Diplomarbeit, 2008
94 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Motivation
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundbegriffe im E-Payment-Sektor
2.1 E-Payment
2.2 Elektronisches Geld
2.3 Elektronische Zahlungssysteme
2.4 E-Commerce
2.5 Business-to-Consumer-Bereich
3 Entwicklung des E-Commerce in Deutschland
4 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme
4.1 Sicherheitsanforderungen
4.1.1 Authentizität
4.1.2 Abhörsicherheit
4.1.3 Datenintegrität
4.1.4 Anonymität / Vertraulichkeit
4.1.5 Absicherung im Schadensfall
4.2 Benutzerfreundlichkeit
4.2.1 Einfache Handhabung und Integration
4.2.2 Transparenz
4.3 Verbreitung, Akzeptanz
4.4 Kosten
5 Sicherheit und Vertrauen
5.1 Gefahren im Internet
5.2 Kryptographie
5.2.1 Symmetrische Verschlüsselung
5.2.2 Asymmetrische Verschlüsselung
5.2.3 Hybridverschlüsselung
5.2.4 Hash-Funktionen
5.2.5 Signaturverfahren
5.2.6 Zertifizierung
5.3 Sicherheitsprotokolle für den elektronischen Zahlungsverkehr
5.3.1 SSL
5.3.2 S-HTTP
5.3.3 SET
5.3.4 HBCI
5.4 Gütesiegel für Online-Shops: Trusted Shops
5.5 Fazit
6 Elektronische Zahlungssysteme im Internet
6.1 Traditionelle Zahlungsmöglichkeiten
6.1.1 Zahlung nach Rechnung
6.1.2 Zahlung per Nachnahme
6.1.3 Zahlung im Voraus per Überweisung
6.2 Elektronische Internet-Zahlungssysteme
6.2.1 Zahlung per Kreditkarte mit SET
6.2.2 GeldKarte
6.2.3 paysafecard
6.2.4 PayPal
6.2.5 ClickandBuy
6.2.6 T-Pay
7 Schlussbetrachtung
Diese Arbeit analysiert den Markt elektronischer Zahlungssysteme im Internet mit Fokus auf den Business-to-Consumer-Bereich (B2C) in Deutschland. Ziel ist es, die Funktionsweisen, Sicherheitsmechanismen und die Eignung verschiedener Verfahren (wie PayPal, ClickandBuy, T-Pay, GeldKarte oder paysafecard) als Entscheidungshilfe für Händler und Kunden zu bewerten.
6.2.2 GeldKarte
Die GeldKarte wurde zum ersten Mal 1996 von der Deutschen Kreditwirtschaft in den Städten Ravensburg und Weingarten ausgegeben, bevor 1997 die bundesweite Einführung der GeldKarte erfolgte. Das Ziel bei der Produkteinführung war, ein innovatives bargeldloses Zahlungsmittel für Kleinbeträge anzubieten. Denn alleine im Handel und in handelsnahen Gebieten machen Kaufsummen bis ca. 25 Euro rund 85 Prozent aller Zahlungsvorgänge aus, die in den meisten Fällen bar abgewickelt werden. Händler, die die GeldKarte annehmen, müssen deutlich weniger Zeit und Kosten in das aus einer gewaltigen Anzahl von Kleinstbetragszahlungen resultierende, aufwändige Bargeld-Handling investieren. Die GeldKarte kann im stationären Handel, im Internet und an Automaten eingesetzt werden. Momentan sind über 60 Millionen GeldKarten im Umlauf. Die Zahlfunktion befindet sich auf dem Chip von über 70 Prozent aller EC- und Kundenkarten der Banken und Sparkassen in Deutschland. Die Nutzung der GeldKarte nimmt kontinuierlich zu. Im Jahr 2006 wurde die GeldKarte rund 42,3 Millionen Mal zum Bezahlen verwendet. Damit haben sich die Bezahltransaktionen seit 1999 mehr als verdoppelt. Veranschaulicht wird dieser Zusammenhang in der folgenden Abbildung.
