Bachelorarbeit, 2017
51 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Teil
2.1 Schule
2.2 Jugendhilfe
2.3 Schulsozialarbeit
2.3.1 1970er Jahre
2.3.2 1980er Jahre
2.3.3 1990er Jahre
2.3.4 Seit 2000
2.3.5 Aktuelle Begriffe
2.3.6 Rechtlicher Rahmen
2.3.7 Merkmale der Schulsozialarbeit
2.3.7.1 Zielgruppe
2.3.7.2 Ziele
2.3.7.3 Handlungsformen
2.3.7.4 Handlungsfelder
2.3.8 Qualitätsstandards
2.4 Vergleich von Jugendhilfe und Schule
2.5 Schulsozialarbeit an Grundschulen: Forschungsstand
3 Empirischer Teil
3.1 Forschungsanliegen
3.2 Forschungsmethode
3.3 Beschreibung des Datenerhebungsinstruments
3.4 Sampling
3.5 Auswertungsmethode
3.6 Ergebnisse
3.7 Diskussion
3.7.1 Diskursive Auseinandersetzung mit den Ergebnissen
3.7.2 Methodenkritische Betrachtung
4 Fazit
Diese Arbeit untersucht den Entwicklungsstand sowie den Bedarf der Schulsozialarbeit an Grundschulen. Ziel ist es, die Perspektive von Lehrkräften auf die Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften sowie deren wahrgenommene Kompetenz und Entlastungswirkung zu analysieren und empirisch zu prüfen.
2.3 Schulsozialarbeit
„School social workers are social workers especially trained to work with children in schools“ (Homepage Schulsozialarbeit, Stand: 03.06.2017)
Dies ist die international gebräuchliche Definition von Schulsozialarbeit. Die Auseinandersetzung mit Problemen in der Schule, Familienproblemen oder anderen Anliegen von Kindern und Jugendlichen sind internationale Kennzeichen der Schulsozialarbeit. Ebenso wie in der Jugendhilfe, können Eltern, Lehrer und andere Mitarbeiter der Schule auch zum Klientel der Schulsozialarbeit gehören. Die internationale Definition ist aufgrund leichter internationaler Differenzen sehr weit gefasst. Um eine genauere Vorstellung von Schulsozialarbeit in Deutschland zu bekommen, konzentriere ich mich im Folgenden auf deutsche Definitionen.
Beginnend in den 1970er Jahren bei den Anfängen der Kooperation von Schule und Jugendhilfe, gehe ich zunächst auf die Historie der Schulsozialarbeit ein, anschließend folgt eine Erläuterung der heutigen Situation.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas, der Forschungsfragen und des Aufbaus der Arbeit.
2 Theoretischer Teil: Definition und Abgrenzung der Begriffe Schule, Jugendhilfe und Schulsozialarbeit sowie deren historische Entwicklung und Qualitätsstandards.
3 Empirischer Teil: Darstellung des Forschungsanliegens, der gewählten Befragungsmethode sowie die Auswertung und Diskussion der Ergebnisse der Lehrerbefragung.
4 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf den Entwicklungsbedarf der Schulsozialarbeit.
Schulsozialarbeit, Grundschule, Jugendhilfe, pädagogische Mitarbeiter, Lehrerbefragung, Schulentwicklung, Inklusion, Prävention, Bildungslandschaft, Kooperation, Schulsozialarbeiter, Bedarfsanalyse, Schulalltag.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Status Quo und dem Entwicklungsbedarf der Schulsozialarbeit an Grundschulen aus Sicht der Lehrkräfte.
Zentrale Themen sind die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe, der rechtliche Rahmen der Schulsozialarbeit sowie die Bedingungen und Wirksamkeit sozialpädagogischer Unterstützung im Grundschulalltag.
Das Ziel ist die empirische Erhebung, wie Grundschullehrkräfte die Kompetenz und den Entlastungsnutzen von Schulsozialarbeitern bewerten und welchen Bedarf sie für diese Unterstützung sehen.
Die Autorin führte eine schriftliche, strukturierte Befragung mittels eines vierseitigen Fragebogens bei Grundschullehrkräften in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und Historie sowie einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Befragung deskriptiv ausgewertet und kritisch diskutiert werden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Schulsozialarbeit, Grundschule, Kooperation, Prävention und Lehrerperspektive.
Die Studie untersuchte die Hypothese, ob ältere Lehrkräfte aufgrund ihres Standesbewusstseins Schulsozialarbeit kritischer bewerten; die Ergebnisse zeigen jedoch eine stetig positivere Einschätzung bei älteren gegenüber jüngeren Befragten.
Ja, alle Probanden der Studie stimmten dem Bedarf an Schulsozialarbeit ab der ersten Klasse zu, wobei besonders präventive Ansätze und die Unterstützung von Kindern aus sozial schwächeren Familien betont wurden.
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