Masterarbeit, 2021
94 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Nachhaltigkeit und nachhaltige Sicherung
2.1 Herkunft und Definition des Begriffs „Nachhaltigkeit“
2.2 Aspekte der Nachhaltigkeit
2.2.1 Ökologische Nachhaltigkeit
2.2.2 Ökonomische Nachhaltigkeit
2.2.3 Soziale Nachhaltigkeit
2.3 Stellenwert für die Industrie in Deutschland
2.4 Vorteile eines nachhaltigen Unternehmens
3. Anforderungen an Industrieunternehmen
3.1 Wachstum durch Nachhaltigkeit?
3.2 Corporate Citizenship
3.3 Stakeholder-Ansatz
3.4 Instrumente der Nachhaltigkeit
3.4.1 Sustainable Supply Chain Management
3.4.2 Sustainable Balanced Scorecard
4. Grundlagen des Wasserstoffs
4.1 Geschichte und Vorkommen des Wasserstoffs
4.2 Unterschiedliche Varianten und Gewinnformen des Wasserstoffs
4.3 Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Arten
4.4 Warum Wasserstoff die Lösung ist
5. Der Grüne Wasserstoff
5.1 Definition und Abgrenzung
5.2 Regenerative Energiegewinnungsmöglichkeiten
5.2.1 Sonnenenergie
5.2.2 Windkraft
5.2.3 Wasserkraft
5.2.4 Bioenergie
5.3 Vor- und Nachteile des grünen Wasserstoffs
5.4 Die deutsche Wasserstoffstrategie
5.5 Ursprung des grünen Wasserstoffs
5.6 Transport- und Logistikkonzepte
6. Grüner Wasserstoff in der deutschen Industrie
6.1 Nutzungspotenziale in unterschiedlichen Branchen der Industrie
6.1.1 Automobilsektor
6.1.2 Schifffahrt
6.1.3 Luftfahrt
6.1.4 Stahlindustrie
6.2 Gründe für die Nutzung von grünem Wasserstoff in den Industriesektoren
6.3 Innovative Wasserstoff-Projekte
7. Kritischer Ausblick
7.1 Fossile Brennstoffe
7.2 Atomkraft
7.3 Nachwachsende Rohstoffe
8. Beurteilung des grünen Wasserstoffs
8.1 Ökologische Beurteilung
8.2 Ökonomische Beurteilung
9. Fazit
Ziel dieser Masterarbeit ist die Analyse des Energieträgers "Grüner Wasserstoff" und dessen Potenzial für den Industriestandort Deutschland, um eine ökonomische und ökologische Bewertung hinsichtlich einer klimafreundlichen Energiewende vorzunehmen.
6.1.1 Automobilsektor
Deutschland ist besonders bekannt für große Automarken wie Audi, Mercedes-Benz, BMW, Opel, Porsche, Volkswagen, Smart und weitere Unternehmen der Mobilitätsbranche. Doch da gegenwärtig ein strukturierter Wandel von Verbrennungsmotoren hin zu Elektromotoren stattfindet und die Bedürfnisse des Konsumenten sich stets weiterentwickeln, müssten sich deutsche Hersteller anpassen, um das Überleben der Unternehmen gewährleisten zu können. Hierfür hat die Bundesregierung zwischen den Jahren 2008 und 2018 ca. 537 Millionen bis 1.3 Milliarden Euro für deutsche Hersteller zur Verfügung gestellt, um in den Bereichen E-Mobilität und Brennstoffzellenantrieb erhebliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu leisten und den Markt für Wasserstoffgetriebene Autos zu erschließen. Da derzeit Unternehmen aus Asien auf dem Markt für die Entwicklung von Wasserstoffautos führen, müsse Deutschland vermehrt Investitionen tätigen, um weiterhin die Position als Weltmarktführer in der Automobilbranche zu verteidigen (Grüne kritisieren hohe Förderung von Wasserstoff-Mobilität, 2019).
