Diplomarbeit, 2008
68 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit den wesentlichen praxisrelevanten Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf den Jahresabschluss. Der Fokus liegt dabei auf dem Referentenentwurf vom November 2007. Die Arbeit analysiert die Zielsetzung des BilMoG, die Übernahme von EU-Richtlinien und die wichtigsten handelsrechtlichen Änderungen, die sich aus dem Gesetz ergeben.
Die Einleitung führt in die Thematik des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ein und erläutert die Relevanz der Arbeit. Kapitel 2 bietet einen Überblick über das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, seine Zielsetzung und die Übernahme von EU-Richtlinien.
Kapitel 3 beleuchtet die wesentlichen Änderungen hinsichtlich Deregulierung und Modernisierung, wie z.B. die Anpassung der Buchführungs- und Bilanzierungspflicht sowie die Erhöhung der Schwellenwerte für Kapitalgesellschaften.
Kapitel 4 befasst sich mit den wesentlichen Änderungen im Einzelabschluss. Hier werden die Darstellungsänderungen der Bilanz, die Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen, die Bewertung von Geschäfts- oder Firmenwerten und die Bewertung von Finanzinstrumenten im Detail analysiert.
Kapitel 5 behandelt die wesentlichen Änderungen im Konzernabschluss, insbesondere die Anpassungen des Konsolidierungskreises, die Währungsumrechnung und die Kapitalkonsolidierung.
Kapitel 6 diskutiert die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) in der Zukunft.
Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bilanzrecht.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), den Jahresabschluss, die Deregulierung, die Modernisierung, den Einzelabschluss, den Konzernabschluss, die Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen, die Bewertung von Finanzinstrumenten, die Konsolidierung, die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und die Praxisrelevanz für Unternehmen.
Das BilMoG zielte darauf ab, das HGB zu modernisieren und an internationale Standards (IFRS) anzunähern, ohne das bewährte Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz vollständig aufzugeben.
Unter dem BilMoG wurde ein Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens eingeführt, wobei zwischen Forschungs- und Entwicklungskosten unterschieden werden muss.
Rückstellungen müssen nach dem BilMoG mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und bei einer Laufzeit von über einem Jahr abgezinst werden.
Zur Deregulierung gehörten die Erhöhung der Schwellenwerte für Kapitalgesellschaften und die Befreiung kleinerer Unternehmen von bestimmten Buchführungs- und Bilanzierungspflichten.
Es gab Anpassungen beim Konsolidierungskreis, der Währungsumrechnung und die Verpflichtung zur Anwendung der Neubewertungsmethode bei der Kapitalkonsolidierung.
Das Gesetz führte neue Regelungen zur Bilanzierung von aktiven und passiven latenten Steuern ein, um Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz besser abzubilden.
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