Diplomarbeit, 2004
158 Seiten, Note: gut
1 DER STOFF „WASSER“ – BETRACHTET ANHAND VERSCHIEDENER GESICHTSPUNKTE
1.1 physikalische Eigenschaften
1.2 Physikochemische Eigenschaften
1.3 Chemische Eigenschaften
1.4 Wasser und die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus
2 WIE VIEL WASSER GIBT ES?
3 DIE UNTERSCHIEDLICHEN ORGANISATIONSFORMEN DER WASSERVERSORGUNGSUNTERNEHMEN
3.1 Der Regiebetrieb oder „Régie directe“
3.2 Der Eigenbetrieb
3.3 Wassergenossenschaften und -verbände
3.4 Kommunale Eigengesellschaften
3.5 Das „Niedersächsische“ Betreibermodell
3.6 Der Pachtvertrag oder „Affermage“
3.7 Konzessionsmodell oder „Concession“
3.8 Kooperationsmodell
4 WASSERRAHMENRICHTLINIE DER EUROPÄISCHEN UNION
5 REPUBLIK ÖSTERREICH
5.1 Der rechtliche Rahmen
5.2 Der institutionelle Rahmen
5.3 Der wirtschaftliche Rahmen
6 BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
6.1 Der rechtliche Rahmen
6.2 Der institutionelle Rahmen
6.3 Der wirtschaftliche Rahmen
7 FRANZÖSISCHE REPUBLIK
7.1 Der rechtliche Rahmen
7.2 Der institutionelle Rahmen
7.3 Der wirtschaftliche Rahmen
8 VEREINIGTES KÖNIGREICH VON GROßBRITANNIEN UND NORDIRLAND
8.1 Der rechtliche Rahmen
8.2 Der institutionelle Rahmen
8.3 Der wirtschaftliche Rahmen
9 PRINZIPIEN EINER NACHHALTIGEN WASSERVERSORGUNG
10 KENNZAHLENVERGLEICHE UND BENCHMARKINGSYSTEME
10.1 Bestehende Systeme zum Leistungsvergleich in der Wasserversorgung
10.1.1 ISO-Richtlinie zu Qualitäts- und Leistungskriterien für Wasserdienstleistungen
10.1.2 IWA-Kennzahlensystem
10.1.2.1 Österreich
10.1.2.2 Deutschland
10.1.3 Benchmarking der Weltbank
10.1.4 Benchmarkting in den Niederlanden
10.1.5 Kennzahlenvergleiche in England und Wales
10.1.5.1 Bericht: Tarifstruktur und Gebühren
10.1.6 Kennzahlenvergleich sechs skandinavischer Städte
10.1.7 Transaktionskostenansatz
10.1.8 Data Envelopment Analyse (DEA)
10.1.8.1 Einführung in die DEA
10.1.8.1.1 Das äquiproportionale Effizienzmaß
10.1.8.2 Ein DEA-Vergleich zwischen ausgewählten Wasserversorgern in Deutschland und Österreich
10.1.8.2.1 Monetäres Modell
10.1.8.2.2 Reales Modell
10.1.8.2.3 Reales Modell mit Inputpreisen
10.1.8.2.4 Erkenntnisse auf Grund des Vergleichs
11 DIE ZUKUNFT DER WASSERVERSORGUNG
Ziel der Arbeit ist ein vergleichender Überblick über die rechtlichen, institutionellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Wasserversorgung in Österreich, Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich sowie eine Analyse von Effizienzmessungsmöglichkeiten bei Wasserversorgungsunternehmen mittels Data Envelopment Analysis.
1.1 physikalische Eigenschaften
Ein Wassermolekül mit der chemischen Formel H2O besteht aus zwei Elementen Wasserstoff (H) und einem Element Sauerstoff (O). Diese Elemente binden sich freiwillig aneinander und bilden das so genannte Wassermolekül.
Die Wasserstoffbrückenbindung, dabei kommt es zu Wechselwirkungen zu Nachbarmolekülen, bewirkt das ungewöhnliche Verhalten des Wassers beim Phasenübergang. Der Phasenübergang beschreibt den Übergang von einem Zustand in den nächsten. Die drei möglichen Zustandsformen sind fest (Eis), flüssig (Wasser) und gasförmig (Dampf). Die zuvor genannte Brückenbindung führt bei flüssigem Wasser zu Molekülaggregationen, auch Cluster genannt, ständig wechselnder Größe ohne Struktur.
