Masterarbeit, 2019
102 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung:
1.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2 Einordnung des Themas
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Fundierung
2.1 Arbeitswelt und Gesellschaft
2.1.1 KMU
2.1.2 Digitalisierung
2.1.3 Fachkräftemangel
2.1.4 Wettbewerb
2.2 Technologische Möglichkeiten für das Recruiting von Morgen
2.2.1 Künstliche Intelligenz (KI)
2.2.2 360-Grad-Videos, Virtual Reality, Augmented Reality
2.2.3 Mobile Recruiting
2.2.4 Chatbot
2.2.5 Erkennungssoftware
2.3 Wandel des Recruitings:
2.3.1 Recruiting 1.0–4.0
2.3.2 Candidate-Experience
2.3.3 Talentmanagement
2.3.4 Personalmarketing
2.3.5 Employer-Branding
2.3.6 Social Media
2.3.7 Active Sourcing
3 Methodik und Forschungsdesign
3.1 Methodischer Ansatz und Vorgehensweise – qualitative Forschung
3.1.1 Formulierung der Forschungsfrage
3.2 Experteninterview
3.2.1 Formen der Interviews
3.3 Experten: Wissen und Rolle
3.4 Auswahl der Experten
3.5 Kontaktaufnahme mit den Experten
4 Forschungsergebnisse
4.1 Durchführung
4.2 Leitfaden und Interview
4.2.1 Pretest
4.3 Ablauf und Gesprächsdurchführung
4.4 Datenaufbereitung
4.4.1 Wahl der Darstellungsmittel
4.4.2 Protokollierungstechnik
4.4.3 Konstruktion deskriptiver Systeme
4.5 Datenauswertung
4.5.1 Auswertung nach der zusammenfassenden Inhaltsanalyse
5 Interpretation mit Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen
5.1 Ergebnisse
5.2 Interpretation der Ergebnisse
6 Fazit und Ausblick
6.1 Gütekriterien qualitativer Forschung
Die Arbeit untersucht den technologischen Wandel im Recruiting und dessen Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Bereich der IT-Personalgewinnung. Das primäre Ziel ist es, den Status quo zu analysieren und Potenziale sowie Herausforderungen für KMU zu identifizieren, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich IT-Fachkräfte zu rekrutieren.
2.2.1 Künstliche Intelligenz (KI)
Die Abkürzung KI steht für künstliche Intelligenz. Im Englischen lautet die Bezeichnung Artificial Intelligence (AI). Diese ist darauf ausgerichtet, Probleme eigenständig zu erkennen, zu bearbeiten und demzufolge eine menschenähnliche Intelligenz zu simulieren (Petry und Jäger, 2018, S. 46).
Semet und Hilberer zufolge sind es vier wesentliche Fähigkeiten, die eine KI beherrscht und ausführt: Verstehen, Schlussfolgern, Lernen und Interagieren (Semet und Hilberer, 2018, S. 183).
Eine KI kann Daten aus unterschiedlichen Quellen extrahieren. Diese können strukturiert wie in einem Lebenslauf sein, aber auch unstrukturiert wie Einträge auf Social-Media-Plattformen. Die Erkennung kann in schriftlicher sowie gesprochener Form erfolgen. Eine KI ist zudem in der Lage, Inhalte in einem Kontext zu verstehen.
Mithilfe der extrahierten Daten können Schlussfolgerungen gezogen und entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Der Vorteil einer KI besteht in einer unbegrenzten Aufnahme von Informationen. Im Gegensatz zum menschlichen Gehirn kann eine KI in kurzer Zeit schnell neue Informationen aufnehmen und verarbeiten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des technologischen Wandels und die Digitalisierung im Recruiting ein und definiert die zentralen Forschungsfragen.
2 Theoretische Fundierung: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis zu den Themen KMU, Digitalisierung, Fachkräftemangel und den technologischen Möglichkeiten im modernen Recruiting.
3 Methodik und Forschungsdesign: Hier wird der qualitative Forschungsansatz beschrieben, inklusive der Durchführung und Auswertung von Experteninterviews.
4 Forschungsergebnisse: Das Kapitel präsentiert die durch Experteninterviews gewonnenen Daten und Erkenntnisse zur aktuellen Situation im Recruiting.
5 Interpretation mit Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen: Hier werden die Ergebnisse analysiert, interpretiert und in konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen übersetzt.
6 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Masterarbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Recruiting.
Digitalisierung, Recruiting 4.0, KMU, IT-Fachkräfte, Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel, Employer-Branding, Candidate-Experience, Active Sourcing, Personalmarketing, Bewerbermanagementsystem, Qualitative Forschung, Transformation, HR-Management, Wettbewerbsvorteil.
Die Masterarbeit befasst sich mit der fundamentalen Veränderung des Recruitings durch die Digitalisierung und untersucht, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) diese Entwicklungen nutzen können, um IT-Fachkräfte zu gewinnen.
Die Schwerpunkte liegen auf technologischen Innovationen (wie KI, Chatbots und VR), den Auswirkungen auf die Arbeitswelt, dem strategischen Personalmarketing sowie dem Employer-Branding.
Ziel ist es, den Status quo der Digitalisierung im Recruiting zu ermitteln und konkrete Potenziale sowie Hindernisse für KMU bei der IT-Personalrekrutierung aufzuzeigen.
Die Arbeit verwendet einen qualitativen Forschungsansatz, der primär auf leitfadengestützten Experteninterviews basiert, die anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Industrie 4.0, Recruiting-Methoden) als auch die empirischen Forschungsergebnisse aus den Experteninterviews detailliert dargelegt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Recruiting 4.0, Digitalisierung, KMU, IT-Fachkräftemangel, Künstliche Intelligenz, Employer-Branding und Personalstrategie.
Die Experten betonen, dass Konzerne oft Vorreiter bei der Technologieeinführung sind, KMU jedoch durch flachere Hierarchien und individuellere Lösungen langfristig wettbewerbsfähig bleiben können.
Laut den Experten spielt der Mensch eine Schlüsselrolle, da Recruiter als "Businessversteher" fungieren müssen, um IT-Kandidaten auf Augenhöhe zu begegnen und durch persönliche Interaktion echte Überzeugungsarbeit zu leisten.
Die Experten sind sich einig, dass der Wandel zur modernen Recruiting-Abteilung eine Top-down-Entscheidung erfordert und Recruiting nicht länger in einer rein administrativen HR-Einheit "versteckt" bleiben darf.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

