Diplomarbeit, 2007
98 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Management von Leistungsrisiken einer Krankenkasse mithilfe von Predictive Modeling. Ziel ist es, die Leistungsrisiken einer Krankenkasse zu identifizieren, zu quantifizieren und zu steuern. Dabei wird der Fokus auf die Anwendung von Predictive Modeling gelegt, um die zukünftigen Leistungsausgaben der Versicherten zu prognostizieren.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit dar. Sie erläutert die Bedeutung des Themas und skizziert den Gang der Untersuchung. Im zweiten Kapitel werden die grundlegenden Begriffsbestimmungen und Grundlagen behandelt. Dazu gehören die Definition von Leistungsrisiken, die Struktur der Leistungsausgaben und die verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten. Außerdem wird das Konzept des Predictive Modeling vorgestellt und von anderen Analysemethoden abgegrenzt.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der theoretischen Ausgestaltung von Predictive Models. Es werden verschiedene Modellierungsansätze vorgestellt, insbesondere die Risk Grouper basierten Modelle. Die Funktionsweise dieser Modelle wird anhand von Beispielen erläutert, und es werden die verschiedenen Ansätze zur Risiko- und Ausgabenschätzung verglichen.
Im vierten Kapitel werden verschiedene Predictive Modeling Systeme miteinander verglichen. Es werden die wichtigsten Vergleichskriterien vorgestellt und ausgewählte Systeme anhand dieser Kriterien bewertet. Die empirischen Testergebnisse verschiedener Studien werden analysiert, um die Schätzgenauigkeit der Systeme zu beurteilen.
Das fünfte Kapitel behandelt die Implementierung eines Risk Grouper basierten Predictive Models. Es wird ein Vorgehensmodell entwickelt, das die einzelnen Phasen der Implementierung beschreibt. Außerdem werden die kritischen Erfolgsfaktoren für die Implementierung eines solchen Systems beleuchtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Leistungsrisiken, Krankenkasse, Predictive Modeling, Risk Grouper, Risikosteuerung, Implementierung, Datenqualität, GKV-Strukturen, Schätzgenauigkeit, Vergleich von Systemen, Erfolgsfaktoren.
Es ist eine Methode zur Prognose zukünftiger Leistungsausgaben pro Versichertem basierend auf historischen Morbiditätsdaten (Diagnosen, Behandlungen).
Er sorgt für einen fairen Wettbewerb, indem Krankenkassen mit kränkeren Versicherten höhere Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds erhalten.
Risk Grouper sind Software-Systeme (z.B. ACG oder Impact Pro), die Versicherte anhand ihrer Krankheitsmerkmale in Risikogruppen klassifizieren, um Kosten besser zu planen.
Durch die frühzeitige Identifikation von Hochkosten-Versicherten können gezielte Präventionsprogramme oder Disease-Management-Programme (DMP) angeboten werden.
Eine hohe Datenqualität (korrekte Codierung von Diagnosen) ist entscheidend für die Schätzgenauigkeit der Modelle und damit für die Wirtschaftlichkeit der Kasse.
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