Bachelorarbeit, 2021
91 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert die Berichterstattung über die G20-Proteste in Hamburg 2017 in deutschen Qualitäts- und Boulevardmedien. Ziel ist es, die Frage zu untersuchen, ob sich die Berichterstattung in diesen Medien hinsichtlich des Framing-Konzepts unterscheidet und ob ein Trend zur Boulevardisierung in der Berichterstattung von Qualitätsmedien erkennbar ist.
Die Einleitung führt in die Thematik der G20-Proteste in Hamburg 2017 ein und skizziert den aktuellen Forschungsstand. Außerdem wird die Relevanz der Arbeit und die Forschungsfrage erläutert. Kapitel 2 stellt das Framing-Konzept vor, inklusive seiner Entwicklungsgeschichte, Definition und der Anwendung in der Inhaltsanalyse. Kapitel 3 befasst sich mit dem Vergleich von Qualitäts- und Boulevardjournalismus und formuliert Hypothesen zur Berichterstattung über die G20-Proteste. Die Kapitel 4 und 5 beschreiben die Methoden der qualitativen und quantitativen Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse der Analysen werden in Kapitel 6 präsentiert, wobei sowohl die qualitative als auch die quantitative Analyse betrachtet werden. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, bewertet diese kritisch und beantwortet die Forschungsfrage.
G20-Proteste, Hamburg, Framing, Qualitätsjournalismus, Boulevardjournalismus, Inhaltsanalyse, Medienberichterstattung, öffentliche Meinung.
Framing bezeichnet den Prozess, bei dem Medien bestimmte Aspekte einer Realität hervorheben und andere ausblenden, um eine spezifische Problemdefinition oder Interpretation zu fördern.
Die Arbeit untersucht genau diese Frage am Beispiel der G20-Proteste und vergleicht, ob Qualitätsmedien zunehmend Merkmale des Boulevardjournalismus übernehmen, um Aufmerksamkeit zu generieren.
Während Boulevardmedien oft auf Sensationen und Gewaltbilder (brennende Autos, Plünderungen) fokussieren, wird von Qualitätsmedien eine tiefergehende Analyse der politischen Hintergründe erwartet.
Die Berichterstattung war geprägt vom "Ausnahmezustand" in Hamburg, wobei die massiven Ausschreitungen oft die eigentlichen Verhandlungen des Gipfels in den medialen Hintergrund drängten.
Durch die Setzung von Frames können Medien beeinflussen, wen die Öffentlichkeit als verantwortlich für Ereignisse (z.B. Ausschreitungen) wahrnimmt und wie politische Proteste bewertet werden.
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