Für deutsche Automobilzulieferer könnte die Markterschließung im Bereich des grünen Wasserstoffs erhebliche Chancen für die Steigerung des Umsatzes und des damit verbundenen Gewinns bedeuten. Laut Bundeswirtschaftsministerium, sollen durch die nachhaltige Umstellung auf grünen Wasserstoff in der Industrie rund 800 Milliarden Euro Umsatz und bis zu 5,4 Millionen neue Jobs entstehen. Weiterhin ist ebenso anzumerken, dass die Brennstoffzelle gefördert werden müsse, wobei sich Mercedes-Benz lediglich auf die Brennstoffzelle für LKWs konzentriere und keinen Fokus auf einen wasserstoffgetriebenen PKW legt. Besonders BMW beginnt mit einer kleinen Herstellung von Wasserstoffautos, welches das Unternehmen 2019 auf einer Ausstellung präsentierte, um dann in den folgenden Jahren eine erste Steigerung von Brennstoffzellenautos gewährleisten zu können. Andererseits investiert der koreanische Autohersteller Hyundai Milliarden Euro in die Erforschung und Förderung von wasserstoffgetriebenen Autos, um so etwa 51.000 Arbeitsplätze zu schaffen und jährlich 700.000 Brennstoffzellenautos herzustellen, da das Unternehmen von einer steigenden Nachfrage der Wasserstoff-Autos profitieren möchte (Günnel, 2020).
1. Einleitung: Erläuterung der Ausgangssituation und Problemstellung bezüglich des Klimawandels sowie Definition der Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.
2. Nachhaltigkeit und nachhaltige Sicherung: Behandlung der Definition und verschiedener Aspekte von Nachhaltigkeit sowie deren Stellenwert für deutsche Unternehmen.
3. Anforderungen an Industrieunternehmen: Analyse wachstumsrelevanter Kennzahlen und Instrumente für nachhaltige Unternehmen, wie Corporate Citizenship und Stakeholder-Ansätze.
4. Grundlagen des Wasserstoffs: Einführung in die chemischen Hintergründe, die Geschichte und die verschiedenen Varianten sowie Gewinnformen des Wasserstoffs.
5. Der Grüne Wasserstoff: Detaillierte Betrachtung des grünen Wasserstoffs, seiner regenerativen Herstellungsmethoden sowie der deutschen Wasserstoffstrategie.
6. Grüner Wasserstoff in der deutschen Industrie: Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten in Branchen wie Automobil, Schifffahrt, Luftfahrt und Stahlindustrie sowie aktueller Projekte.
7. Kritischer Ausblick: Vergleichende Reflexion zwischen grünem Wasserstoff, fossilen Energieträgern, Atomkraft und nachwachsenden Rohstoffen.
8. Beurteilung des grünen Wasserstoffs: Ökologische und ökonomische Bewertung des Nutzungspotenzials von grünem Wasserstoff für den Industriestandort Deutschland.
9. Fazit: Zusammenfassung der Kernthemen, Beantwortung der Forschungsfrage sowie Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft.
Grüner Wasserstoff, Nachhaltigkeit, Energiewende, Industriestandort Deutschland, Klimawandel, Brennstoffzelle, regenerative Energien, Dekarbonisierung, nachhaltiges Lieferkettenmanagement, CO2-Emissionen, Wasserstoffstrategie, Innovation, Mobilität, Wirtschaftswachstum, Umweltpolitik.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von grünem Wasserstoff als Energieträger zur Sicherung des Industriestandortes Deutschland vor dem Hintergrund des Klimawandels und einer notwendigen ökologischen Transformation.
Die Arbeit behandelt Nachhaltigkeitskonzepte, die Grundlagen und Varianten von Wasserstoff, die deutsche Wasserstoffstrategie sowie spezifische Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie.
Das Ziel ist die ökonomische und ökologische Analyse des Nutzungspotenzials von grünem Wasserstoff, um zu bewerten, ob und wie durch eine Umstellung auf diesen Energieträger der Industriestandort Deutschland nachhaltig gesichert werden kann.
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und die Analyse bestehender Nachhaltigkeitsmodelle, Strategiepapiere und innovativer Wasserstoff-Projekte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Nachhaltigkeit, die Anforderungen an Industrieunternehmen, eine Einführung in die Wasserstofftechnologie, die Analyse der grünen Wasserstofferzeugung sowie die sektorspezifische Anwendung in der Automobil-, Stahl-, Luft- und Schifffahrtindustrie.
Die wichtigsten Begriffe sind Grüner Wasserstoff, Energiewende, Nachhaltigkeit, Industriestandort Deutschland, CO2-Reduktion und Brennstoffzellentechnologie.
Der Autor betrachtet den vermehrten Import aus nordafrikanischen Ländern kritisch, da dies die heimische technologische Entwicklung verlangsamen könnte und soziale sowie ökologische Risiken, wie Wasserknappheit, in den Ursprungsländern birgt.
Die Stahlindustrie wird als einer der größten CO2-Emittenten identifiziert; ihr Umstieg auf grünen Wasserstoff mittels moderner Hochofen-Technologien gilt als entscheidender Hebel für die Erreichung der Klimaziele.
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