Masterarbeit, 2021
111 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
2. Grundlagen künstlicher Intelligenz
2.1 Der Begriff der Intelligenz
2.2 Der Begriff der künstlichen Intelligenz
2.2.1 Menschliches Handeln
2.2.2 Menschliches Denken
2.2.3 Rationales Denken
2.3 Maschinelles Lernen, Tiefes Lernen
2.4 Natürliche und künstliche neuronale Netze
2.5 Anwendungsbeispiele von künstlicher Intelligenz
3. Einsatz künstlicher Intelligenz im Human Resource Management
3.1 Human Resource Management im Wandel
3.2 Use Cases entlang der Wertschöpfungskette im Personalmanagement
3.2.1 Personalplanung
3.2.2 Beschaffung und Auswahl
3.2.3 Personaleinsatz
3.2.4 Personalbeurteilung
3.2.5 Personalentwicklung
3.2.6 Personalvergütung
3.2.7 Personalfreisetzung
3.3 Einsatz künstlicher Intelligenz im Personalmanagement
3.3.1 Recruiting im Prozessschritt Beschaffung und Auswahl
3.3.2 HR- Analytics
3.3.3 Personalentwicklung in Zeiten von KI
3.4 Die Zukunft des Personalmanagements
4. Strategischer Wert von künstlicher Intelligenz für Unternehmen
4.1 Changemanagement im Rahmen von KI
4.2 Chancen und Risiken beim Einsatz künstlicher Intelligenz im Unternehmen
4.3 Build or buy Dilemma
5. Ethische und rechtliche Grundsätze beim Einsatz künstlicher Intelligenz im Personalmanagement
5.1 Datenschutz im Personalmanagement
5.2 Algorithmische Diskriminierung und Ethik
6. Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Anwendung und die strategischen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich des Human Resource Managements (HRM). Im Kern steht die Forschungsfrage, wie KI-Technologien bestehende HR-Prozesse effizienter gestalten können und welche Chancen sowie Risiken sich daraus für Unternehmen ergeben.
2.2.1 Menschliches Handeln
Unter dem Ansatz des Menschlichen Handelns spielt vor allem der Grundgedanke des Alan Turings im Sinne der KI eine bedeutsame Rolle.
Das Jahr 1950 gilt als das Geburtsjahr der künstlichen Intelligenz. In diesem Jahr veröffentlichte Alan Turing seinen Artikel zum Thema „Computing Machinery and Intelligence“. Erstmals referierte Turing über den Turing-Test, das maschinelle Lernen, genetische Algorithmen und das Reinforcement Lernen. Das sind Begrifflichkeiten, die seither stets im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz stehen.
Zur Beantwortung der Frage, ob Computer intelligent seien, entwickelte Alan Turing den Turing-Test, der erste Aufschlüsse von intelligenten Computern geben sollte. Die Idee hinter diesem Test war es, einen Menschen mittels Computer und Tastatur eine Onlineunterhaltung mit zwei verschiedenen Gesprächspartnern ohne Hör- und Sehkontakt über fünf Minuten führen zu lassen. Hinter den Gesprächspartnern verstecken sich einerseits ein Mensch und andererseits eine Maschine bzw. ein Computer. Sofern der menschliche Fragensteller nach der Befragung in 30% der Fälle nicht beantworten kann, welcher Gesprächspartner das Programm ist, hat die Maschine den Turing-Test bestanden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von KI als Megatrend und definiert das Ziel der Arbeit, den Einsatz sowie die Auswirkungen von KI im Human Resource Management zu untersuchen.
2. Grundlagen künstlicher Intelligenz: In diesem Kapitel werden die technologischen Begriffe wie Intelligenz, Machine Learning, Deep Learning und künstliche neuronale Netze definiert und anhand von Anwendungsbeispielen erläutert.
3. Einsatz künstlicher Intelligenz im Human Resource Management: Dieser Teil analysiert, wie KI-Technologien entlang der HR-Wertschöpfungskette – von der Personalplanung bis hin zum Recruiting und HR-Analytics – eingesetzt werden können.
4. Strategischer Wert von künstlicher Intelligenz für Unternehmen: Hier werden die strategischen Implikationen, notwendige Changemanagement-Prozesse sowie das "Build or Buy"-Dilemma bei der Einführung von KI-Lösungen bewertet.
5. Ethische und rechtliche Grundsätze beim Einsatz künstlicher Intelligenz im Personalmanagement: Das Kapitel befasst sich mit der DSGVO, dem Datenschutz im HR-Bereich sowie der Problematik algorithmischer Diskriminierung und der ethischen Verantwortung von Unternehmen.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung und der Erkenntnis, dass KI im Personalmanagement als unterstützendes Instrument fungiert, das bei korrekter Implementierung und Einhaltung ethischer Standards einen erheblichen Wettbewerbsvorteil bietet.
Künstliche Intelligenz, Human Resource Management, Personalarbeit, Digitalisierung, Machine Learning, HR-Analytics, Recruiting, Changemanagement, Datenschutz, DSGVO, Automatisierung, Personalplanung, Strategisches Personalmanagement, Algorithmen, Ethik
Die Arbeit untersucht, wie künstliche Intelligenz (KI) in Personalabteilungen von Unternehmen eingesetzt wird, welche technologischen Grundlagen dafür bestehen und welche strategischen Auswirkungen sich daraus für das HRM ergeben.
Zu den zentralen Themen gehören die technischen Grundlagen der KI, der Einsatz von KI in HR-Prozessen (insbesondere Recruiting und Analytics), die strategische Implementierung in Unternehmen sowie ethische und rechtliche Aspekte.
Ziel ist es, das Verständnis für KI-Technologien im HRM zu fördern, Potenziale für effizientere Prozesse aufzuzeigen und die Chancen sowie Risiken der Implementierung kritisch zu beleuchten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung aktueller Studien, um sowohl den technologischen Status quo als auch die strategischen Herausforderungen im HR-Management zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der KI-Grundlagen, die Analyse der HR-Wertschöpfungskette im Kontext von KI, die Untersuchung von HR-Analytics sowie die Betrachtung strategischer, rechtlicher und ethischer Rahmenbedingungen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem KI, Human Resource Management, Recruiting, HR-Analytics, Big Data, Changemanagement, DSGVO und algorithmische Diskriminierung.
Das Dilemma beschreibt die strategische Entscheidung von Unternehmen, ob sie KI-Lösungen durch eigene Entwicklung (Build) oder durch den Einkauf externer KI-Dienstleistungen (Buy) realisieren sollten.
Da im HRM sehr sensible, personenbezogene Daten verarbeitet werden, muss die Einführung von KI zwingend im Einklang mit der DSGVO stehen, um rechtliche Verstöße und Vertrauensverlust bei den Mitarbeitern zu vermeiden.
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