Masterarbeit, 2021
103 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung
1.3 Forschungsfragen
1.4 Methodologie – Erhebungs-/Auswertungsmethoden
1.5 Sampling
1.6 Qualitätssicherung
1.7 Aufbau der Masterarbeit
2. Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.1 Wissensorientiere Unternehmensführung
2.2 Digitale Transformation
2.3 Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe
2.4 Wissensmanagement
2.5 Organisationales Lernen
2.6 Wissenstransfer
3. Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe im Wandel
3.1 Attribute der Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe
3.2 Familiengeführte Betriebe
3.3 Digitalisierungsstatus
4. Wissenstransfer-Strategien
4.1 Wissen als immaterieller Vermögenswert im Unternehmen
4.2 Grundmodell Wissensorientierter Unternehmensführung
4.3 Bausteinmodell des Wissensmanagements
4.4 Fazit
5. Organisationales Lernen
5.1 Die lernende Organisation
5.2 Analyse der erfolgskritischen WissensträgerInnen
5.3 Implizites und Explizites Wissen
5.4 Fazit
6. Methoden der Wissenstransfers-Strategien
6.1 Personifizierungs- und Kodifizierungsstrategie
6.2 Ausgewählte Methoden der Personifizierungsstrategien
6.2.1 Eintrittsphase
6.2.1.1 Onboarding
6.2.1.2 Wissens-Mentoring
6.2.2 Erfahrungsaufbau
6.2.2.1 Meetings
6.2.2.2 Debriefing
6.2.3 Austritt
6.2.3.1 Qualitätszirkel
6.2.3.2 Storytelling
6.3 Ausgewählte Methoden der Kodifizierungsstrategien
6.3.1 Kommunikationsunterstützung
6.3.1.1 Konferenzsysteme
6.3.1.2 Nachrichtensysteme
6.3.2. Koordinationsunterstützung
6.3.2.1 Workflow-Management-Systeme
6.3.2.2 Dokumenten-Management-Systeme
6.3.3 Kooperationsunterstützung
6.3.3.1 Gruppeneditoren
6.3.3.2 Wiki-Systeme
6.4 Fazit
7. Beantwortung der theoretischen Subforschungsfragen
8. Empirische Erhebung und Auswertung
8.1 Erhebungsmethode
8.2 Auswertung
8.3 Forschungsdesign und Sampling
8.3.1 Sampling
8.3.2 Leitfaden des ExpertInneninterviews
8.4 Die Operationalisierung
8.5 Interviewprotokolle
8.6 Ausführung der Inhaltsanalyse
8.6.1 Kategorienbildung
8.6.2 Systematische Zusammenfassung der Inhaltsanalyse
8.7 Empirische Auswertung
9. Beantwortung der empirischen Subforschungsfragen
10. Resultat und Perspektive
10.1 Beantwortung der Hauptforschungsfrage
10.2 Diskussion
10.3 Limitation
10.4 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie Wissenstransfer-Strategien in kleinen und Kleinsthandwerksbetrieben der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik durch systematisches Wissensmanagement und organisationales Lernen optimiert werden können, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu generieren.
6.2.3.2 Storytelling
Die Storytelling-Methode erfasst das Erfahrungswissen von MitarbeiterInnen über entscheidende Ereignisse im Betrieb aus unterschiedlichen Perspektiven. Dieses Erfahrungswissen wird in Form einer gemeinsamen Geschichte ausgewertet und verfolgt das Ziel, Tipps, Tricks und die gemachten Erfahrungen zu dokumentieren und somit für die gesamte Organisation nutzbar sowie übertragbar zu machen (Thier, 2010, S. 17). Der analoge Anteil der internen Kommunikation wird gesteigert, denn in der Geschichte ausgemalte Bilder können an vorhandene Bilder anknüpfen und weitreichende Sinneszusammenhänge aufzeigen. Bereits das Interesse an der Geschichte kann als wirksame Intervention interpretiert werden und somit die Motivation oder den Wissenstransfer fördern (Jonassen et al., 2019, S. 343).
Besonders der meist implizite Wissensverlust durch die ExpertInnen, die das Unternehmen verlassen, kann ein Problem darstellen. Durch den stetigen und nicht immer planbaren Abfluss von Fachkräften bleibt der Organisation wenig Zeit, Wissen weiterzugeben oder zu sichern. Die Nachwirkungen einer Person, die das Unternehmen mit erfolgskritischem Wissen verlässt, können durch nicht ausgeführte Übergaben oder Versäumnisse als beispielsweise schmerzvolle finanzielle Auswirkungen sowie nicht mehr nachvollziehbare Arbeitsabläufe im Betrieb wahrgenommen werden.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Problematik der ineffektiven digitalen Transformation und des Wissensdefizits in Handwerksbetrieben.
2. Definitionen und Begriffsabgrenzungen: Theoretische Klärung von Wissensmanagement, digitaler Transformation und KMU-Strukturen.
3. Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe im Wandel: Untersuchung der spezifischen Attribute von Handwerksbetrieben und deren Digitalisierungsgrad.
4. Wissenstransfer-Strategien: Darstellung theoretischer Modelle zur wissensorientierten Führung und Wissensmanagement-Bausteinen.
5. Organisationales Lernen: Analyse der lernenden Organisation und der Rolle von erfolgskritischen Wissensträgern.
6. Methoden der Wissenstransfers-Strategien: Konkrete Ansätze zur Personifizierung und Kodifizierung von Wissen, wie Onboarding, Mentoring und Wiki-Systeme.
7. Beantwortung der theoretischen Subforschungsfragen: Synthese der theoretischen Erkenntnisse zur Modellbildung.
8. Empirische Erhebung und Auswertung: Erläuterung der Forschungsmethode, des Samplings und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
9. Beantwortung der empirischen Subforschungsfragen: Präsentation der Ergebnisse aus der Expertenbefragung zur Praktikabilität der Modelle.
10. Resultat und Perspektive: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage, Diskussion der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen.
Wissensmanagement, Wissenstransfer, Handwerk, KMU, Organisationale Lernen, Digitale Transformation, Personifizierungsstrategie, Kodifizierungsstrategie, Fachkräftemangel, Experteninterview, Sanitärtechnik, Prozessoptimierung, Unternehmensführung.
Die Arbeit analysiert, wie kleine Handwerksbetriebe im Bereich Sanitär, Heizung und Lüftung ihr Wissen durch gezielte Strategien und modernes Management besser bewahren und nutzen können.
Die Schwerpunkte liegen auf Wissensmanagement-Modellen, Methoden des organisationalen Lernens und den Möglichkeiten der digitalen Transformation in Handwerksbetrieben.
Das Ziel ist es, ein praktikables Modell für eine wissensorientierte Unternehmensentwicklung zu entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse von Klein- und Kleinstbetrieben zugeschnitten ist.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Forschungsmethode, konkret wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit Inhabern und Geschäftsführern geführt und nach Mayring inhaltlich analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Wissensmanagement-Methoden (Kodifizierung vs. Personifizierung) und deren empirische Überprüfung in der Praxis.
Kernbegriffe sind Wissensmanagement, Wissenstransfer, KMU, Organisationale Lernen, Handwerk und Digitale Transformation.
Sie wird als notwendiges Instrument zur Arbeitserleichterung und Prozessoptimierung angesehen, wobei viele Betriebe derzeit nur ein Minimum an digitalen Möglichkeiten nutzen.
Die Experten betonen, dass eine lückenlose Dokumentation zwar wertvoll, jedoch im Alltag sehr zeitintensiv ist und meist an personellen Kapazitäten scheitert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