1 DER STOFF „WASSER“ – BETRACHTET ANHAND VERSCHIEDENER GESICHTSPUNKTE: Dieses Kapitel behandelt die physikalischen, chemischen Eigenschaften von Wasser sowie dessen Bedeutung für den menschlichen Körper.
2 WIE VIEL WASSER GIBT ES?: Es erfolgt eine Analyse der weltweiten Wasservorkommen und deren Verteilung zwischen Salz- und Süßwasser.
3 DIE UNTERSCHIEDLICHEN ORGANISATIONSFORMEN DER WASSERVERSORGUNGSUNTERNEHMEN: Hier werden diverse Organisationsmodelle wie Regie- und Eigenbetriebe, Wasserverbände und private Konzessionsmodelle erläutert.
4 WASSERRAHMENRICHTLINIE DER EUROPÄISCHEN UNION: Dieses Kapitel beschreibt die Rolle der EU-Gesetzgebung für die Wasserwirtschaft und die Bedeutung der Daseinsvorsorge.
5 REPUBLIK ÖSTERREICH: Eine detaillierte Untersuchung der österreichischen Wasserversorgung unter Berücksichtigung rechtlicher, institutioneller und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
6 BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND: Darstellung der Strukturen der deutschen Wasserwirtschaft, inklusive der rechtlichen Grundlagen und der Selbstverwaltung durch Kommunen.
7 FRANZÖSISCHE REPUBLIK: Analyse des zentralistisch geprägten französischen Wasserwirtschaftssystems und der Rolle privater Akteure.
8 VEREINIGTES KÖNIGREICH VON GROßBRITANNIEN UND NORDIRLAND: Untersuchung der Wasserversorgung in England und Wales, insbesondere der Privatisierung und der Regulierungsbehörden.
9 PRINZIPIEN EINER NACHHALTIGEN WASSERVERSORGUNG: Erläuterung der neun Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung der Wasserwirtschaft.
10 KENNZAHLENVERGLEICHE UND BENCHMARKINGSYSTEME: Dieses Kapitel behandelt die Anwendung von Kennzahlensystemen und die Data Envelopment Analyse zur Effizienzmessung.
11 DIE ZUKUNFT DER WASSERVERSORGUNG: Ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung, globale Trends und die Bedeutung strategischer Positionierung für Wasserversorgungsunternehmen.
Wasserversorgung, Wasserwirtschaft, Benchmarking, Data Envelopment Analyse, Nachhaltigkeit, Organisationsformen, Wasserrecht, Privatisierung, Effizienzmessung, Daseinsvorsorge, Wasserrahmenrichtlinie, Wasserpreise, Leistungsvergleich, Regiebetrieb, Wasserverband
Die Diplomarbeit vergleicht die Wasserversorgung in vier europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Frankreich, UK) hinsichtlich ihrer Organisation, rechtlichen Rahmenbedingungen und Effizienz.
Neben technischen Grundlagen des Wassers stehen Organisationsformen, gesetzliche Rahmenbedingungen auf nationaler und EU-Ebene sowie Methoden zur Effizienzsteigerung im Fokus.
Ziel ist es, die unterschiedlichen Strukturen der Wasserversorgung zu beleuchten und aufzuzeigen, wie Kennzahlenvergleiche und Benchmarking-Systeme zur Steigerung der Effizienz beitragen können.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen sowie die Data Envelopment Analyse (DEA) für einen quantitativen Effizienzvergleich von Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte länderweise Betrachtung der Wasserversorgung und eine tiefgehende Analyse von Prinzipien nachhaltiger Wasserwirtschaft sowie Benchmarking-Systemen.
Zentrale Begriffe sind Wasserversorgung, Wasserwirtschaft, Benchmarking, Data Envelopment Analyse, Nachhaltigkeit und Privatisierung.
Während England auf eine starke Privatisierung mit privatrechtlichen Monopolen und einer zentralen Preisregulierung (OFWAT) setzt, zeichnet sich Frankreich durch eine zentralstaatliche Struktur aus, in der oft private Betreiber im Rahmen von kommunalen Pacht- oder Konzessionsmodellen agieren.
Die DEA dient als mathematische Methode, um die Effizienz von Wasserversorgungsunternehmen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen objektiv zu vergleichen und Ineffizienzen in den Produktionsprozessen zu identifizieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

