Bachelorarbeit, 2021
49 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
2 Methodik
3 Jugendliche und ihre Entwicklungsaufgaben
4 Sozialisation und Identitätsbildung
4.1 Georg Simmel
4.2 Klaus Hurrelmann
5 Mediensozialisation
5.1 Medienbegriff und Mediatisierung
5.2 Mediensozialisation als Prozess der Realitätsverarbeitung
5.3 Medien als Sozialisationsagent
5.4 Strukturanalytische Rezeptionsforschung
6 Nutzung sozialer Medien von Jugendlichen
6.1 Definition „soziale Medien“
6.2 ARD/ZDF Online Studie 2020
6.3 Jugend, Informationen, (Multi-)Media (JIM) Studie 2019
6.4 Shell Jugendstudie 2019
6.5 Nutzung von TikTok während der Corona Pandemie
7 Einfluss sozialer Medien auf Jugendliche am Beispiel von TikTok
7.1 Definition TikTok
7.2 Identität und Medienaneignung
7.3 Analyse: Inhalte auf TikTok
8 Erkenntnisse und Diskussion
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Mediensozialisation durch soziale Medien auf Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern soziale Medien die Identitätsbildung von Jugendlichen beeinflussen, wobei die App TikTok als zentrales Fallbeispiel dient.
4.1 Georg Simmel
Sozialisation, bzw. „Socialisierung“ (vgl. Simmel 1989: 163), wird von Simmel als ein Prozess der Verähnlichung und oder Versittlichung verstanden, bei dem Individuen in Wechselwirkung zueinanderstehen (Abels/König 2010: 32).
Diese Wechselwirkung entsteht immer aus bestimmten Trieben heraus oder um bestimmter Zwecke willen. Erotische, religiöse oder bloß gesellige Triebe, Zwecke der Verteidigung wie des Angriffs, des Spieles wie des Erwerbes, der Hilfeleistung wie der Belehrung und unzählige andere bewirken es, dass der Mensch in ein Zusammensein, ein Füreinander-, Miteinander-, Gegeneinander-Handeln, in eine Korrelation der Zustände mit anderen tritt, d.h. Wirkungen auf sie ausübt und Wirkungen von ihnen empfängt. Diese Wechselwirkungen bedeuten, dass aus den individuellen Trägern jener anlassenden Triebe und Zwecke eine Einheit, eben eine »Gesellschaft« wird. [...] Jene Einheit oder Vergesellschaftung kann, je nach der Art und Enge der Wechselwirkung, sehr verschiedene Grade haben – von der empheren Vereinigung zu einem Spaziergang bis zur Familie, von allen Verhältnissen auf »Kündigung« bis zu der Zusammengehörigkeit zu einem Staat, von dem flüchtigen Zusammen einer Hotelgesellschaft bis zu der innigen Verbundenheit einer mittelalterlichen Gilde. (Simmel 1992: 17f.)
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des hohen Anpassungsdrucks auf Jugendliche und die Relevanz von sozialen Medien als Agenten der Sozialisation.
2 Methodik: Erläuterung des gewählten Forschungsansatzes, der auf einer Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien sowie Medieninhalten basiert.
3 Jugendliche und ihre Entwicklungsaufgaben: Definition des Jugendalters und Darstellung der zentralen Entwicklungsaufgaben nach Havighurst.
4 Sozialisation und Identitätsbildung: Theoretische Auseinandersetzung mit den Konzepten von Georg Simmel und Klaus Hurrelmann zur Entwicklung der Identität.
5 Mediensozialisation: Darstellung von Medien als Sozialisationsagenten und der Auseinandersetzung mit medialen Inhalten als Realitätsverarbeitung.
6 Nutzung sozialer Medien von Jugendlichen: Übersicht über verschiedene Formen sozialer Medien und Analyse des Nutzungsverhaltens anhand aktueller Studien.
7 Einfluss sozialer Medien auf Jugendliche am Beispiel von TikTok: Untersuchung der spezifischen Auswirkungen der Plattform TikTok auf die Identitätsbildung und das Körperbild.
8 Erkenntnisse und Diskussion: Zusammenführung der theoretischen und empirischen Ergebnisse zur Beantwortung der Forschungsfrage.
9 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Mediensozialisation, Jugendliche, TikTok, Identitätsbildung, Sozialisation, Medienaneignung, Influencer, Entwicklungsaufgaben, Soziale Medien, Performativität, Identitätsentwurf, Medienkompetenz, Körperbild, Herausforderungen, Digitalisierung.
Die Arbeit untersucht, wie soziale Medien, insbesondere die App TikTok, die Sozialisation und Identitätsbildung von Jugendlichen beeinflussen.
Die Themen umfassen die Sozialisationstheorie, Medienaneignung, digitales Nutzungsverhalten und die Auswirkungen von medialen Identitätsentwürfen auf Jugendliche.
Ziel ist es, Effekte der Rezeption von sozialen Medien auf Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren zu identifizieren und aufzuzeigen.
Die Forschungsfrage wird mithilfe von Sekundärforschung, einer Literaturrecherche sowie der Analyse von Studien und Medieninhalten beantwortet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse des Nutzungsverhaltens Jugendlicher und eine spezifische Medienanalyse von Inhalten auf der Plattform TikTok.
Wichtige Begriffe sind Mediensozialisation, Identitätsbildung, soziale Medien, TikTok, Entwicklungsaufgaben und Medienkompetenz.
TikTok ist aufgrund seiner einzigartigen Benutzeroberfläche, der hohen Relevanz für Jugendliche und der spezifischen Art der Inhaltsrezeption besonders für die Untersuchung von Mediensozialisationseffekten geeignet.
Die Arbeit betont, dass die Familie nach wie vor eine zentrale Ressource für Jugendliche darstellt und ein gesundes familiäres Umfeld als Schutzfaktor gegen negative Medienwirkungen fungieren kann.
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