Planungsmethoden und einem konstruktiven Ansatz (Prototypenbau) in einem SAP-Entwicklungsumfeld angewandt.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Planung, die Anforderungsanalyse an IT-Systeme, den konzeptionellen Entwurf für die Integration und die technische Implementierung.
Integrierte Unternehmensplanung, SAP Business Warehouse, Web Dynpro, Teilplanintegration, Kennzahlenmodell, Datenmodellierung.
Die BSC dient als Instrument zur kaskadierten, zielorientierten Herunterbrechung von Strategien auf Teilpläne und wird als komplexes Koordinationsinstrument analysiert.
Die Technologie wurde gewählt, um ein modulares und serviceorientiertes Frontend für SAP-Anwendungen zu erstellen, das eine enge Integration in das SAP-Umfeld ermöglicht.
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