Diplomarbeit, 2007
202 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen zum Thema
2.1. Outdoor-Training
2.1.1. Entwicklungslinien
2.1.2. Outdoor–Training und Erlebnispädagogik
2.1.3. Begriffsbestimmungen
2.1.4. Abgrenzung zu anderen Formen von Outdoor-Aktivitäten
2.1.5. Merkmale von Outdoor-Trainings
2.1.6. Programmtypen von Outdoor-Trainings
2.1.7. Prinzipien von Outdoor-Trainings
2.1.8. Zielgruppen und Zielsetzungen von Outdoor-Trainings
2.1.9. Wirkungsweisen von Outdoor-Trainings
2.2. Blindheit und Sehbehinderung
3. Stand der Forschung zum Thema Outdoor-Training mit Blinden und Sehbehinderten
3.1. Arbeiten zu Erlebnispädagogik mit Sehgeschädigten
3.2. Studien zur Wirksamkeit von Outdoor-Trainings
4. Methodik und Fragestellungen
4.1. Ziel der Forschungsmethodik
4.2. Schaffung von Rahmenbedingungen
4.3. Gegenstand und Fragestellung der Untersuchung
4.4. Operationalisierung der Fragestellungen
4.5. Informationsquellen
4.6. Methoden und Instrumente zur Datenerhebung
5. Beschreibung der Methodik im Einzelnen
5.1. TeilnehmerInnen des Trainings
5.2. Stichprobe der angewendeten Forschungsmethodik
5.3. Konzeption des Trainings
5.3.1. Einschätzung der Teilnehmer
5.3.2. Zielsetzungen des Trainings
5.3.3. Rahmenbedingungen des Trainings
5.3.4. Vorbereitungen zur Programmplanung
5.3.5. Programmplanung
5.3.6. Trainingsprogramm
5.4. Durchführung des Trainings
5.4.1. Besonderheiten bei der Anleitung und Durchführung der Aktionen
5.4.2. Abänderung des Trainingsprogramms
5.5. Selbsteinschätzungsbögen
5.5.1. Konstruktion der Selbsteinschätzungsbögen
5.5.2. Durchführung der Befragung
5.5.3. Kritische Bemerkungen zur Befragung
5.6. Beobachtungen
5.6.1. Form der Beobachtungen
5.6.2. Durchführung der Beobachtungen
5.6.3. Kritische Bemerkungen zu den Beobachtungen
5.7. Interviews
5.7.1. Gründe für die Auswahl dieses Interviewtypus
5.7.2. Konstruktion der Leitfäden
5.7.3. Durchführung der Interviews
5.7.4. Kritische Bemerkungen zum Interview
6. Ergebnisse
6.1. Ergebnisse im Hinblick auf die Durchführbarkeit
6.1.1. Auswertung der Beobachtungen
6.1.2. Auswertung der Interviews
6.2. Ergebnisse im Hinblick auf die Wirksamkeit
6.2.1. Gruppenbezogene Ergebnisse
6.2.2. Teilnehmerbezogene Effekte
6.3. Kritische Bewertung der Durchführung auf der Basis der Interviewergebnisse und eigener Überlegungen
7. Interpretation der Ergebnisse und Erfahrungen aus dieser Untersuchung
7.1. Durchführbarkeit
7.2. Wirksamkeit
8. Schlusswort
Das primäre Ziel dieser Diplomarbeit ist es zu untersuchen, ob ein Outdoor-Training eine durchführbare und wirksame Bildungsmaßnahme für blinde und sehbehinderte Auszubildende darstellt. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, inwieweit die spezielle Zielgruppe von dieser Methode profitieren kann und welche methodischen Anpassungen für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind.
2.1. Outdoor-Training
Zerlegt man den vorliegenden Begriff in seine Teile und sucht die adäquate Übersetzung dazu in einem Englisch- bzw. Fremdwörterbuch, so könnte die deutsche Fassung dieses Begriffes „Ausbildung draußen“ lauten. Genauer wäre hier die Beschreibung als „planmäßige Durchführung eines Programms von vielfältigen Übungen zur Ausbildung des Könnens, die außer Haus stattfindet.“ Outdoor-Training ist also eine Art von zielgerichteter Ausbildung, die im Freien stattfindet. Nur was kennzeichnet diese „Trainingsform“? Wer und was werden überhaupt trainiert? Und auf welche Weise? Und findet dieses Training immer im Freien statt? Diese und andere Fragen sollen in den folgenden Ausführungen beantwortet werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Softskills in der betrieblichen Bildung dar und hinterfragt das Fehlen wissenschaftlich untersuchter Outdoor-Trainings für blinde und sehbehinderte Auszubildende.
