Masterarbeit, 2021
218 Seiten, Note: 1,0
Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Struktur, Methodik und Quellen der Arbeit
2 Städtische Mobilität
2.1 Urbane Regionen
2.2 Abgrenzung Mobilität und Verkehr
2.3 Formen der Mobilität in der Stadt
3 Gestaltungsansprüche an zukünftige Mobilitätsformen
3.1 Soziale Mobilität
3.2 Nachhaltige Mobilität
3.3 Sichere Mobilität
4 Visionen der städtischen Mobilität der Zukunft
4.1 Zukunftsbilder städtischer Mobilität im Jahr 2050
4.2 Realisierte Mobilitätskonzepte in der Praxis
5 Mobilitätsformen in den Städten der Zukunft
5.1 Öffentlicher Personennahverkehr
5.2 Sharing-Angebote
5.3 Elektromobilität
5.4 Fahrrad
5.5 Autonomes Fahren
5.6 Vernetzung der Mobilitätsformen/vernetztes Fahren
6 Handlungsempfehlung
6.1 Nutzer
6.2 Politische Entscheidungsträger
6.3 Verkehrsgesellschaften/-verbünde
6.4 Unternehmen
6.5 Automobilbranche
6.6 Querschnittshandlungsfelder
7 Fazit
7.1 Ergebnisse der Untersuchung
7.2 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die urbane Mobilität in Deutschland im Hinblick auf eine notwendige Verkehrswende, mit dem Ziel, zukunftsfähige und nachhaltige Mobilitätskonzepte für urbane Regionen abzuleiten.
1.1 Problemstellung
Der Fokus unserer modernen Gesellschaft liegt in dem Wunsch nach Mobilität. Allein in Deutschland sind täglich mindestens 85 Prozent der Gesellschaft mit unterschiedlichsten Verkehrsmitteln unterwegs. Dabei ist vor allem das Auto zu einem existenziellen Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Es bietet Flexibilität und Unabhängigkeit und passt damit zu den individuellen Lebensweisen der heutigen Bevölkerung. Ergebnisse des deutschen Mobilitätspanels zeigen, dass die individuelle Verkehrsleistung grundsätzlich bis zum Eintritt in das Berufsleben steigt und danach auf einem relativ hohen Niveau konstant bleibt. Neben beruflichen Wegen sind Einkäufe, private Erledigungswege sowie Begleitwege weitere Gründe, das Haus zu verlassen. Bei all diesen Wegen ist das Auto das dominanteste Verkehrsmittel. Insgesamt entfallen 75 Prozent aller Personenkilometer auf das Auto. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln wird es als günstigste und auch schnellste Transportalternative empfunden. Dabei stehen jedem deutschen Haushalt durchschnittlich 1,1 Personenkraftwagen (Pkw) zur Verfügung. Das entspricht einem bundesweiten Gesamtbestand von 48 Mio. Autos.
Darüber hinaus besitzt das Auto innerhalb der Gesellschaft auch eine symbolische Funktion. Für manche gesellschaftliche Schichten spielt das Auto als Repräsentant von Freiheit und Unabhängigkeit eine relevante Rolle. Wiederum andere sehen das Auto als Prestigeobjekt an. Marken wie Daimler, Volkswagen und BMW gelten im Ausland als Symbol für Erfolg und Reichtum und manche deutschen Mitbürger kämpfen um die Lieblingsbuchstaben- bzw. Zahlenkombination auf ihrem Autokennzeichen.
Die Automobilindustrie war - und ist nach wie vor - ein entscheidender Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Sie beschäftigte im Jahr 2019 insgesamt 833.000 Menschen (Hersteller, Zulieferer und Händler), erwirtschaftete einen Umsatz von gut 435 Mrd. Euro und machte damit ca. drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Allerdings steht das Auto als Hauptverkehrsmittel mittlerweile stark unter Druck, denn die negativen Folgen der Autonutzung werden der heutigen Gesellschaft immer bewusster und fallen vor allem in urbanen Gebieten deutlich auf.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der zunehmenden Autonutzung in Deutschland, definiert die Ziele der Arbeit und legt die Struktur sowie die angewandte Methodik, bestehend aus Literaturrecherche und Experteninterviews, dar.
2 Städtische Mobilität: Hier werden grundlegende Begrifflichkeiten wie "urbane Region", "Verkehr" und "Mobilität" theoretisch definiert und voneinander abgegrenzt sowie der Status quo der Alltagsmobilität in Deutschland untersucht.
3 Gestaltungsansprüche an zukünftige Mobilitätsformen: Dieses Kapitel definiert Anforderungen an Mobilitätssysteme der Zukunft, wobei die Schwerpunkte auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und Sicherheit liegen.
4 Visionen der städtischen Mobilität der Zukunft: Es werden Zukunftsbilder für das Jahr 2050 entworfen und bereits realisierte Mobilitätskonzepte in internationalen Städten wie Paris, Wien und Oslo vorgestellt, die als Inspiration dienen.
5 Mobilitätsformen in den Städten der Zukunft: Dieses Kapitel analysiert spezifische Verkehrsformen wie den ÖPNV, Sharing-Angebote, Elektromobilität, Radverkehr, autonomes Fahren und deren Vernetzung als Antwort auf die städtischen Herausforderungen.
6 Handlungsempfehlung: Auf Basis der vorangegangenen Analysen werden konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure, darunter Nutzer, Politik, Verkehrsverbünde und die Automobilbranche, abgeleitet.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen, zieht ein Resümee der Mobilitätsformen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und die Herausforderungen der Verkehrswende.
Mobilität, Personenverkehr, urbane Regionen, Zukunft, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, European Green Deal, Experteninterviews, ÖPNV, Carsharing, Elektromobilität, Fahrrad, Autonomes Fahren, Digitalisierung, Vernetzung.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der urbanen Mobilität in Deutschland und identifiziert Wege, wie durch zukunftsfähige Mobilitätskonzepte eine Verkehrswende hin zu nachhaltigeren Städten gelingen kann.
Die zentralen Themen sind die soziale, nachhaltige und sichere Gestaltung von Mobilität, die Rolle der Digitalisierung sowie die Transformation der Automobilbranche und die Bedeutung neuer Verkehrskonzepte.
Das Hauptziel ist es, Anforderungen an zukünftige urbane Mobilitätsformen zu definieren, erfolgreiche Konzepte zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die Hauptakteure des Sektors abzuleiten.
Die Untersuchung basiert auf einer systematischen Literaturrecherche (Sekundärforschung) und der Durchführung von Experteninterviews (Primärforschung) mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen des Mobilitätssektors.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der städtischen Mobilität, den Anforderungen an neue Mobilitätsformen, der Vision für das Jahr 2050 sowie einer detaillierten Analyse verschiedener Verkehrsformen wie ÖPNV, Sharing, E-Mobilität und autonomem Fahren.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mobilität, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, urbane Regionen und intermodale Konzepte charakterisiert.
Das Konzept der 15-Minuten-Stadt wird als ein zentraler Lösungsansatz diskutiert, bei dem alle notwendigen Grundbedürfnisse für Stadtbewohner in kurzer Distanz zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind, um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren.
Da Mobilität in Zukunft stark auf Datenaustausch und Vernetzung (z.B. bei autonomen Fahrzeugen oder Mobility-as-a-Service) basiert, ist die Sicherung und vertrauenswürdige Verwaltung persönlicher Transportdaten entscheidend für die Akzeptanz neuer Lösungen.
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