Bachelorarbeit, 2020
61 Seiten, Note: 2,6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Theoretische Analysen & Hintergründe
2.1 Forschungsstand zum Thema CO2
2.2 Übersicht bisherige Klimakonferenzen und Inhalte
2.3 Ökonomische Ideen und Prinzipien hinter CO2-Bepreisungen
2.4 Darstellung des Europäischen Emissionshandelssystems
2.5 Diskussionsschwerpunkte
3 Untersuchungskonzept
4 Analyse des Gutachtens vom DIW
4.1 Allgemeines zum Institut und zum Gutachten
4.2 Textueller Inhalt
5 Kritische Würdigung und Diskussion
5.1 Bewertung des Emissionshandels im Rahmen vom EU-ETS
5.2 Grundsätzliche Kritik am ökonomischen Vorgehen
5.3 Beurteilung des Ansatzes in der Bundesrepublik Deutschland
5.4 Kommentierung der Kernargumente des DIW
6 Fazit, Ausblick & Eigenkritik
Die vorliegende Arbeit analysiert kritisch die Einführung einer nationalen CO2-Bepreisung in Deutschland als Ergänzung zum bestehenden EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS). Dabei wird untersucht, ob ein eigenständiges nationales System einen effektiven Beitrag zur Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft leisten kann und inwieweit ökonomische Modelle den komplexen gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden.
2.1 Forschungsstand zum Thema CO2
Was ist Kohlenstoffdioxid? CO2 ist eine chemische Verbindung aus einem Kohlenstoff- und zwei Sauerstoffatomen. Wesentliche Eigenschaften sind sein gasförmiges Vorkommen in der Erdatmosphäre, Geruchlosigkeit, Unbrennbarkeit und Löslichkeit in Wasser. CO2 ist ein natürlicher Bestandteil unserer Luft. Anwendung durch Menschen erfährt er zum Beispiel bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln, bei der er das Bakterienwachstum hemmt, und in der Reinigung von Kleidung. Relevanter ist der Fakt, das Pflanzen mithilfe dieses Stoffes durch Photosynthese Sauerstoff herstellen, ohne den der Mensch nicht lebensfähig wäre. Doch weshalb wird nun durch verschiedene Systeme zur Bepreisung von CO2 versucht die Konzentration in der Erdatmosphäre zu verringern?
Kohlenstoffdioxid trägt zur Erhöhung der Durchschnitttemperatur auf der Erde bei. Durch seine chemische Zusammensetzung absorbiert es elektromagnetische Strahlung und trägt damit zum sogenannten anthropogenen, also vom Menschen gemachten, Treibhauseffekt bei. Sonnenstrahlung trifft auf die Erde und erwärmt dort durch die Energie ihrer elektromagnetischen Wellen deren Oberfläche und darauf befindliche Gegenstände. Anders gesagt, die Photonen der Sonnenstrahlung werden absorbiert. Die so erwärmte Erdoberfläche gibt ebenfalls elektromagnetische Strahlung ab, allerdings im Wellenlängenbereich der Infrarotstrahlung (Wellenlänge von circa 10.000nm) und damit in einem deutlich höheren Bereich als das eigentliche Sonnenlicht (Wellenlänge um die 500nm). Durch diese Veränderung der Wellenlänge sind verschiedene Stoffe wie zum Beispiel Glas oder das Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre nicht mehr durchlässig für die so reflektierte Strahlung. Diese wird nun ebenfalls zum Teil absorbiert, und letztendlich in Form von Wärmeenergie in alle Richtungen abgegeben.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der nationalen CO2-Bepreisung in Deutschland ein und verknüpft diese mit dem Klimaschutzprogramm 2030 sowie der Rolle des EU-ETS.
2 Theoretische Analysen & Hintergründe: Das Kapitel liefert das wissenschaftliche Fundament zum Treibhauseffekt, historischen Klimakonferenzen und den ökonomischen Prinzipien hinter CO2-Preissystemen.
3 Untersuchungskonzept: Hier wird die methodische Herangehensweise erläutert, die maßgeblich auf einer hermeneutischen Quellenanalyse zur kritischen Prüfung des DIW-Gutachtens basiert.
4 Analyse des Gutachtens vom DIW: Eine reine Darlegung der Kerninhalte, Argumentationslinien und Szenarien des untersuchten Gutachtens zur CO2-Bepreisung im Wärme- und Verkehrssektor.
5 Kritische Würdigung und Diskussion: Dieser Teil enthält die subjektive Diskussion und kritische Auseinandersetzung mit den Modellen des DIW sowie eine Bewertung der aktuellen EU-ETS-Umsetzung.
6 Fazit, Ausblick & Eigenkritik: Abschließend fasst der Autor die Ergebnisse zusammen, hinterfragt seine eigene methodische Vorgehensweise und gibt einen Ausblick auf notwendige staatenübergreifende Maßnahmen.
CO2-Bepreisung, Emissionshandel, EU-ETS, Klimaschutz, Treibhauseffekt, DIW, Energiesteuer, Klimaprämie, Lenkungswirkung, Preiselastizität, Dekarbonisierung, Umweltökonomie, Klimaschutzprogramm 2030, Brennstoffemissionshandelsgesetz, Interne Effekte
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Einführung einer nationalen CO2-Bepreisung in Deutschland, die als zusätzliche Maßnahme zum bereits existierenden EU-Emissionshandel (EU-ETS) für die Sektoren Wärme und Verkehr geplant ist.
Zentrale Themen sind die ökonomischen Instrumente zur Internalisierung externer Kosten, der Klimawandel, die Funktionsweise des EU-ETS sowie die kritische Analyse von Klimaschutzgutachten, speziell durch das DIW.
Ziel ist es, das Vorverständnis zum Thema CO2-Bepreisung durch eine kritische Analyse des DIW-Gutachtens zu vertiefen und zu hinterfragen, ob die vorgeschlagenen ökonomischen Ansätze in der komplexen Realität zur Erreichung der Klimaziele ausreichen.
Der Autor nutzt die Methode der hermeneutischen Quellenanalyse, um sich unbefangen dem Inhalt des DIW-Gutachtens zu nähern und dessen Argumente in den Kontext eines umfassenden Verständnisses der Klimapolitik zu setzen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse des DIW-Gutachtens (einschließlich Aufkommens- und Verteilungswirkungen) sowie eine ausführliche kritische Diskussion der ökonomischen Annahmen.
Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie CO2-Bepreisung, Emissionshandel, Klimaschutz, Lenkungswirkung und Umweltökonomie beschreiben.
Der Autor betrachtet die Klimaprämie als einen notwendigen, aber problematischen Bestandteil: Einerseits erhöht sie die soziale Akzeptanz, andererseits könnte ihr Aufbau hohe Verwaltungskosten verursachen und ihre Lenkungswirkung durch Rebound-Effekte abgeschwächt werden.
Der Autor bemängelt die starke Abhängigkeit von theoretischen Modellen, die rationale Akteure voraussetzen und dabei soziale Dynamiken, extreme Ereignisse (wie SARS-CoV-2) oder komplexe reale Anpassungskosten von Haushalten vernachlässigen.
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