Masterarbeit, 2020
65 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Begründung des Erkenntnisinteresses
1.2 Methodische Umsetzung des Erkenntnisinteresses
1.3 Kurzer Überblick über den Aufbau der Arbeit
2 Forschungsthema und theoretischer Rahmen
2.1 Mentoring
2.2 Stand der Forschung
2.3 Definition von Grundbegriffen
2.3.1 Konjunktiver Erfahrungsraum
2.3.2 Mentorat
2.3.3 Praxislehrpersonen und Dozierende
2.4 Erkenntnisleitende Fragestellungen der Arbeit
2.5 Bedeutung und Rolle von Mentoring bei angehenden Lehrpersonen
3 Methodisch-methodologischer Rahmen
3.1 Dokumentarische Methode und Triangulation
3.1.1 Anwendung der dokumentarischen Methode
3.1.2 Das Auswertungsverfahren
3.1.2.1 Formulierende Interpretation
3.1.2.2 Reflektierende Interpretation
3.1.3 Gütekriterien
3.2 Die dokumentarische Analyse von Interviews
3.3 Das Datenerhebungsverfahren - Leitfadeninterviews
3.4 Teilnehmende Beobachtung
4 Zum Design des empirischen Projekts
4.1 Übersicht über die einzelnen Schritte der Auswertung
4.2 Übersicht über die einzelnen Schritte der Erhebung
4.3 Das Sample
4.4 Begründung der angestrebten Fallauswahl, des Samplings
4.5 Kritische Reflexion zur Durchführung des Projekts
5 Interpretation und Darstellung des Materials
5.1 Kurzportraits der Fälle
5.2 Darstellung der Idealtypen der sinngenetischen Typenbildung
5.2.1 Der oder die strukturierte Gestalter*in
5.2.2 Der oder die pragmatische Praktiker*in
5.2.3 Der oder die anspruchsvolle Individualist*in
5.2.4 Der oder die empathische Humanist*in
5.3 Systematisierung der sinngenetischen Typenbildung
5.4 Kritische Reflexion zur Typenbildung
6 Diskussion der Ergebnisse
7 Fazit zur Forschungsfrage
8 Anlagen
Die vorliegende Arbeit rekonstruiert das subjektive Erleben des Mentorings durch angehende Lehrpersonen, um die Qualität dieser begleitenden Lerngelegenheiten im Hinblick auf den Übergang in die Berufspraxis zu verstehen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie angehende Lehrpersonen die Qualität der fachlichen und persönlichen Beziehung im Mentoring wahrnehmen und welche Orientierungen ihr Erleben dabei rahmen.
Der oder die strukturierte Gestalter*in
Der oder die strukturierte Gestalter*in erlebt Qualität durch aufeinander aufbauende Angebote im Rahmen des Mentorings. Hierin spiegelt sich der Wunsch nach einer Steigerung bzw. Verbesserung der eigenen Leistungen wieder. Gleichzeitig ist es von Bedeutung sich wohl zu fühlen. Dieser Typ hat ein Gefühl für Stimmungen und für diesen Typen geht es nicht nur darum, die richtigen Töne zu finden und aneinanderzureihen, sondern vielmehr um das Erschaffen von Emotionen, Spannung und Dramaturgie. Da Gestalter*innen kein Meisterwerk aus dem Nichts erschaffen hält der/die strukturierte Gestalter*in es für essentiell zunächst nach einer Erlaubnis zu fragen. Er oder sie hält es nicht für selbstverständlich sich aus dem Erfahrungsschatz des oder der Mentor*in zu bedienen. Es ist eine gewisse Scheu vorhanden allerdings nicht aus Angst, viel mehr aus Gründen der Höflichkeit. Ausprobieren ist in der Schulpraxis ohne Zweifel erforderlich, allerdings tun dies Gestalter*innen lieber mit der Zustimmung der jeweiligen Mentoren. Sie treten nicht vor ein Publikum an Schülern und Schülerinnen ohne den Segen der Mentoringperson. Es ist schließliche eine Ehre vorne stehen zu dürfen und gestaltend tätig zu sein. Mentoren sollten für sie vor allem Professionalität ausstrahlen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Lehrberufs und die Bedeutung des Mentorings beim Übergang in die Berufspraxis ein und begründet das Erkenntnisinteresse der Studie.
2 Forschungsthema und theoretischer Rahmen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, der Stand der Forschung zum Mentoring dargelegt und die Forschungsfragen der Arbeit expliziert.
3 Methodisch-methodologischer Rahmen: Dieses Kapitel erläutert die dokumentarische Methode, die Erhebung mittels Leitfadeninterviews und die ergänzende teilnehmende Beobachtung sowie die angewandten Gütekriterien.
4 Zum Design des empirischen Projekts: Es wird der konkrete Ablauf der Datenerhebung, die Fallauswahl und die Durchführung des Forschungsprozesses inklusive einer kritischen Reflexion beschrieben.
5 Interpretation und Darstellung des Materials: Das Kapitel präsentiert die Kurzportraits der Fälle sowie die rekonstruierten Idealtypen der sinngenetischen Typenbildung.
6 Diskussion der Ergebnisse: Die zentralen Befunde werden in den Kontext bisheriger Forschung zur Lehrerbildung und Berufseinstiegsphase eingeordnet und diskutiert.
7 Fazit zur Forschungsfrage: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die Rolle des Mentorings und zeigt die Relevanz der Erkenntnisse für die Professionalisierung auf.
8 Anlagen: Dieses Kapitel enthält die Einverständniserklärungen, Datenschutzhinweise sowie detaillierte Beispiele zur Auswertungsmethode.
Betreuungslehrkräfte, Lehrer*innenbildung, Professionalisierung, Praxisschock, Mentoring, Mentorat, Schulpraxis, Lehrkompetenz, Coaching, Lernorte, Lernbegleitung, Lerngelegenheiten, Lehramt, Theorie-Praxis-Kluft, Handlungsorientierung.
Die Arbeit untersucht das subjektive Erleben und die Wahrnehmung von Qualität im Mentoring aus der Sicht von angehenden Lehrpersonen während ihrer schulpraktischen Ausbildung.
Im Zentrum stehen die Begleitung im Berufseinstieg, der Prozess der Professionalisierung, das Verhältnis von Theorie und Praxis sowie die Qualität der Mentor-Mentee-Beziehung.
Ziel ist es, tiefere Einblicke in die Erfahrungen und Orientierungen angehender Lehrkräfte zu gewinnen, um durch eine sinngenetische Typenbildung Muster des Erlebens von Mentoring-Maßnahmen aufzudecken.
Die Studie nutzt die dokumentarische Methode der qualitativen Sozialforschung, ergänzt durch teilnehmende Beobachtung, um implizite Wissensbestände der Studierenden zu rekonstruieren.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Rahmung, das methodische Vorgehen, die Erhebung und Auswertung der Interviews sowie die Darstellung der identifizierten Idealtypen des Mentorings.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Mentoring, Lehrer*innenbildung, Professionalisierung, Praxisschock, Lernbegleitung und die Theorie-Praxis-Kluft.
Die Typen – strukturierte Gestalter*innen, pragmatische Praktiker*innen, anspruchsvolle Individualist*innen und empathische Humanist*innen – unterscheiden sich durch ihre spezifischen Erwartungen an die Unterstützung und ihre unterschiedlichen Orientierungsrahmen.
Die Pandemie führte zu einer notwendigen Anpassung des Erhebungsprozesses, da Präsenztreffen erschwert wurden, was die Wahl der asynchronen, schriftlichen Interviewform beeinflusste.
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