Diplomarbeit, 2008
101 Seiten, Note: 1,1
Die Diplomarbeit analysiert die Erdölpolitik der US-Administration unter George W. Bush und untersucht die Strategien, die zur Sicherung der Erdölversorgung der USA eingesetzt werden. Die Arbeit beleuchtet die Abhängigkeit der USA von Erdöl, die Folgen der Verknappung dieser Ressource und die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes in der US-amerikanischen Erdölpolitik.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und die Zielsetzung der Arbeit dar. Sie erläutert die Bedeutung der Erdölversorgung für die USA und die Herausforderungen, die sich aus der Verknappung dieser Ressource ergeben.
Kapitel 2 analysiert die Endlichkeit der Ressource Erdöl und die Folgen für die Weltwirtschaft. Es beleuchtet die Bedeutung von Erdöl für die Industriegesellschaften und die Auswirkungen der Ölkrisen der 1970er Jahre. Das Kapitel geht auf das globale Ölproduktionsmaximum (Peakoil) ein und diskutiert die Folgen der Verknappung der Ressource.
Kapitel 3 untersucht die Bedeutung der Ressource Erdöl für die USA und das Ausmaß der US-amerikanischen Abhängigkeit vom Erdöl. Es analysiert den Ölbedarf der USA, die eigene Ölproduktion und die Notwendigkeit von Ölimporten. Das Kapitel beleuchtet die Konsequenzen der zurückgehenden eigenen Ölproduktion und des steigenden Ölbedarfs.
Kapitel 4 befasst sich mit der derzeitigen US-amerikanischen Erdölpolitik. Es analysiert die Regierungsdokumente und Berichte zur Erdölpolitik, die seit dem Amtsantritt von George W. Bush veröffentlicht wurden. Das Kapitel untersucht die Interessen der Bush-Administration, den Einfluss der Öl- und Energiewirtschaft und die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ölimportabhängigkeit. Zudem wird die Rolle der Ölwährung „US-Dollar“ als globales Herrschaftsinstrument beleuchtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Erdölpolitik der USA unter der Administration von George W. Bush, die Endlichkeit der Ressource Erdöl, die Abhängigkeit der USA von Ölimporten, die Folgen von Peakoil, die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes, die Ölwährung „US-Dollar“ und die Synthese von Erdöl- und Militärpolitik.
Die Strategie umfasste eine Kombination aus diplomatischer Einflussnahme, Handelspolitik und militärischer Präsenz, um den Zugang zu globalen Ölreserven zu garantieren.
Peakoil bezeichnet das globale Ölproduktionsmaximum. Da die Ressourcen endlich sind, stieg unter Bush der Druck, versorgungskritische Regionen politisch und militärisch zu kontrollieren.
Die Arbeit zeigt eine Synthese auf: Militärausgaben und Interventionen dienten oft dem Schutz von Förderregionen und Transportwegen, was als Teil eines hegemonialen Konzepts verstanden wird.
Die Fakturierung von Öl in US-Dollar (Dollarhegemonie) sichert den USA ökonomische Vorteile und ist ein Instrument zur Aufrechterhaltung ihrer globalen Vormachtstellung.
Ja, die Arbeit beleuchtet enge personelle Verbindungen zwischen Regierungsmitgliedern und großen Energiekonzernen, die maßgeblichen Einfluss auf die Energiegesetze von 2005 und 2007 hatten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

