Bachelorarbeit, 2021
48 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert die kulturelle Identitätsproblematik in den Romanen Azouz Begags aus postkolonialer Perspektive. Sie setzt sich zum Ziel, die Darstellung von kultureller Identität und Hybridität im Kontext der littérature beur und den postkolonialen Theorien zu untersuchen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema kulturelle Identität im Kontext der Globalisierung und Migration. Anschließend werden zentrale Konzepte der postkolonialen Theorie, wie die Hybridität, vorgestellt und anhand des Modells von Homi K. Bhabha erläutert. Im weiteren Verlauf wird der soziokulturelle Hintergrund der „génération beur“ sowie die Bedeutung des „roman beur“ als literarische Gattung dargestellt.
Die Kapitel 4 und 5 analysieren die Romane „Le Gone du Chaâba“ und „Béni ou le paradis privé“ von Azouz Begag. Im Fokus stehen die Darstellung der kulturellen Identifikations- und Konflikterfahrungen des Protagonisten, sowie die Frage nach der Konstruktion von Identität im Spannungsfeld zwischen arabischer und französischer Kultur. Die Kapitel beleuchten dabei insbesondere die Themen Sprache, Heimat, Familie und Diskriminierung.
Kulturelle Identität, Hybridität, Postkoloniale Theorie, Littérature beur, Azouz Begag, Immigration, Integration, Diskriminierung, Rassismus, Frankreich, arabische Kultur, französische Kultur, Sprache, Heimat, Familie.
Es ist eine literarische Form in Frankreich, die von Nachkommen maghrebinischer Einwanderer verfasst wird und Themen wie Identität und Ausgrenzung behandelt.
Hybridität beschreibt die Entstehung neuer kultureller Identitäten in einem "Third Space", in dem verschiedene Kulturen aufeinandertreffen und sich vermischen.
Der Roman thematisiert die kulturelle Identitätsfindung eines Kindes zwischen der arabischen Herkunftskultur und der französischen Gesellschaft.
Der Protagonist erlebt Ausgrenzung und Rassismus in der Adoleszenz, was zu Konflikten mit dem kulturellen Erbe und der Suche nach Selbstbehauptung führt.
Sprache dient als inklusiver Raum, um die Kluft zwischen den Kulturen zu überwinden und eine eigene, hybride Identität auszudrücken.
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