Bachelorarbeit, 2007
59 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob im Fußball als Zuschauersport Faktoren existieren, die Gewalt und Rechtsextremismus strukturell fördern. Die Arbeit analysiert den Profifußball in Deutschland und untersucht dabei die Faktoren „das Spiel“, „die organisierte Form der Fankultur“ und „die Kommerzialisierung“.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und stellt die Forschungsfrage sowie die methodische Vorgehensweise dar. Im ersten Kapitel wird das Untersuchungsobjekt Fußball beleuchtet, beginnend mit seiner Entstehung in England und der Entwicklung bis in die Gegenwart. Die Kommerzialisierung des Sports und die Fankultur werden ebenfalls behandelt. Das zweite Kapitel widmet sich den Phänomenen Rechtsextremismus und Gewalt im Fußballalltag. Im dritten Kapitel werden drei Theorien vorgestellt, die zur Erklärung von Gewalt und Rechtsextremismus im Fußball beitragen können: die Entwertungsthese von Heitmeyer und Peter, die Zivilisationstheorie von Elias und das Schwellenmodell von Granovetter. Das vierte Kapitel untersucht die drei genannten Faktoren – das Spiel, die Fankultur und die Kommerzialisierung – im Hinblick auf ihre Relevanz für Gewalt und Rechtsextremismus im Fußball.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Fußball als Zuschauersport, Gewalt, Rechtsextremismus, Fankultur, Kommerzialisierung, Zivilisationstheorie, Entwertungsthese, Schwellenmodell, Profifußball, Deutschland.
Die Arbeit untersucht, ob Faktoren wie das Spiel selbst, die organisierte Fankultur und die zunehmende Kommerzialisierung Rahmenbedingungen schaffen, die abweichendes Verhalten begünstigen.
Die Kommerzialisierung führt oft zu Entfremdung und Individualisierung, was wiederum Reaktionen in der Fanszene hervorrufen kann, die sich in Gewalt oder extremistischen Tendenzen äußern.
Sie erklärt Sport als einen Raum, in dem Affekte kontrolliert ausgelebt werden können, wobei Gewalt als Rückfall in weniger zivilisierte Verhaltensmuster gedeutet wird.
Diese These besagt, dass Gefühle der gesellschaftlichen Ausgrenzung und Entwertung bei Jugendlichen dazu führen können, dass sie im Fußballstadion durch Gewalt oder rechtsextreme Ideologien nach Anerkennung suchen.
Die Arbeit analysiert, inwieweit bestimmte Ausprägungen der Fankultur Gewalt als Teil der Identitätsstiftung und Gruppendynamik begreifen.
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