Bachelorarbeit, 2015
43 Seiten, Note: 2,7
Einleitung
1. Die Vorfahren des Personal Computing
1.1. Vannevar Busch und der Memex
1.2. J. C. R. Licklider und die Mensch-Computer Symbiose
1.3. Douglas Engelbart und die Grundlagen einer Mensch-Maschine-Schnittstelle
2. Der PC als Spieleplattform in den 1980er Jahren
2.1. Der IBM-PC
2.2. Der „Video Game Crash“ 1981-1983
2.3. Die Spiele der 80er
3. Der PC als Spieleplattform in 1990er Jahren
3.1. Intel und Microsoft
3.1.1. Intel
3.1.2. Microsoft
3.2. Die Spiele der 90er Jahre
4. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die technologische und kulturelle Entwicklung des Personal Computers (PC) von einem hochspezialisierten Nischengerät für Enthusiasten zu einer massentauglichen Spieleplattform während der 1980er und 1990er Jahre. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche technischen Innovationen und gesellschaftlichen Veränderungen diese Transformation begünstigten und wie sich das Verhältnis zwischen Hardware-Entwicklung, Betriebssystemen und der Softwarelandschaft von Computerspielen in diesem Zeitraum gestaltete.
2.3. Die Spiele der 80er
Dieses Kapitel zeigt, dass die rasche Transformation der Computerindustrie in den 80 Jahren auch den Computerspielen geschuldet ist. Sie profitierten von neuer Hard- und Software, trieben diese jedoch auch weiter voran. Der Computer erkämpfte sich seinen Platz in vielen Haushalten nicht zuletzt auch deshalb, weil die Benutzer an ihm spielen wollten.
Der PC als Spieleplattform war in den 80er Jahren kein monolithisches Gebilde mit einer spezifischen Hardware-Konfiguration und einem bestimmten Betriebssystem. Vielmehr gab es verschiedene Möglichkeiten, Spiele zu spielen – abhängig von dem Computer, für den man sich entschied. Auch aufgrund der noch überschaubaren Komplexität der Spiele war es in dieser Zeit üblich, für verschiedene Plattformen zu entwickeln bzw. zu portieren.
Geprägt wurden die frühen 80er von den Adventure- und Simulationsspielen. Frühe Beispiele für Textadventures sind Spiele wie „Adventure“ von 1976 und „Zork“ von 1977. Dieses Genre erfordert viel Phantasie und Geduld, es gilt herauszufinden, welche Eingaben das Spiel weiterbringen. Auf der Suche nach Schätzen navigiert der Spieler mit Texteingaben, bewegt sich in Welten, die visuell höchstens rudimentär dargestellt wurden. Zork und Adventure erschienen für viele verschiedene Rechner und später auch Konsolen, u.a. für C64, Amstrad CPC, Amiga, Atari 8-bit, Apple II, MS-DOS. Adventure wurde auf einem DEC PDP-10 in FORTRAN programmiert und wurde über das ARPAnet verbreitet.
Einleitung: Die Arbeit führt in die technologische Entwicklung des Personal Computers ein und skizziert die Fragestellung nach dem Wandel des PCs zur Spieleplattform zwischen den 1980er und 1990er Jahren.
1. Die Vorfahren des Personal Computing: Dieses Kapitel behandelt die visionären Konzepte von Vannevar Bush, J.C.R. Licklider und Douglas Engelbart, die theoretische Grundlagen für die Mensch-Computer-Interaktion und das persönliche Rechnen legten.
2. Der PC als Spieleplattform in den 1980er Jahren: Das Kapitel analysiert die Phase der Marktfragmentierung, den Einfluss des IBM-PCs und die Rolle von Spielen als treibende Kraft für Hobbyisten und frühe PC-Anwender.
3. Der PC als Spieleplattform in 1990er Jahren: Hier wird der Siegeszug von Windows und Intel sowie die Entwicklung von Spielen hin zum gesellschaftlichen Massenphänomen und komplexen 3D-Erlebnissen beleuchtet.
4. Fazit und Ausblick: Die Schlussbetrachtung fasst die Entwicklung des PCs zur Universalmaschine zusammen und ordnet die Bedeutung der Spielekultur als festen Bestandteil der modernen Unterhaltungsbranche ein.
Personal Computer, PC, Spieleplattform, 1980er Jahre, 1990er Jahre, IBM-PC, Intel, Microsoft, Windows, Computerspiele, Hardware, Software, Mensch-Maschine-Schnittstelle, Spieleindustrie, Technikgeschichte.
Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung des Personal Computers (PC) von einem Bastler-Gerät der 1970er Jahre hin zu einer dominanten Plattform für Spiele und Unterhaltung am Ende der 1990er Jahre.
Die Schwerpunkte liegen auf der frühen Computergeschichte, der Bedeutung von Betriebssystemen wie Windows, der Marktentwicklung durch Unternehmen wie Intel sowie der Evolution der Spielegenres und Eingabemethoden.
Ziel ist es, den Transformationsprozess zu verdeutlichen, in dem der PC durch technologische Innovationen und die steigende Attraktivität von Computerspielen zu einem alltäglichen Massenprodukt wurde.
Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, indem er zeitgenössische Printmedien, Fachliteratur und technische Daten heranzieht, um die Entwicklung nachzuzeichnen.
Der Hauptteil erstreckt sich über zwei Jahrzehnte und beleuchtet sowohl die technische Basis (Prozessoren, Betriebssysteme) als auch die kulturelle Seite, etwa durch die Analyse von Adventure-Spielen, Simulationen und dem Aufkommen der 3D-Grafik.
Zentrale Begriffe sind Personal Computer, Spieleplattform, Mensch-Maschine-Schnittstelle, technischer Fortschritt sowie die prägenden Firmen Intel und Microsoft.
Die Krise der klassischen Videospielindustrie führte zu einem Umdenken bei Entwicklern und Publishern. Diese Episode legte einen Fokus auf höhere Qualität und Komplexität, wovon der PC als aufkommende Spieleplattform profitierte.
Windows schuf eine einheitliche Softwarebasis und Standardisierung, wodurch Entwickler ihre Spiele effizienter auf einer breiten Masse von Systemen veröffentlichen konnten, was den PC als Plattform erst definitorisch festigte.
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