Diplomarbeit, 2007
131 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
2 Grundlagen der Untersuchung
2.1 Betreutes Wohnen
2.1.1 Vorbemerkung
2.1.2 Charakteristika des Betreuten Wohnens
2.1.2.1 Definition des Betreuten Wohnens
2.1.2.2 Bestandteile des Betreuten Wohnens
2.1.2.3 Organisations- und Angebotsformen des Betreuten Wohnens
2.1.3 Chancen und Vorteile des Betreuten Wohnens
2.1.4 Grenzen des Betreuten Wohnens
2.1.5 Kritik an Betreutem Wohnen
2.2 Leben und Wohnen im Alter
2.2.1 Lebenssituation im Alter
2.2.1.1 Vorbemerkung
2.2.1.2 Haushaltsstruktur, Familiensituation und soziale Netzwerke älterer Menschen
2.2.1.3 Gesundheit im Alter
2.2.1.4 Bedarf und Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen im Alter
2.2.1.5 Finanzielle Verhältnisse im Alter
2.2.1.5.1 Einkommensquellen
2.2.1.5.2 Nettogesamteinkommen älterer Menschen
2.2.2 Wohnsituation im Alter
2.2.2.1 Aktuelle Wohnsituation älterer Menschen in Deutschland
2.2.2.2 Wohnqualität, Wohnbedürfnisse und Wohnpräferenzen im Alter
2.2.2.3 Umzugsbereitschaft älterer Menschen
2.2.3 Chancen für das Betreute Wohnen aus den Lebens- und Wohnsituation älterer Menschen für einen zukünftigen, nachfragegerechten Bedarf
2.3 Lebens- und Wohnsituation im Betreuten Wohnen
2.3.1 Vorbemerkung
2.3.2 Bewohnerstruktur und Gesundheitszustand der Bewohner
2.3.3 Umzugsmotive und Erwartungen beim Betreuten Wohnen
2.3.4 Angebot und Nutzung der Serviceleistungen
2.3.5 Finanzielle Situation der Bewohner und Preise des Betreuten Wohnens
2.3.6 Schlussfolgerungen aus den Lebens- und Wohnsituationen im Betreuten Wohnen
3 Analyse
3.1 Analyse des bestehenden Wohn- und Versorgungsangebotes für ältere Menschen in Wolfsburg
3.1.1 Wohnangebote für ältere Menschen in Wolfsburg
3.1.2 Ambulante Versorgungsangebote für ältere Menschen in Wolfsburg
3.2 Analyse der Entwicklung der Bevölkerung sowie der Anzahl von Pflege- und Hilfebedürftigen in Wolfsburg bis 2020
3.2.1 Vorausberechnung der Wolfsburger Bevölkerung bis 2020
3.2.1.1 Aktuelle Bevölkerung Wolfsburgs
3.2.1.2 Zukünftige Bevölkerung Wolfsburgs
3.2.2 Vorausberechnung der Anzahl Pflegebedürftiger in Wolfsburg bis 2020
3.2.2.1 Vorbemerkung
3.2.2.2 Pflegebedürftige Personen in Wolfsburg 2003
3.2.2.3 Vorausberechnung der Anzahl pflegebedürftiger Personen in Wolfsburg bis 2020
3.2.3 Vorausberechnung der Anzahl Hilfebedürftiger in Wolfsburg bis 2020
3.3 Vorausberechnung des zukünftigen Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg
3.3.1 Versorgungsniveaus mit Betreutem Wohnen
3.3.2 Potentialabschätzung für Betreutes Wohnen in Wolfsburg
4 Fazit
Ziel der Diplomarbeit ist es, auf Basis der aktuellen demographischen Entwicklung und der sozialen sowie finanziellen Lebenssituation älterer Menschen in Wolfsburg zu untersuchen, ob zukünftig ein erhöhter Bedarf an Angeboten für "Betreutes Wohnen" besteht und wie dieser bedarfsgerecht abgedeckt werden kann.