Die Geldkarte gehört zu den Pre-Paid-Produkten, da vor der Benutzung zunächst reales Geld auf die Karte geladen werden muss. Man unterscheidet zwischen kontogebundene GeldKarte wie EC- und Kundenkarten der Banken und Sparkassen oder kontoungebundene GeldKarte, die so genannte „White Card“. Auf beide Karten lassen sich bis maximal 200€ speichern. Für Beide besteht die Möglichkeit, das Guthaben online auf die Karte zu laden. Dazu werden lediglich ein Kartenlesegerät und ein giropay-fähiges Online-Konto benötigt. Zusätzlich lassen sich die kontogebundenen GeldKarten an den Geldautomaten oder eigens dafür vorgesehen Laderterminals aufladen.
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation zur Analyse elektronischer Zahlungssysteme im B2C-Bereich und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2 Grundbegriffe im E-Payment-Sektor: Definiert zentrale Begriffe wie E-Payment, elektronisches Geld und E-Commerce, um ein gemeinsames Verständnis für den Sektor zu schaffen.
3 Entwicklung des E-Commerce in Deutschland: Analysiert den positiven Wachstumstrend des Online-Shoppings und die Rolle der Internetnutzung als treibender Faktor.
4 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme: Erörtert Sicherheitsansprüche (Authentizität, Integrität, Anonymität) sowie Benutzerfreundlichkeit und Kostenaspekte.
5 Sicherheit und Vertrauen: Bietet einen tiefen Einblick in kryptographische Grundlagen, Sicherheitsprotokolle (SSL, SET, HBCI) und die Bedeutung von Gütesiegeln wie Trusted Shops.
6 Elektronische Zahlungssysteme im Internet: Stellt detailliert traditionelle Zahlungsmöglichkeiten sowie moderne E-Payment-Systeme wie PayPal, ClickandBuy, T-Pay und GeldKarte dar.
7 Schlussbetrachtung: Vergleicht die analysierten Systeme anhand von Kunden- und Händlerkriterien und wagt einen Ausblick auf die Zukunft der Zahlungsabwicklung.
E-Payment, E-Commerce, Online-Shopping, B2C, Zahlungssysteme, Sicherheit, Kryptographie, PayPal, GeldKarte, ClickandBuy, T-Pay, paysafecard, Micropayment, Macropayment, Vertrauen.
Die Arbeit analysiert die heute existierenden Zahlungssysteme im E-Commerce für den B2C-Bereich, um deren Funktionsweisen und Sicherheitsverfahren als Entscheidungshilfe für Händler und Kunden zu bewerten.
Die Arbeit behandelt die Anforderungen an Zahlungssysteme, die theoretischen Grundlagen der Kryptographie zur Sicherung des Zahlungsverkehrs sowie die praktische Analyse spezifischer E-Payment-Systeme wie PayPal oder ClickandBuy.
Ziel ist es, das Verständnis für die Mechanismen hinter Internet-Zahlungssystemen zu verbessern und aufzuzeigen, für welche Transaktionen und Anforderungen die jeweiligen Systeme am besten geeignet sind.
Der Autor führt eine tiefgehende Analyse der bestehenden Systeme durch, bewertet diese anhand von Sicherheitskriterien, Kosten-Nutzen-Verhältnissen und Benutzerfreundlichkeit und vergleicht diese aus der Sicht von Online-Händlern und Kunden.
Im Hauptteil werden sowohl traditionelle Bezahlmethoden als auch moderne digitale Systeme detailliert hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Sicherheitsaspekte und Kostenstrukturen analysiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie E-Payment, Online-Zahlung, Kryptographie, Sicherheit, B2C, sowie durch die spezifisch untersuchten Marken wie PayPal, T-Pay und ClickandBuy definieren.
Da ClickandBuy als Handelsplattform sensible Bank- oder Kreditkartendaten speichert, ist der Einsatz des SSL-Protokolls für die Datenübertragung entscheidend, um den Schutz vor Missbrauch durch Dritte zu gewährleisten.
Die GeldKarte ist ein Pre-Paid-Produkt, das eine anonyme Bezahlung ermöglicht, da keine persönlichen Daten oder Bankverbindungen direkt bei der Transaktion an den Händler übermittelt werden müssen, was das Vertrauen der Nutzer stärkt.
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