Masterarbeit, 2021
84 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Themenrelevante Grundlagen
2.1 Serviceorientiertes Geschäftsmodell
2.1.1 Serviceorientierung
2.1.2 Geschäftsmodell
2.2 Curated Shopping als Geschäftsmodell im Modehandel
2.2.1 Begriffsherkunft und Definition
2.2.2 Analyse des Geschäftsmodells Curated Shopping mit Hilfe des Business Model Canvas
2.2.3 Ausprägungsformen und Ablauf des Kaufprozesses
2.2.4 Curated-Shopping-Anbieter im Modehandel
2.2.5 Chancen und Herausforderungen für Curated-Shopping-Anbieter
2.2.6 Vorteile und Nachteile für die Kunden
2.3 Akzeptanzbegriff
2.3.1 Begriffserklärung und Definition
2.3.2 Modellansatz zur Akzeptanzermittlung von Curated Shopping
3 Stand der Forschung und Studien
4 Forschungsfragen und Hypothesen
5 Empirische Akzeptanzuntersuchung von Curated Shopping
5.1 Untersuchungsdesign der Onlinebefragung
5.2 Durchführung des Pretests und Haupttests
5.3 Stichprobenbeschreibung
5.4 Prüfung der Konstrukte auf Normalverteilung
5.5 Betrachtung des Kauf- und Nutzungsverhaltens der Stichprobe
6 Ergebnisse und Überprüfung der Hypothesen
6.1 Forschungsfrage 1
6.2 Moderierende Einflüsse
6.3 Forschungsfrage 2
7 Diskussion
7.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
7.2 Limitation der Analyseergebnisse
7.3 Kritische Reflexion
7.4 Fazit und Ausblick für die Praxis
Diese Arbeit untersucht die Kundenakzeptanz des Geschäftsmodells "Curated Shopping" im deutschen Modehandel mittels einer empirischen Studie. Dabei wird analysiert, inwiefern das Serviceangebot die zukünftige Nutzung beeinflusst, welche Faktoren die Akzeptanz bestimmen und ob das Modell auf andere Branchen übertragbar ist.
2.2.1 Begriffsherkunft und Definition
Der Terminus „Curated Shopping“ findet in der Fachliteratur bislang keine allgemeingültige oder einheitliche Definition. Der Ursprung des Wortes „curated“ stammt vom lateinischen „curare“ und bedeutet „sich sorgen“ oder „sich kümmern“. Abgeleitet von den englischen Begriffen „curated“ und „shopping“ lässt sich der Begriff wortwörtlich als „betreutes Einkaufen“ ins Deutsche übersetzen. Curated Shopping ist ein Geschäftsmodell aus den USA, wodurch der englische Sprachgebrauch nun auch im Deutschen adaptiert wurde. Die Begriffe „Shopping Service“ sowie „Curated E-Commerce“ werden synonym verwendet.
Unter Curated Shopping wird ein betreutes, organisiertes Einkaufen im Internet verstanden. Es ist ein E-Commerce Geschäftsmodell, dass sich durch eine individuelle und persönliche Beratung von den herkömmlichen Online-Shops unterscheidet. Das Alleinstellungsmerkmal dieses Geschäftsmodells ist der spezielle Kundenservice, der von (Stil-)Beratern und Experten übernommen wird. Der Kunde wird in den Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten gestellt. Curated Shopping kombiniert dadurch die Vorteile des Online-Shoppings mit der persönlichen Beratung des stationären Fachhandels. Der Konsument beantwortet dazu vor dem Kauf einen Fragebogen zu seinen persönlichen Vorlieben sowie, im Modehandel, zu seinen Konfektionsgrößen. Nach einer individuellen Beratung durch einen Experten, werden passende Produkte ausgewählt und kuratiert. Der Konsument bekommt anschließend die Auswahl zur Anprobe nach Hause geschickt. Die Schlüsselperson für das Geschäftsmodell ist der sogenannte Curator. Die Begrifflichkeit des Curator wird in dieser Arbeit synonym für Berater oder Experte verwendet. Dieser trifft die Produktauswahl für aktuelle und potenzielle Kunden und verfügt dafür über ein spezifisches Fachwissen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Ausgangssituation des Online-Handels ein und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der vorliegenden Masterarbeit.
2 Themenrelevante Grundlagen: Hier werden das serviceorientierte Geschäftsmodell sowie das Konzept des "Curated Shopping" theoretisch hergeleitet und mittels Business Model Canvas analysiert.
3 Stand der Forschung und Studien: Es wird ein Überblick über den aktuellen empirischen Forschungsstand zum Thema Curated Shopping gegeben.
4 Forschungsfragen und Hypothesen: Basierend auf der Theorie werden die zentralen Forschungsfragen abgeleitet und die zu prüfenden Hypothesen für die empirische Untersuchung aufgestellt.
5 Empirische Akzeptanzuntersuchung von Curated Shopping: Dieses Kapitel beschreibt das Design der Onlinebefragung, die Stichprobe und die statistischen Methoden zur Überprüfung der Normalverteilung.
6 Ergebnisse und Überprüfung der Hypothesen: Die empirischen Daten werden ausgewertet, die Reliabilität der Konstrukte geprüft und die aufgestellten Hypothesen verifiziert oder falsifiziert.
7 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch reflektiert und Handlungsempfehlungen sowie ein Ausblick für die Praxis gegeben.
Curated Shopping, Geschäftsmodell, Modehandel, Kundenakzeptanz, Serviceorientierung, Technology Acceptance Model, Online-Handel, Personalisierung, Kaufprozess, Konsumentenverhalten, Beratung, Digitalisierung, Nutzerakzeptanz, Branchenübertragbarkeit, Kundenbindung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Geschäftsmodell "Curated Shopping", einer Form des betreuten Online-Einkaufs, und untersucht dessen Etablierung sowie die Akzeptanz bei Konsumenten im deutschen Modehandel.
Die Arbeit deckt die Bereiche E-Commerce, Serviceorientierung, Konsumentenverhalten und technologische Akzeptanzmodelle (TAM) ab.
Das Ziel ist es, die Akzeptanz des Curated-Shopping-Modells empirisch zu messen und zu bewerten, inwiefern dieses Modell für Kunden attraktiv ist und welche Faktoren diese Entscheidung beeinflussen.
Es wird ein quantitativer Ansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgt mittels eines standardisierten Online-Fragebogens, die Auswertung stützt sich auf das Technology Acceptance Model (TAM) und statistische Analysen via SPSS.
Nach den theoretischen Grundlagen folgt die empirische Phase, in der Hypothesen zur Akzeptanz aufgestellt, getestet und die moderierenden Einflüsse von soziodemografischen Merkmalen analysiert werden.
Zu den Kernbegriffen gehören Curated Shopping, Kundenakzeptanz, Modehandel, Personalisierung und Serviceorientierung.
Die Studie zeigt differenzierte Ergebnisse auf, etwa dass Männer und Frauen unterschiedliche Nutzungsabsichten zeigen und spezifische Altersgruppen (wie die 50- bis 64-Jährigen) für den Service besonders empfänglich sein könnten.
Ja, die Befragungsergebnisse geben Hinweise darauf, dass Konsumenten sich den Service auch in Bereichen wie Wohnen & Einrichten sowie Elektronik vorstellen könnten.
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