Diplomarbeit, 2006
95 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG
1.1 Einführung
1.2 Problemstellung
1.3 Gang der Untersuchung
2 FILME UND IHRE MÄRKTE
2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.2 Film als immaterielles Wirtschaftsgut
2.3 Rechte am Film
2.4 Filmförderung
2.5 Wertschöpfungskette
2.5.1 Produktion
2.5.2 Auswertung
2.6 Kategorisierung der Filmrechte und -lizenzen für Bilanzzwecke
2.7 Problemfelder bei der Bilanzierung von Filmrechten und -lizenzen
2.8 Zwischenfazit
3 BILANZIERUNG VON FILMRECHTEN UND -LIZENZEN NACH US-GAAP, IFRS UND HGB
3.1 Überblick
3.2 Regelungsnormen zur bilanziellen Behandlung immaterieller Vermögenswerte bzw. Filmrechten und -lizenzen
3.2.1 US-GAAP
3.2.2 IFRS
3.2.2.1 Allgemeine Normen
3.2.2.2 Anwendbarkeit des SOP 00-2 in einem IFRS-Abschluss
3.2.3 HGB
3.3 Aktivierungsfähigkeit
3.3.1 Überblick
3.3.2 Ansatzkonzeption immaterieller Vermögenswerte
3.3.2.1 US-GAAP
3.3.2.2 IFRS
3.3.2.3 HGB
3.3.3 Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte
3.3.3.1 US-GAAP
3.3.3.2 IFRS
3.3.3.3 HGB
3.3.4 Extern erworbene immaterielle Vermögenswerte
3.3.4.1 US-GAAP
3.3.4.2 IFRS
3.3.4.3 HGB
3.4 Zugangsbewertung
3.4.1 US-GAAP
3.4.2 IFRS
3.4.3 HGB
3.5 Planmäßige Folgebewertung
3.5.1 US-GAAP
3.5.2 IFRS
3.5.3 HGB
3.6 Außerplanmäßige Wertberichtigungen
3.6.1 US-GAAP
3.6.2 IFRS
3.6.3 HGB
3.7 Umsatzrealisation
3.7.1 Überblick
3.7.2 US-GAAP
3.7.3 IFRS
3.7.4 HGB
3.8 Erhaltene Filmfördermittel
3.8.1 US-GAAP
3.8.2 IFRS
3.8.3 HGB
3.9 Synoptische Darstellung
3.10 Kritische Würdigung
4 BILANZIERUNGSPRAXIS AUSGEWÄHLTER DEUTSCHER FILM- UND MEDIENUNTERNEHMEN
4.1 Überblick
4.2 Filmrechte und -lizenzen als unternehmensspezifische Werttreiber
4.3 Analyse des Umfangs aktivierter Filmrechte und -lizenzen
4.4 Analyse der Folgebewertung
4.5 Analyse der Umsatzrealisation
4.6 Analyse der erhaltenen Filmfördermittel
4.7 Zwischenfazit
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die in der deutschen Unternehmenspraxis relevanten Rechnungslegungssysteme (US-GAAP, IFRS und HGB) hinsichtlich ihrer Eignung zur bilanziellen Darstellung der Produktion und Verwertung von Filmen zu vergleichen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie mit den spezifischen Herausforderungen dieser Branche, insbesondere bei der Bewertung und dem Umsatz-Timing, umgegangen wird.
2.5.2 Auswertung
Im letzten Abschnitt der Wertschöpfung gelangt der Film vor den Zuschauer. Während bis in die 50er Jahre lediglich das Kino von Relevanz für die Auswertung eines Films war, sind bis heute auf Grund des stetigen technischen Fortschritts und der anhaltenden Suche nach neuen Vertriebswegen eine Vielzahl weiterer Erlösquellen hinzugekommen. Diese Entwicklung dürfte auch zukünftig anhalten, da die multimedialen Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft sind. Schon heute ist es durch elektronische bzw. optische Vertriebswege und Speichermedien möglich, mehr Inhalt durch mehr Menschen zu produzieren und weitreichender und günstiger zu verbreiten, als es je zuvor der Fall war.
