Bachelorarbeit, 2021
54 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Einführung in die Materie
2.1 Die Historische Entwicklung und Entstehung von Kryptowährungen
2.2 Begriffsbestimmung
2.3 Währungen
2.4 Token-Arten
2.5 Funktionsweise von Kryptowährung am Beispiel des Bitcoins
2.6 Erwerb von Kryptowährungen
3 Zivilrechtliche Behandlung
3.1 Mögliche Einordnung unter dem Geldbegriff
3.2 Mögliche Einordnung als Sache
3.3 Mögliche Einordnung als sonstiger Gegenstand
3.4 Mögliche Einordnung als Wertpapier
3.4.1 Mögliche Einordnung als Wertpapier – Das neue Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG)
3.5 Mining
3.6 Zwischenfazit
4 Steuerrechtliche Betrachtung
4.1 Kryptowährungen als Wirtschaftsgut
4.2 Merkmale der Gewinneinkünfte
4.3 Die steuerliche Bilanzierbarkeit von Kryptowährungen
4.3.1 Anlagevermögen
4.3.2 Umlaufvermögen
4.4 Einkommenserzielung im steuerlichen Kontext von Kryptowährungen
4.4.1 Mining
4.4.2 Lending, Trading & Staking
4.5 Ertragsteuerrechtliche Einordnung von Token
4.6 Betrachtung im Privatvermögen
4.7 Behandlung im Betriebsvermögen
4.8 Steuerrechtliche Problematiken
4.9 Entwicklung in der Rechtsprechung
4.10 Zwischenfazit
5 Zusammenfassendes Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die komplexe zivil- und steuerrechtliche Einordnung von Kryptowährungen im deutschen Rechtsraum fundiert zu analysieren und darzustellen, wobei insbesondere die Herausforderungen durch die technologische Natur dieser digitalen Vermögenswerte untersucht werden.
2.5 Funktionsweise von Kryptowährung am Beispiel des Bitcoins
Der Bitcoin ist ein organisierter Kryptowert, welcher auf einer dezentralen Datenbank basiert, der Blockchain. Somit besteht keine zentrale Instanz, wie zum Beispiel eine Finanzinstitution, die als Autorität fungiert (Peer-to-Peer Netzwerk) (vgl. Fill H. Meier, A. 2019: 293).
Die erforderliche Infrastruktur entsteht durch die Synergie aller Teilnehmer (vgl. Cope J., 2002). Dabei besitzt jeder Nutzer einen Public und einen Private Key. Der Private Key wird aus 2^256 Möglichkeiten generiert und ist nur dem zugehörigen Nutzer bekannt (vgl. Schiller K., 2019). Der Nutzer benötigt diesen, um sich zu verifizieren, dass er tatsächlich der Besitzer des Bitcoins darstellt (vgl. Bitpanda, o.J.). Ein Private Key kann folgendermaßen aussehen:
Private key (don't share) 5JgC6L9ENTL1PQhZvLBtxHjpuvXCh64EDRZ3xss63RehPdP1deM
Anschließend wird aus dem Private Key der Public Key, der mit Hilfe einer elliptischen Kurve erstellt werden und in der Kryptographie häufig als Verschlüsselungsverfahren verwendet wird. Dieser kann wie folgt aussehen:
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung von Kryptowährungen ein und erläutert die Forschungsrelevanz bezüglich der fehlenden zivil- und steuerrechtlichen Klarheit.
2 Einführung in die Materie: Das Kapitel bietet einen Überblick über die historische Entstehung, die Funktionsweise der Blockchain-Technologie und die verschiedenen Arten von Kryptowährungen und Token.
3 Zivilrechtliche Behandlung: Hier wird untersucht, ob Kryptowährungen rechtlich als Geld, Sache oder Wertpapier einzustufen sind, wobei die aktuelle Rechtslage als unzureichend identifiziert wird.
4 Steuerrechtliche Betrachtung: Dieses Kapitel analysiert die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen, differenziert nach Privat- und Betriebsvermögen und erläutert die Einordnung von Mining- und Staking-Erträgen.
5 Zusammenfassendes Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass sowohl im Zivil- als auch im Steuerrecht weiterhin Rechtsunsicherheiten bestehen, die durch künftige regulatorische Anpassungen geklärt werden müssen.
Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain, Zivilrecht, Steuerrecht, Mining, Staking, Lending, Token, Privatvermögen, Betriebsvermögen, Finanzamt, Rechtsprechung, BMF, Gewinneinkünfte
Die Arbeit untersucht die rechtliche Einordnung von Kryptowährungen im deutschen Zivil- und Steuerrecht, um Klarheit über deren Status und die steuerlichen Konsequenzen bei Handel und Ertragserzielung zu schaffen.
Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen (Blockchain, Mining), die zivilrechtliche Subsumtion unter gängige Rechtsbegriffe sowie die komplexe steuerliche Behandlung von Krypto-Assets.
Ziel ist es, die bestehenden Rechtsunsicherheiten bei der Einordnung von Kryptowährungen aufzuzeigen und zu analysieren, wie deutsche Finanzbehörden und Gerichte derzeit mit diesen digitalen Werten verfahren.
Es handelt sich primär um eine rechtswissenschaftliche Analyse, die Fachliteratur, aktuelle Entwürfe des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) sowie relevante Gerichtsurteile auswertet.
Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Geld und Wertpapieren im Zivilrecht und verknüpft diese mit den Anforderungen des Einkommensteuergesetzes (EStG) für verschiedene Einkunftsarten wie Trading, Mining und Staking.
Zentrale Begriffe sind Kryptowährungen, Blockchain-Technologie, steuerliche Einordnung, Gewinneinkünfte, zivilrechtliche Behandlung und regulatorische Rechtsunsicherheit.
Kryptowährungen besitzen keine physische Form und keine zentrale Instanz, was die Anwendung klassischer Begriffe wie "Geld" oder "Sache" gemäß BGB erschwert, da sie nicht in die traditionellen Kategorien passen.
Im Privatvermögen unterliegen Mining-Erträge als sonstige Leistungen der Einkommensteuer, sofern sie Freigrenzen überschreiten; im Betriebsvermögen stellen sie gewerbliche Einnahmen dar, für die eine Bilanzierung erforderlich ist.
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