Masterarbeit, 2021
81 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit befasst sich mit der Analyse der Auswirkungen des Empty-Restaurant-Syndroms auf die Terminplanung in einem medizinischen Kontext. Ziel ist es, ein Simulationsmodell zu entwickeln, welches die Auswirkungen des Syndroms auf die Terminplanung unter Berücksichtigung von No-Shows untersucht. Die Arbeit analysiert die Auswirkungen verschiedener Parameter, wie z.B. die Buchungsgrenze und die No-Show-Rate, auf die Effizienz und den Nutzen des Terminplanungssystems.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in das Thema der zeitlichen Ressourcenallokation im Gesundheitswesen ein und erläutert die Bedeutung von Terminplanungssystemen. Es werden die Ausgangssituation und das Ziel der Arbeit sowie der Aufbau der Arbeit beschrieben. Das zweite Kapitel bietet einen Überblick über den Stand der Forschung zu Terminplanungssystemen und dem Empty-Restaurant-Syndrom. Das dritte Kapitel stellt relevante Theorien und Konzepte vor, wie z.B. das Markov-Entscheidungsproblem, das Multinomial-Logit-Modell und das Modell von Gupta und Wang. Es werden die Grundlagen der Simulation erläutert und die Modellierung des Empty-Restaurant-Syndroms und der Patientenauswahl beschrieben. Im vierten Kapitel werden die Hypothesen der Arbeit formuliert. Das fünfte Kapitel beschreibt die Modellierung der Simulation, einschließlich der Bestimmung der Auswahlentscheidung je Zeitslot, der Berücksichtigung von No-Shows und der Berechnung der Nutzenwerte des Serviceanbieters. Das sechste Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Simulation und analysiert die Auswirkungen des Empty-Restaurant-Syndroms, der No-Show-Rate und der verschiedenen Inputparameter auf die Effizienz und den Nutzen des Terminplanungssystems. Das siebte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit. Das achte Kapitel gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Die Masterarbeit konzentriert sich auf die Themen Terminplanung, Empty-Restaurant-Syndrom, No-Shows, Simulationsmodell, Nutzenanalyse, Markov-Entscheidungsproblem, Multinomial-Logit-Modell, Gupta und Wang-Modell.
Es beschreibt das Phänomen, dass Patienten oder Kunden leere Terminkalender als Zeichen minderer Qualität wahrnehmen (ähnlich wie ein leeres Restaurant) und sich gegen eine Buchung entscheiden, wenn zu viele Optionen offen stehen.
No-Shows (Patienten, die ohne Absage nicht erscheinen) führen zu ungenutzten Ressourcen und mindern den erwarteten Gewinn. Die Arbeit untersucht Maßnahmen, um diese negativen Effekte durch Anpassung der Buchungsgrenzen abzuschwächen.
Dieses Modell wird in der Simulation verwendet, um Auswahlwahrscheinlichkeiten für angebotene Termine zu generieren und zu berechnen, wie wahrscheinlich ein Patient einen Termin bucht oder sich dagegen entscheidet (No-Choice).
Durch gezieltes Blocken von Terminen kann der Anbieter Knappheit suggerieren, um dem Empty-Restaurant-Syndrom entgegenzuwirken und die wahrgenommene Qualität der Dienstleistung zu steigern.
Eine myopische (kurzsichtige) Regel entscheidet über die Terminvergabe basierend auf dem unmittelbaren Nutzen des nächsten Schritts, ohne langfristige Auswirkungen komplexer Markov-Entscheidungsprozesse voll auszuschöpfen.
Die Simulation geht davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit eines No-Shows davon abhängt, wie weit im Voraus ein Termin gebucht wurde, was die Planungssicherheit beeinflusst.
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