Die Filmhersteller führen die Auswertung in der Regel nicht selbst durch, sondern übertragen die entsprechenden Nutzungsrechte im Rahmen von Lizenzverträgen auf Filmverleih, Fernsehsender und Handelsvertrieb. Diese wiederum treffen Vereinbarungen mit Filmtheaterbetreibern, Videoverleihern und Einzelhändlern, welche den Film und damit in Bezug stehende Konsumgüter auf den Markt bringen. Der Filmverleih erwirbt häufig neben den Kinorechten auch die Auswertungsrechte für die Bereiche Home Video und TV, damit er die Erlöse aus diesen Bereichen querverrechnen (cross-collateralization) und somit sein wirtschaftliches Risiko senken kann. Ferner ist es üblich, die Rechte mehrerer Filme zu erwerben und eventuelle Unterdeckungen mit hohen Erlösen einzelner Filme zu verrechnen (auch ein Fall von cross-collateralization).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Filmwirtschaft und ihre historische Entwicklung sowie Darstellung der Problemstellung und des Untersuchungsgangs.
2 FILME UND IHRE MÄRKTE: Untersuchung des Films als Wirtschaftsgut, der rechtlichen Grundlagen, der Wertschöpfungskette und der Systematisierung von Filmrechten.
3 BILANZIERUNG VON FILMRECHTEN UND -LIZENZEN NACH US-GAAP, IFRS UND HGB: Detaillierter Vergleich der Rechnungslegungsstandards hinsichtlich Ansatz, Zugangsbewertung, Folgebewertung und Umsatzrealisation.
4 BILANZIERUNGSPRAXIS AUSGEWÄHLTER DEUTSCHER FILM- UND MEDIENUNTERNEHMEN: Empirische Analyse, wie deutsche Unternehmen die internationalen Normen in der Praxis umsetzen.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Würdigung der Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zur Bilanzierung von Filmvermögen.
Filmwirtschaft, Bilanzierung, US-GAAP, IFRS, HGB, Filmrechte, Lizenzen, Umsatzrealisation, Filmförderung, Wertschöpfungskette, immaterielle Vermögenswerte, Filmvermögen, IFFCM, Medienunternehmen, Bilanzpolitik
Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Rechnungslegungssysteme (US-GAAP, IFRS, HGB) die besonderen bilanziellen Herausforderungen bei der Herstellung und Vermarktung von Filmen bewältigen.
Die Arbeit vergleicht die US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP), die International Financial Reporting Standards (IFRS) und das deutsche Handelsgesetzbuch (HGB).
Filme sind immaterielle Güter, bei denen Herstellungskosten und der Rückfluss der Erlöse zeitlich stark auseinanderfallen. Zudem ist der Erfolg eines Films bei Produktionsbeginn unsicher, was eine fundierte Bilanzierung erschwert.
Es wird eine vergleichende Analyse der geltenden Regelwerke durchgeführt, ergänzt durch eine empirische Untersuchung der Geschäftsberichte von 13 deutschen Medienunternehmen aus dem Jahr 2004.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Ansatzkriterien, der Bewertungsmodelle (Zugangs- und Folgebewertung), der Umsatzrealisation sowie der bilanziellen Behandlung von Filmfördermitteln.
Filmrechte werden als Bündel von immateriellen Nutzungsrechten betrachtet, deren Bewertung aufgrund der sequentiellen Auswertung über verschiedene Medien (Kino, Home Video, TV) hochkomplex ist.
Das SOP 00-2 ist eine spezifische US-amerikanische Branchenvorschrift für die Filmindustrie, die in der Arbeit detailliert mit den allgemeineren IFRS- und HGB-Regelungen kontrastiert wird.
Die Analyse zeigt eine uneinheitliche Anwendungspraxis; viele Unternehmen orientieren sich in Teilbereichen am SOP 00-2, nutzen aber auch die Spielräume innerhalb der IFRS für unterschiedliche Bilanzierungsansätze.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