2. Theoretische Grundlagen zum Thema: Dieses Kapitel erläutert die Wurzeln des Outdoor-Trainings in der Erlebnispädagogik, grenzt es von anderen Aktivitäten ab und definiert zentrale Merkmale, Prinzipien sowie Wirkungsweisen für verschiedene Zielgruppen.
3. Stand der Forschung zum Thema Outdoor-Training mit Blinden und Sehbehinderten: Das Kapitel sichtet die spärliche Literatur zu erlebnispädagogischen Ansätzen für sehgeschädigte Jugendliche und diskutiert Hypothesen zur Durchführbarkeit, bevor es den Mangel an empirischen Studien thematisiert.
4. Methodik und Fragestellungen: Dieses Kapitel definiert die Forschungsfragen zur Durchführbarkeit und Wirksamkeit des entwickelten Outdoor-Trainings und erläutert die Planung sowie die organisatorische Vorbereitung des Modellprojekts.
5. Beschreibung der Methodik im Einzelnen: Hier wird das detaillierte Untersuchungsdesign vorgestellt, einschließlich der Gruppenzusammensetzung, der Trainingskonzeption, der eingesetzten Instrumente wie Selbsteinschätzungsbögen, Beobachtungen und Interviews sowie deren Durchführung.
6. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten zur Durchführbarkeit und Wirksamkeit des Trainings durch die Auswertung von Beobachtungen und Interviews, differenziert nach Gruppen- und Teilnehmer-Ebene.
7. Interpretation der Ergebnisse und Erfahrungen aus dieser Untersuchung: Die Ergebnisse werden hier kritisch interpretiert, wobei die Durchführbarkeit durch spezifische Anpassungen bestätigt und die Wirksamkeit hinsichtlich persönlicher und betrieblicher Effekte hervorgehoben wird.
8. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert, dass Outdoor-Trainings eine geeignete Bildungsmaßnahme für blinde und sehbehinderte Auszubildende darstellen, sofern eine zielgruppengerechte Anpassung und professionelle Anleitung erfolgen.
Outdoor-Training, Erlebnispädagogik, Sehbehinderung, Blindheit, betriebliche Weiterbildung, Softskills, Personalentwicklung, Teamentwicklung, Inklusion, Evaluation, Selbsteinschätzungsbögen, Kompetenzförderung, Transfer, Projektarbeit, Forschungsdesign.
Die Arbeit untersucht die Durchführbarkeit und Wirksamkeit von Outdoor-Trainings als Form der betrieblichen Weiterbildung für blinde und sehbehinderte Auszubildende.
Die zentralen Themen sind Erlebnispädagogik, Personalentwicklung, Inklusion von Menschen mit Sehbehinderungen in berufliche Trainingskonzepte und die methodische Anpassung von Outdoor-Übungen.
Das Ziel ist es, ein speziell auf die Zielgruppe zugeschnittenes Training zu konzipieren, durchzuführen und wissenschaftlich zu evaluieren, um zu prüfen, ob es sich um eine sinnvolle Methode der Kompetenzförderung handelt.
Es kommt ein methodisch triangulierter Ansatz zum Einsatz: Selbsteinschätzungsbögen vor und nach dem Training, teilnehmende Beobachtung durch Begleitpersonen sowie leitfadengestützte Interviews mit Teilnehmern und Betreuern.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung, die Beschreibung der Forschungsbedingungen, die Darstellung der methodischen Instrumente und die detaillierte Auswertung der Trainingsergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Outdoor-Training, Sehbehinderung, betriebliche Weiterbildung, Kompetenzförderung, Teamentwicklung und Inklusion.
Eine zentrale Herausforderung war die Notwendigkeit, alle Anleitungen und Orientierungshilfen rein akustisch oder taktil zu vermitteln, um blinden und sehbehinderten Teilnehmern eine gleichberechtigte Partizipation ohne visuelle Reize zu ermöglichen.
Die Wirksamkeit wurde anhand einer Kombination aus subjektiven Selbsteinschätzungen der Teilnehmer (bzgl. ihrer Kompetenzen und Ziele) sowie der Beobachtung von Interaktionsprozessen und Reflexionsergebnissen evaluiert.
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