Diplomarbeit, 2006
126 Seiten, Note: Sehr gut
1. Vorwort
2. Einleitung
2.1. Motivation
2.2. Aufgabenstellung
2.3. Abgrenzung
2.4. Gliederung der Arbeit
3. Grundlagen der Qualitätsmanagementsysteme
3.1. Qualitätsmanagementsysteme
3.2. EN ISO 9001:2000
3.2.1. Definition – Beschreibung
3.2.2. Vorteile
3.2.3. Prozesse
3.2.4. Einführung – Kosten – Zertifikat
3.3. IT Infrastructure Library
3.3.1. Definition – Beschreibung
3.3.2. Vorteile
3.3.3. Service Support & Service Delivery – Prozesse
3.3.4. Best Practices
3.3.5. Einführung – Kosten – Zertifikat
3.4 EFQM-Modell – Business Excellence
3.4.1. Definition – Beschreibung
3.4.2. Vorteile
3.5. ISO 15.504:2004
3.5.1. Definition – Beschreibung
3.5.2. Vorteile
3.6. CMMI
3.6.1. Definition – Beschreibung
3.6.2. Vorteile
4. Qualitätsmanagement im IT-Bereich des Unternehmens
4.1. Informationstechnologie im Unternehmen
4.1.1. Klassischer Aufbau
4.1.2. Rechenzentrum
4.1.3. Entwicklung
4.1.4. IT intern versus extern
4.2. Management - Relevanz und Verantwortung
4.3. Nutzenaspekte von ISO 9001 und ITIL
4.4. Erzielung optimaler Nutzung
4.5. Implementierung
4.6. QMS im Wandel der Zeit
5. Anhaltspunkte für die Auswahl und Einführung von QMS im IT-Bereich
5.1. Planung und Steuerung neuer Konzepte
5.2. Machbarkeitsstudie und Kostenabschätzung
5.3. Betrachtung sozialer Randbedingungen
5.4. Findung der richtigen Entscheidung
5.5. Phasen einer möglichen Einführung – Projekt
5.6. Ziele als Output definieren (Kriterien)
5.7. Messung der Ergebnisse
6. Wechselwirkung Konzept und Umfeld
6.1. Einflüsse – Störfaktoren
6.2. Nebenwirkungen
6.3. Fit für QMS
6.4. Kosten-Nutzen-Verhältnis (Rentabilität)
6.5. Win-Win-Situation
6.6. Quick-Wins
6.7. Akzeptanz der Mitarbeiter und Sichtweise der Konkurrenz
6.8. Dokumentation der Prozessbeschreibung
6.9. Chance der Weiter-Entwicklung
7. Relevanz für neue Konzepte
7.1. Hauptargumente – Einführung QMS
7.2. Welches System passt zum Unternehmen?
8. Zusammenfassung
9. Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht Qualitätsmanagementsysteme, insbesondere ISO 9001 und ITIL, im IT-Kontext, um ein Konzept für die Implementierung hilfreicher ITIL-Prozesse in eine bestehende ISO-Struktur zu entwickeln.
Service Desk
Der Service Desk stellt den zentralen Ansprechpunkt (SPoC = Single Point of Contact) der Organisation bei Störungen oder Anwenderanfragen in vorderster Front dar. Diese zentrale Schnittstelle verbindet Endanwender und das IT-Service-Management.
Der Service Desk hat als primäre Aufgabe, Störungen, so genannte Incidents, so rasch wie möglich selbst zu beheben. Falls dies nicht möglich ist, werden Systemspezialisten und der 2nd-Level-Support zur Lösungsbehebung hinzugezogen, damit der Anwender rasch seine Arbeit ungestört fortsetzen kann. Daher fungiert der Service Desk als Drehscheibe für Informationen zwischen Anwender und dem IT-Hinterland. Genau diese Informationen an Störungen oder Anfragen des Anwenders sind für die übrigen Support-Prozesse von großer Bedeutung und erhalten Input vom Service Desk.
Die Störungen und Anwenderanforderungen müssen zentral in einem Software-Tool gespeichert und verwaltet werden. Hierbei eignen sich vorhandene Software Applikationen mit definierbarem Workflow. Am Markt gibt es einige Anbieter, die eine workflow-basierte Softwarelösung inklusive Monitoring- und Reportingfeatures liefern. Bei der Auswahl der Softwarelösung muss auf die Wartbarkeit und auf die Erweiterbarkeit der Applikation geachtet werden, da eine Software einem ständigen Wachstums- und Veränderungsprozess unterliegt.
1. Vorwort: Danksagung des Autors anlässlich des Abschlusses seiner Diplomarbeit an der Fachhochschule Wiener Neustadt.
2. Einleitung: Einführung in den Qualitätsbegriff und Motivation für den Einsatz von Qualitätsmanagementsystemen im IT-Bereich.
3. Grundlagen der Qualitätsmanagementsysteme: Detaillierter Überblick über QM-Standards wie ISO 9001, ITIL, EFQM, ISO 15.504 und CMMI sowie deren Eignung für IT-Organisationen.
4. Qualitätsmanagement im IT-Bereich des Unternehmens: Untersuchung des Stellenwerts der IT und die Notwendigkeit von Qualitätsmanagement zur Sicherstellung der Verfügbarkeit.
5. Anhaltspunkte für die Auswahl und Einführung von QMS im IT-Bereich: Leitfaden für die Planung, Budgetierung und schrittweise Einführung eines QMS.
6. Wechselwirkung Konzept und Umfeld: Analyse der Faktoren, die den Erfolg eines QMS beeinflussen, wie Störfaktoren, Mitarbeiterakzeptanz und Prozessdokumentation.
7. Relevanz für neue Konzepte: Diskussion der strategischen Einführung von QMS und Entscheidungshilfen für die Auswahl eines passenden Systems.
8. Zusammenfassung: Resümee über den Nutzen von ITIL und die Bedeutung der Kundenorientierung.
9. Ausblick: Einschätzung zur künftigen Konsolidierung von Standards und der Bedeutung von ISO 20.000.
ISO 9001, ITIL, Qualitätsmanagementsystem, QM-Normen, IT, Service Support, Service Delivery, Prozessmodell, Kundenorientierung, Best Practices, Configuration Management, Service Level Management, Qualitätsmanagement, IT-Service-Management
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von Qualitätsmanagementsystemen (ISO 9001 und ITIL) spezifisch für den IT-Bereich von Unternehmen.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements, die praktische Implementierung von ITIL-Prozessen in eine bestehende ISO-Kultur sowie die Erfolgsfaktoren für Projekte.
Das Ziel ist es, ein Konzept zur schrittweisen Einführung relevanter ITIL-Prozesse zu entwickeln, um die Qualität im IT-Bereich nachhaltig zu steigern.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und eine strukturierte Gegenüberstellung der Modelle zur Ableitung eines praxisnahen Vorgehensplans für IT-Organisationen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abhandlung der Systeme, die Analyse der IT-Organisation und einen Leitfaden für die Implementierung sowie die Berücksichtigung von Erfolgskriterien.
ISO 9001, ITIL, Qualitätsmanagementsystem, IT-Service-Management, Prozessoptimierung und Kundenorientierung.
Der Service Desk ist als "Single Point of Contact" die zentrale Schnittstelle zwischen Anwender und IT-Service-Management und damit maßgeblich für den Erfolg des Incident Managements.
Die CMDB fungiert als zentrale Datenbank zur Verwaltung aller Configuration Items und ist für die Nachvollziehbarkeit und Steuerung von Änderungen und Störungen in der IT-Landschaft essenziell.
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