Bachelorarbeit, 2019
51 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Konzeptionelle Grundlagen und Bedeutung von kollektiver Führung
2.1 Begriffsabgrenzung und Definition von kollektiver Führung
2.2 Grundlagen des Collective Leadership Frameworks
2.3 Definition und Bedeutung der VUCA-Umwelt für kollektive Führung
3. Auswirkung von kollektiver Führung in Unternehmen mit Bezug zur VUCA-Umwelt
3.1 Auswirkungen auf Mitarbeiter
3.1.1 Intrinsische Motivation durch Empowerment
3.1.2 Aktives Mitarbeiterverhalten, Kreativität und Engagement
3.1.3 Team Effektivität und Performance
3.2 Auswirkungen auf Führungskräfte
3.2.1 Rollenerwartungen, -konflikte und -ambiguität
3.2.2 Minder- oder Mehraufwand
3.3 Auswirkungen auf das Unternehmen
3.4 Erweitertes Collective Leadership Framework in der VUCA-Umwelt
4. Diskussion
4.1 Limitationen und Implikationen für die Forschung
4.2 Implikationen für die Praxis zur Umsetzung von kollektiver Führung
5. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie kollektive Führung in einer durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (VUCA) geprägten Umwelt die Einstellungen und Verhaltensweisen von Mitarbeitern und Führungskräften beeinflusst und ob dieser Ansatz als Strategie zur Sicherung des Unternehmenserfolgs fungieren kann.
3.1.1 Intrinsische Motivation durch Empowerment
Der Motivationsbegriff hat seinen Wortursprung im lateinischen „movere“ und steht für psychologische Handlungsantriebe von Individuen (Miebach, 2017, S. 51). In klassischen Theorien der Arbeitspsychologie wird zwischen der extrinsischen und intrinsischen Motivation unterschieden (Miebach, 2017, S. 51). Extrinsische Motivation am Arbeitsplatz entsteht durch die Kopplung von Belohnungen an überprüfbare Arbeitsergebnisse. Durch das vereinfachte System von „Belohnung“ und „Bestrafung“ für bestimmte Handlungen werden kurzfristige Motivationsschübe erzielt, weshalb extrinsische Motivationsfaktoren nur bis zu einem gewissen Grad zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen. Vielmehr sind es die intrinsischen Motivationsfaktoren, die Mitarbeiter langfristig antreiben und im Rahmen dieser Studie genauer betrachtet werden.
Intrinsische Motivation bezieht sich auf einen Zustand, bei dem der Handlungsanreiz in der Tätigkeit selber liegt (Deci & Ryan, 1993, S. 226). Typische intrinsische Faktoren sind beispielsweise Selbstbestimmtheit, Entscheidungsfreiheit und Autonomie. Bei der Betrachtung von arbeitspsychologischen Theorien im Verhältnis zu neuartigen Führungskonzepten wird deutlich, dass ein Zusammenhang zwischen der intrinsischen Mitarbeitermotivation und der kollektiven Führung besteht (Thomas & Velthouse, 1990, S. 668; Zhang & Bartol, 2010, S. 120).
1. Einleitung: Hinführung zum Thema des Spannungsfeldes zwischen individueller Entfaltung und kollektivem Bewusstsein in der modernen VUCA-Umwelt.
2. Konzeptionelle Grundlagen und Bedeutung von kollektiver Führung: Darstellung der theoretischen Herleitung und Definition von kollektiver Führung sowie die Einführung des Collective Leadership Frameworks.
3. Auswirkung von kollektiver Führung in Unternehmen mit Bezug zur VUCA-Umwelt: Detaillierte Untersuchung der Auswirkungen des Führungsansatzes auf Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmensergebnisse.
4. Diskussion: Kritische Analyse der Ergebnisse im Hinblick auf die Forschungsfragen, Limitationen der Studie und Implikationen für Forschung und Praxis.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Forschungsarbeit und Ausblick auf den Bedarf an weiterer wissenschaftlicher Untersuchung im Bereich der VUCA-Herausforderungen.
Kollektive Führung, VUCA-Umwelt, Empowerment, intrinsische Motivation, Team-Effektivität, Führungskräfte, Rollenkonflikt, Arbeitszufriedenheit, Collective Leadership Framework, Unternehmenserfolg, Innovation, Rollenambiguität, Machtverteilung, Personalressourcen, Führungstheorie.
Die Arbeit untersucht, wie kollektive Führung als Führungsansatz in einem dynamischen und komplexen Marktumfeld (VUCA) fungiert und welche Auswirkungen dies auf die Einstellungen und das Verhalten aller Beteiligten im Unternehmen hat.
Die Schwerpunkte liegen auf der Machtverteilung (Empowerment), der Motivation von Mitarbeitern, der Steigerung der Innovationsfähigkeit sowie den Rollenveränderungen bei Führungskräften.
Das Ziel besteht darin zu klären, ob kollektive Führung positiv zum Unternehmenserfolg in der VUCA-Umwelt beitragen kann und welche Dynamiken dabei eine Rolle spielen.
Es wurde eine literaturbasierte Recherche durchgeführt, die auf der Analyse bestehender englischsprachiger Studien und der Erweiterung des "Collective Leadership Frameworks" basiert.
Der Hauptteil analysiert spezifische Auswirkungen von kollektiver Führung auf Mitarbeiter (Motivation, Kreativität), Führungskräfte (Rollenkonflikte) und das gesamte Unternehmen.
Wichtige Begriffe sind Kollektive Führung, VUCA, Empowerment, intrinsische Motivation, Rollenkonflikt, Innovationsfähigkeit und Führungseffektivität.
Durch die Dezentralisierung von Macht und Verantwortung können Rollenkonflikte, Rollenstress und eine erhöhte subjektive Rollenambiguität bei Führungskräften entstehen.
Es dient als theoretische Grundlage, um den Entstehungsprozess kollektiver Führung in komplexen Organisationen zu visualisieren und durch neue Erkenntnisse zur VUCA-Umwelt zu erweitern.
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