2.1.3 Chancen und Vorteile des Betreuten Wohnens
Betreutes Wohnen versucht die Vorteile des privaten Wohnens im Alter mit denen institutioneller Wohnformen zu verbinden. Es weist dabei sowohl individuelle als auch gesellschaftliche sowie allgemeine und spezielle Vorteile gegenüber den stationären Versorgungseinrichtungen auf:
Betreutes Wohnen versucht durch die Kombination aus altengerechter Wohnung, Betreuungs- und Serviceleistungen eine selbstständige Lebens- und Haushaltsführung der Bewohner, auch bei einem Nachlassen der körperlichen und geistigen Fähigkeiten oder im Falle von Hilfe- oder Pflegebedürftigkeit, zu erhalten oder wiederherzustellen und den Bewohnern ein möglichst langes Verbleiben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Eine soziale Isolation der Bewohner wird durch eine kommunikationsfördernde und barrierefreie Gestaltung der Wohnanlage und des direkten Wohnumfeldes sowie der Förderung der Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben verhindert. Soziale Betreuungsleistungen und Serviceleistungen verbessern die Lebensqualität der Bewohner bei zunehmenden Alter.
Betreutes Wohnen bietet Versorgungssicherheit durch Gewährleistung der notwendigen Unterstützung im hauswirtschaftlichen und pflegerischen Bereich. Der Betreuungsaufwand ist durch bedürfnis- und bedarfsgerechte Hilfen dabei so gering, die Leistungen so individuell wie möglich. Das Betreuungskonzept des Betreuten Wohnens ist als Alternative zu den Vollversorgungskonzepten in Pflegeheimen zu verstehen, bei denen durch Pauschalregelungen den Bewohnern die Möglichkeit einer selbstständigen Lebensführung genommen wird. Beim Betreuten Wohnen schränkt die Betreuung die selbstständige Lebensführung nicht ein, sondern erhält und ergänzt sie.
1 Einleitung: Vorstellung der Ausgangssituation bezüglich des demographischen Wandels und Definition der Problemstellung für die Stadt Wolfsburg.
2 Grundlagen der Untersuchung: Theoretische Einordnung des Konzepts "Betreutes Wohnen" sowie Analyse der Lebens- und Wohnbedingungen älterer Menschen als Voraussetzung für den Bedarf.
3 Analyse: Bestandsaufnahme der Wolfsburger Angebote und Modellrechnung zur Bevölkerungs- und Bedarfsentwicklung bis 2020.
4 Fazit: Zusammenfassende Erkenntnisse sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige wohnungspolitische Planung in Wolfsburg.
Betreutes Wohnen, demographischer Wandel, Altenhilfe, Wolfsburg, Pflegebedarf, altersgerechtes Wohnen, Wohnungsmarkt, Senioren, Versorgungsgrad, soziale Netzwerke, Haushaltsstruktur, Bedarfsprognose, Lebensqualität, Wohnbaustrategie, ambulante Pflege.
Die Arbeit untersucht den zukünftigen Bedarf an "Betreutem Wohnen" für Senioren in der Stadt Wolfsburg unter Berücksichtigung des demographischen Wandels.
Die Themen umfassen die Definition und Konzepte des Betreuten Wohnens, die Lebens- und Wohnsituation im Alter sowie die Analyse des bestehenden lokalen Angebots in Wolfsburg.
Es soll geklärt werden, ob Wolfsburg aufgrund der demographischen Entwicklung zukünftig mehr Betreutes Wohnen benötigt und wie ein solches Angebot bedarfsgerecht gestaltet werden kann.
Der Autor verwendet eine Modellrechnung, um auf Basis der Bevölkerungsstruktur und Pflegequoten den zukünftigen Bedarf an Wohn- und Pflegeplätzen bis 2020 zu quantifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse des IST-Zustands in Wolfsburg und eine quantitative Prognose zur Bevölkerungs- und Pflegeentwicklung.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Betreutes Wohnen, Demographie, Wolfsburg, Pflegebedürftigkeit und Versorgungsplanung.
Das aktuelle Angebot konzentriert sich zu stark auf das gehobene und Luxus-Preissegment, während Angebote im mittleren und unteren Bereich fehlen.
Er empfiehlt die Schaffung von kombinierten Einrichtungen (Pflegeheim und Betreutes Wohnen) mit einer stärkeren Ausrichtung auf Einzelabrechnung statt Pauschalangeboten.
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